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> Berechnen Sie Ihre Fehlzeitenquote, den Ausfall in Vollzeitkräften und den Abstand zum Bundesschnitt der AOK.

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 Blog[Rechner](/rechner/)Fehlzeiten-Rechner
 
 

# Fehlzeiten-Rechner: Wie hoch ist Ihre Fehlzeitenquote?

 
Berechnen Sie Ihre Quote aus den eigenen Zahlen, sehen Sie den Ausfall in Vollzeitkräften und den Abstand zum Bundesschnitt.
 

 

Patrick Steeger
Geschäftsführer & Versicherungsmakler (§ 34d GewO)
 

 

Zuletzt aktualisiert
29. August 2026
 

 

Lesezeit
7 Min.
 
 
 
 

 

 

 
Ihre Angaben
 

Mitarbeitende50
 

Fehltage pro Kopf und Jahr23
 

Sollarbeitstage pro Jahr220
Fünftagewoche mit 30 Urlaubstagen ergibt rund 220 Tage.
 

Vergleichswert in Fehltagen23
AOK-Auswertung für 2025: 23,3 Tage je Beschäftigten.
 
 

 
Ergebnis pro Jahr
 
Fehlzeitenquote10,45 %
 
Ausfalltage gesamt1.150
 
Vergleichswert für Ihr Team1.150
 

 
Abstand zum Vergleichswert0 Tage
 

 
Dauerhaft ausgefallene Vollzeitkräfte
 
5,23
 

Ein Prozentpunkt weniger entspricht
110 Tagen
 
 
 

 
Ausfalltage nach Falldauer
 

Fälle bis sechs Wochen690

Fälle über sechs Wochen460

 
Die Aufteilung folgt der AOK-Auswertung für 2024. Nur 3,3 Prozent aller Krankmeldungen dauern länger als sechs Wochen, auf sie entfallen über 40 Prozent aller Ausfalltage.
 
 
 
Die Quote bezieht sich auf Sollarbeitstage. Der Krankenstand der Krankenkassen rechnet auf Kalendertage und fällt deshalb niedriger aus.
 
 
 

 
Inhalt

[Zum Rechner](#fz-rechner)[Fehlzeitenquote berechnen](#fz-1)[Krankenstand nach Branche](#fz-2)[Folgen für die Personalplanung](#fz-3)[Fehlzeitenquote senken](#fz-4)[Quellen der Zahlen](#fz-5)
 
 

 
Die Fehlzeitenquote ist die Kennzahl, mit der sich Ausfälle über Abteilungen und Jahre hinweg vergleichen lassen. Sie braucht dafür zwei Zahlen aus Ihrer Zeiterfassung, und sie sagt mehr aus als die reine Zahl der Krankmeldungen.
 

## Wie berechnen Sie die Fehlzeitenquote in Ihrem Unternehmen?

 
Sie setzen die krankheitsbedingten Ausfalltage ins Verhältnis zu den Tagen, an denen gearbeitet worden wäre.
 
Fehlzeitenquote = Ausfalltage ÷ Sollarbeitstage × 100Sollarbeitstage sind die geplanten Arbeitstage ohne Urlaub und Feiertage. Bei einer Fünftagewoche mit 30 Urlaubstagen bleiben rund 220 Tage im Jahr. Bei 23 Fehltagen je Kopf ergibt das eine Quote von 10,5 Prozent.
 
Urlaub, Elternzeit und unbezahlte Freistellung gehören nicht in den Zähler. Wer sie mitrechnet, misst die Abwesenheitsquote und erhält einen Wert, der sich mit keiner Statistik vergleichen lässt.
 

## Wie hoch ist der Krankenstand im Branchenvergleich?

 
Der Krankenstand der AOK lag im Jahr 2024 bei 6,5 Prozent, ein Zehntelpunkt unter dem Vorjahr. In Tagen ausgedrückt waren das 23,9 Arbeitsunfähigkeitstage je Mitglied, im Jahr 2025 dann 23,3 Tage. Nach Branchen fällt der Wert für 2024 deutlich auseinander:
 
- Gesundheits- und Sozialwesen: 7,4 Prozent
- Energie, Wasser, Entsorgung und Bergbau: 7,3 Prozent
- Verarbeitendes Gewerbe: 7,3 Prozent
- Öffentliche Verwaltung und Sozialversicherung: 7,3 Prozent
- Verkehr und Transport: 7,1 Prozent
- Metallindustrie: 6,9 Prozent
- Banken und Versicherungen: 4,5 Prozent
 
Auch regional gehen die Werte auseinander. Sachsen-Anhalt lag im Jahr 2024 bei 7,7 Prozent, Nordrhein-Westfalen bei 7,0 Prozent, Berlin mit 5,8 Prozent am niedrigsten.
 

Gut zu wissen

Der Krankenstand der Kassen rechnet auf Kalendertage, Ihre betriebliche Quote rechnet auf Sollarbeitstage. Deshalb liegt Ihr Wert bei gleicher Ausfallzeit höher. Vergleichen Sie über die Zahl der Fehltage je Kopf, dann stimmen beide Seiten überein.
 

## Was bedeutet die Fehlzeitenquote für Ihre Personalplanung?

 
Teilen Sie die Ausfalltage durch die Sollarbeitstage, erhalten Sie den Ausfall in Vollzeitkräften. Bei 50 Beschäftigten und 23 Fehltagen je Kopf fehlen rechnerisch dauerhaft gut fünf Vollzeitstellen. Diese Zahl ist der ehrlichere Planungswert, weil sie sich direkt gegen Ihre Schichtbesetzung halten lässt.
 
Ein Prozentpunkt Unterschied in der Quote entspricht bei 50 Beschäftigten und 220 Sollarbeitstagen 110 Ausfalltagen im Jahr. Das ist der Maßstab, an dem sich jede Maßnahme messen lassen muss.
 

## Wie senken Unternehmen ihre Fehlzeitenquote dauerhaft?

 
Die kurzen Fälle bestimmen die Zahl der Krankmeldungen, die langen bestimmen die Quote. Über 40 Prozent aller Ausfalltage stammen aus Fällen über sechs Wochen, obwohl diese nur 3,3 Prozent der Meldungen ausmachen. Wer die Quote senken will, setzt deshalb bei den langen Fällen an.
 
Psychische Erkrankungen dauern mit durchschnittlich 28,5 Tagen je Fall am längsten. Früher Zugang zu Diagnostik und Therapie verkürzt genau diese Fälle, und dafür braucht es kurze Wartezeiten.
 

## Woher stammen die Zahlen zum Krankenstand?

 
- [AOK, Fehlzeiten-Bilanz 2025](https://www.aok.de/pp/bv/wido-pm/au-daten-2025/), veröffentlicht am 16. März 2026
- [WIdO, Fehlzeiten-Report 2025](https://www.aok.de/pp/bv/pm/fehlzeiten-report-2025/) mit den Branchenwerten für 2024
- [WIdO](https://www.wido.de/news-presse/pressemitteilungen/2025/40-prozent-aller-fehltage-2024-wegen-langzeit-erkrankungen/), Anteil der Langzeiterkrankungen an den Fehltagen
- [Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin](https://www.baua.de/DE/Themen/Monitoring-Evaluation/Zahlen-Daten-Fakten/Kosten-der-Arbeitsunfaehigkeit), Kosten durch Arbeitsunfähigkeit 2024
 
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## Häufige Fragen zur Fehlzeitenquote

 

 

Wie berechnet man die Fehlzeitenquote?

Sie teilen die krankheitsbedingten Ausfalltage durch die Sollarbeitstage und multiplizieren mit 100. Sollarbeitstage sind die geplanten Arbeitstage ohne Urlaub und Feiertage, bei einer Fünftagewoche mit 30 Urlaubstagen rund 220 im Jahr. Urlaub und Elternzeit gehören nicht in den Zähler.

Welche Fehlzeitenquote ist normal?

Der Krankenstand der AOK lag im Jahr 2024 bei 6,5 Prozent, gerechnet auf Kalendertage. Auf Sollarbeitstage bezogen liegt eine betriebliche Quote bei denselben Fehltagen höher. Vergleichbar wird es über die Fehltage je Kopf, für 2025 sind das 23,3 Tage.

Warum unterscheidet sich meine Quote vom Wert der Krankenkasse?

Die Kassen rechnen die Ausfalltage gegen Kalendertage, Betriebe rechnen sie gegen Sollarbeitstage. Bei gleicher Ausfallzeit fällt der betriebliche Wert deshalb höher aus. Ein Unterschied entsteht außerdem, wenn Sie Urlaub oder Elternzeit mitzählen.

Wie viele Vollzeitkräfte fallen durch Fehlzeiten aus?

Teilen Sie die Ausfalltage durch die Sollarbeitstage. Bei 50 Beschäftigten mit 23 Fehltagen und 220 Sollarbeitstagen sind das 1.150 Ausfalltage und damit gut fünf Vollzeitstellen, die dauerhaft fehlen. Diese Zahl lässt sich direkt gegen die Schichtbesetzung halten.

Welche Fälle treiben die Quote am stärksten?

Die langen. Nur 3,3 Prozent aller Krankmeldungen dauern länger als sechs Wochen, auf sie entfallen über 40 Prozent aller Ausfalltage. Psychische Erkrankungen dauern mit 28,5 Tagen je Fall am längsten. Kurze Wartezeiten vor Diagnostik und Therapie verkürzen genau diese Fälle.
 
 
 
 
 

 

 
 

 
Über den Autor
 
Patrick Steeger
 
Geschäftsführer & Versicherungsmakler (§ 34d GewO)
 
 [](https://www.linkedin.com/in/patrick-steeger/)
 
 
Patrick Steeger ist BDSF-zertifizierter Sachverständiger für die betriebliche Krankenversicherung, Versicherungsmakler (§ 34d GewO) und Geschäftsführer der bKV Firmenservice in Hamburg. Seit 2015 ist er auf die bKV spezialisiert und begleitet Unternehmen ungebunden und anbieterübergreifend. Seine Vergütung tragen die Versicherer, für Unternehmen entstehen keine Zusatzkosten.
 

 

 

 
 
BDSF-zertifizierter Sachverständiger für bKV (Bundesverband Deutscher Sachverständiger und Fachgutachter)
 
 
Geschäftsführer der bKV Firmenservice (Brandbenefits GmbH, Hamburg)
 
 
Betriebswirt (FH Osnabrück) mit Schwerpunkt Personal und Finanzen
 
 
Über 12 Jahre Markterfahrung, seit 2015 auf die bKV spezialisiert
 
 
Über 250 ungebunden geprüfte Tarifkombinationen
 
 
Fachautor zu bKV-Themen, unter anderem für business-wissen.de
 
 
 
 
 

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