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> Berechnen Sie die Kosten von Fehltagen und Krankenstand in Ihrem Unternehmen, und wie eine bKV den Krankenstand senken kann.

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 Blog[Rechner](/rechner/)Krankenstand-Rechner
 
 

# Krankenstand-Rechner: Was kostet jeder Krankheitstag?

 
Fehltage kosten weit mehr als die reine Lohnfortzahlung. Berechnen Sie die jährlichen Ausfallkosten in Ihrem Unternehmen und sehen Sie, wie viel schon wenige gesunde Tage mehr pro Kopf einsparen.
 

 

Patrick Steeger
Geschäftsführer & Versicherungsmakler (§ 34d GewO)
 

 

Zuletzt aktualisiert
15. Juli 2026
 

 

Lesezeit
7 Min.
 
 
 
 

 

 

 
Ihre Angaben
 

Mitarbeitende50
 

Krankheitstage pro Kopf und Jahr20
Bundesweiter Schnitt 2024: rund 20 Tage je Beschäftigten.
 

Durchschnittsgehalt pro Jahr48.000 €
 
 

 
Ergebnis pro Jahr
 
Kosten je Fehltag261,82 €
 
Fehltage gesamt1.000
 

 
Ausfallkosten pro Jahr
 
261.818 €
 

Zwei gesunde Tage mehr pro Kopf sparen
26.182 €
 
 
 

 
Kosten je Fehltag im Detail
 

Lohnfortzahlung218,18 €

Arbeitgeber-Sozialabgaben43,64 €

 
Berücksichtigt ist die Entgeltfortzahlung samt Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung. Indirekte Kosten wie Vertretung, Überstunden und Produktivitätsverlust kommen laut Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin mit rund 144 Euro je Ausfalltag zusätzlich hinzu.
 
 
 
Modellrechnung mit 220 Arbeitstagen pro Jahr. Keine garantierte Einsparung.
 
 
 

 
Inhalt

[Zum Rechner](#ks-rechner)[So funktioniert der Rechner](#ks-1)[Kosten selbst berechnen](#ks-2)[Die versteckten Kosten](#ks-3)[Fehltage senken](#ks-4)
 
 

 
Ein hoher Krankenstand belastet das gesamte Unternehmen, weit über die betroffenen Mitarbeitenden hinaus. Die Lohnfortzahlung ist dabei nur der sichtbare Teil. Hinzu kommen Vertretung, Überstunden und liegengebliebene Aufgaben. Dieser Rechner macht die jährliche Gesamtbelastung transparent.
 

## Wie funktioniert der Krankenstand-Rechner?

 
Aus Ihrer Mitarbeiterzahl und den Krankheitstagen pro Kopf ergibt sich die Zahl der Fehltage im Jahr. Diese multipliziert der Rechner mit den Kosten je Fehltag, die er aus dem Durchschnittsgehalt ableitet. Das Ergebnis ist die direkte jährliche Ausfallbelastung durch Entgeltfortzahlung.
 
Die Detailansicht zeigt, wie sich die Tageskosten aus dem reinen Lohn und dem Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung zusammensetzen. So bleibt jede Zahl nachvollziehbar.
 

## Wie berechnen sich die Kosten je Fehltag?

 
Als Näherung teilen Sie das Jahresgehalt durch 220 Arbeitstage und rechnen den Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung hinzu.
 
Kosten je Fehltag = Jahresgehalt ÷ 220 Arbeitstage × 1,20Der Faktor 1,20 bildet den Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung von rund 20 Prozent ab. Bei 48.000 Euro Jahresgehalt entstehen so etwa 262 Euro reine Entgeltfortzahlung je Ausfalltag.
 
Nach dem Entgeltfortzahlungsgesetz trägt der Arbeitgeber diese Kosten bis zu sechs Wochen je Krankheitsfall, sofern das Arbeitsverhältnis mindestens vier Wochen bestand. Erst danach übernimmt die Krankenkasse mit dem deutlich niedrigeren Krankengeld.
 

## Warum liegen die wahren Kosten höher?

 
Die Entgeltfortzahlung ist nur die halbe Wahrheit. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin beziffert den reinen Produktionsausfall auf durchschnittlich 144 Euro je Fehltag, den Verlust an Bruttowertschöpfung sogar auf 249 Euro. Bei 20,8 Fehltagen je Beschäftigten summierten sich 2024 bundesweit 881,5 Millionen Ausfalltage.
 
Diese indirekten Kosten entstehen durch mehrere Effekte:
 
- Vertretung durch Kollegen, die eigene Aufgaben zurückstellen müssen
- Überstunden und Leiharbeit, die mit Zuschlägen deutlich teurer sind
- Qualitäts- und Terminverluste, wenn Wissen kurzfristig fehlt
- zusätzliche Belastung des Teams, die neue Ausfälle begünstigt
 

## Wie lassen sich Fehltage senken?

 
Der wirksamste Hebel ist Vorsorge. Wer früh zum Facharzt kommt und Beschwerden rechtzeitig behandelt, fällt seltener und kürzer aus. Genau hier setzt eine betriebliche Krankenversicherung an.
 

Gut zu wissen
Schnelle Facharzttermine, Vorsorgeuntersuchungen und telemedizinischer Zugang verkürzen Ausfallzeiten spürbar. Schon zwei gesunde Tage mehr pro Kopf und Jahr finanzieren den Beitrag zur bKV in vielen Belegschaften vollständig.
 
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## Häufige Fragen

 

 

Wie berechnet man die Kosten eines Krankheitstags?

Als Näherung teilen Sie das Jahresgehalt durch 220 Arbeitstage und rechnen den Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung von rund 20 Prozent hinzu. Bei 48.000 Euro Jahresgehalt entstehen so etwa 262 Euro reine Entgeltfortzahlung je Ausfalltag, bevor indirekte Kosten wie Vertretung und Produktivitätsverlust hinzukommen.

Wie viele Krankheitstage sind normal?

2024 lag der bundesweite Schnitt laut Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin bei rund 20,8 Arbeitsunfähigkeitstagen je Beschäftigten. In Summe waren das 881,5 Millionen Ausfalltage. Der Wert schwankt stark nach Branche, Altersstruktur und Belastung.

Was kostet ein Fehltag die Volkswirtschaft?

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin beziffert den Produktionsausfall auf durchschnittlich 144 Euro je Fehltag, den Verlust an Bruttowertschöpfung sogar auf 249 Euro. Pro Beschäftigten summiert sich das auf rund 2.995 Euro Produktionsausfall im Jahr.

Wie lange zahlt der Arbeitgeber im Krankheitsfall?

Nach dem Entgeltfortzahlungsgesetz zahlt der Arbeitgeber die Vergütung bis zu sechs Wochen fort, sofern das Arbeitsverhältnis mindestens vier Wochen bestand. Danach übernimmt die Krankenkasse mit dem Krankengeld, das deutlich niedriger ausfällt.

Wie hilft eine bKV beim Krankenstand?

Eine bKV verschafft Ihrem Team schnelle Facharzttermine, Vorsorge und telemedizinischen Zugang. Kürzere Wartezeiten und frühere Behandlung verkürzen Ausfallzeiten und beugen Erkrankungen vor. Schon zwei gesunde Tage mehr pro Kopf und Jahr finanzieren den Beitrag in vielen Belegschaften vollständig.
 
 
 
 
 

 

 
 

 
Über den Autor
 
Patrick Steeger
 
Geschäftsführer & Versicherungsmakler (§ 34d GewO)
 
 [](https://www.linkedin.com/in/patrick-steeger/)
 
 
Patrick Steeger ist BDSF-zertifizierter Sachverständiger für die betriebliche Krankenversicherung, Versicherungsmakler (§ 34d GewO) und Geschäftsführer der bKV Firmenservice in Hamburg. Seit 2015 ist er auf die bKV spezialisiert und begleitet Unternehmen ungebunden und anbieterübergreifend. Seine Vergütung tragen die Versicherer, für Unternehmen entstehen keine Zusatzkosten.
 

 

 

 
 
BDSF-zertifizierter Sachverständiger für bKV (Bundesverband Deutscher Sachverständiger und Fachgutachter)
 
 
Geschäftsführer der bKV Firmenservice (Brandbenefits GmbH, Hamburg)
 
 
Betriebswirt (FH Osnabrück) mit Schwerpunkt Personal und Finanzen
 
 
Über 12 Jahre Markterfahrung, seit 2015 auf die bKV spezialisiert
 
 
Über 250 ungebunden geprüfte Tarifkombinationen
 
 
Fachautor zu bKV-Themen, unter anderem für business-wissen.de
 
 
 
 
 

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