Die Mitarbeiterzufriedenheit in der öffentlichen Verwaltung steht 2025 unter erheblichem Druck.
Acht groß angelegte Studien mit insgesamt über 38.000 Befragten zeichnen ein komplexes Bild: Während die Motivation im öffentlichen Dienst überraschend über dem Durchschnitt der Privatwirtschaft liegt, kämpfen die Beschäftigten mit massivem Personalmangel, fehlender Wertschätzung und schleppender Digitalisierung.
Die Wechselbereitschaft ist hoch, gleichzeitig wächst die externe Attraktivität des öffentlichen Dienstes – ein Paradox, das durch verschiedene Studien belegt wird.
Was läuft schief in deutschen Behörden? Und was bedeutet das für die Zukunft der öffentlichen Verwaltung?
Das Wichtigste in Kürze:
- Die Mitarbeiterzufriedenheit im öffentlichen Dienst ist zweigeteilt: 24% bezeichnen sich als hochmotiviert (über dem Privatwirtschafts-Durchschnitt von 17%), aber fast 50% erhalten kaum Wertschätzung von Vorgesetzten
- 80% der Beschäftigten können sich vorstellen, den Arbeitgeber zu wechseln – ein Drittel zieht sogar einen Wechsel in die Privatwirtschaft in Betracht (Bleibebarometer 2024)
- 53% der Beschäftigten im öffentlichen Dienst sind in hohem Maße vom Personalmangel betroffen, 83% müssen dadurch zusätzliche Aufgaben übernehmen, 47% sind nach der Arbeit zu erschöpft für Privates (DGB Personalreport 2025)
- Gleichzeitig steigt die externe Attraktivität: 43% der Erwerbstätigen würden bei gleichem Tätigkeitsfeld eine Stelle im öffentlichen Dienst bevorzugen – mehr als die 40%, die die Privatwirtschaft vorziehen (HDI Berufe-Studie 2025)
Wie hoch ist die Mitarbeiterzufriedenheit in der öffentlichen Verwaltung?
Die EY Jobstudie 2025 liefert eine überraschende Erkenntnis: 24% der Beschäftigten im öffentlichen Dienst bezeichnen sich als hochmotiviert – deutlich über dem Durchschnitt der Privatwirtschaft mit 17%. Zum Vergleich: 2019 waren noch 42% aller Angestellten hochmotiviert, 2021 noch 28%, aktuell nur noch 18% – der öffentliche Dienst sticht positiv heraus.
EY-Partnerin Nicole Dietl: „Die überdurchschnittlich hohe Motivation im Öffentlichen Dienst widerspricht vielen Klischees. Sie dürfte darauf zurückzuführen sein, dass die Menschen gerade in unsicheren Zeiten Jobsicherheit und Work-Life-Balance zu schätzen wissen.“
Aber die Gesamtzufriedenheit erzählt eine andere Geschichte. Das Bleibebarometer Öffentlicher Dienst (über 9.000 Teilnehmende aus Bund, Ländern und Kommunen) zeigt: Rund zwei Drittel der Befragten sind mit ihrem Arbeitgeber zufrieden – fast jeder Fünfte sogar sehr zufrieden. Auf Bundesebene liegt die Zufriedenheit bei 71%, deutlich höher als auf Kommunalebene (62%) und Landesebene (60%).
Das klingt nach guten Nachrichten. Aber es gibt einen entscheidenden Unterschied: Mehr als 75% sind mit ihrer konkreten Tätigkeit zufrieden, nur jeder Zehnte ist unzufrieden. Die Beschäftigten sind stärker mit ihrer konkreten Arbeit zufrieden als mit ihrem Arbeitgeber – die Identifikation mit der Behörde hinkt hinterher.
Und dann kommt der Hammer: 80% der Beschäftigten können sich vorstellen, den Arbeitgeber zu wechseln. Ein Drittel zieht sogar einen Wechsel in die Privatwirtschaft in Betracht. Gründe: bessere Bezahlung, höhere Flexibilität, modernere Ausstattung, mehr Anerkennung und Wertschätzung.
EY Jobstudie 2025: Motivation hoch, Zufriedenheit bei Jüngeren im freien Fall
Die EY-Analyse basiert auf einer repräsentativen Befragung von über 2.000 Arbeitnehmern in Deutschland.
34% aller Befragten bezeichnen sich als uneingeschränkt zufrieden mit ihrer Arbeitssituation – ein Plus von 3 Prozentpunkten gegenüber 2023. 15% sind eher unzufrieden oder unzufrieden (minus 2 Prozentpunkte).
72% der Beschäftigten bezeichnen sich als motiviert, 28% machen höchstens Dienst nach Vorschrift.
| Motivationsfaktor | Anteil der Befragten |
|---|---|
| Gutes Arbeitsklima | 57% |
| Gutes Verhältnis zu Kollegen | 55% |
| Hohes Gehalt | 37% |
| Erfolgsprämien | 12% |
Aber es gibt einen dramatischen Bruch bei den Altersgruppen: Jüngere Beschäftigte (unter 35) sind nur noch zu 33% zufrieden – ein Rückgang um 21 Prozentpunkte gegenüber 2023 (damals 54%). Ältere Beschäftigte (65+) sind zu 58% zufrieden – überdurchschnittlich hoch.
Das Problem: Nur 70% haben das Gefühl, dass ihre Arbeit von Vorgesetzten gewürdigt wird, obwohl 93% glauben, einen wichtigen Beitrag zum Unternehmenserfolg zu leisten. Diese Lücke zwischen Eigenwahrnehmung und erlebter Wertschätzung ist Gift für die Motivation.
dbb Fach- und Führungskräfte-Barometer 2025: Wertschätzung im Keller, Digitalisierung alarmierend
Die dbb akademie hat 2.818 Fach- und Führungskräfte aus allen Bereichen des öffentlichen Dienstes befragt. Die Methodik: Net Promoter Score (NPS), eine Skala von -100 bis +100, bei der Werte unter 0 negativ sind.
| NPS Fachkräfte | NPS Führungskräfte | Bewertung | |
|---|---|---|---|
| Allgemeine Arbeitszufriedenheit | -37 | -26 | Stark negativ |
| Wahrgenommene Wertschätzung | -49 | -39 | Sehr stark negativ |
| Digitale Unterstützung durch Arbeitgeber | -67 | -67 | Alarmierend |
| Offenheit für Veränderungen | +47 (Gen Z) | +50 (Gen Z) | Sehr positiv |
| Weiterbildungsbereitschaft | +54 | +54 | Sehr positiv |
Der NPS-Wert zur Frage, wie gut sich Beschäftigte vom Arbeitgeber auf den digitalen Wandel vorbereitet fühlen, liegt bei -67. Bei der Generation Z fällt er mit -71 sogar noch schlechter aus – junge Beschäftigte nehmen die digitalen Defizite ihrer Organisationen besonders bewusst wahr.
dbb Bundesvorsitzender Volker Geyer: „Die Unzufriedenheit in weiten Teilen des öffentlichen Dienstes ist ein Warnsignal, das Politik nicht länger überhören darf. Die Kolleginnen und Kollegen erleben Tag für Tag, dass sie trotz hoher Verantwortung und großem Engagement in zu engen Strukturen arbeiten.“
Die zentralen Herausforderungen aus Sicht der Befragten: Fachkräftemangel, schleppende Digitalisierung und KI-Umgang, Bürokratieabbau, Motivation und Bindung von Beschäftigten.
Bleibebarometer Öffentlicher Dienst: 80% wechselbereit – aber warum?
Das Bleibebarometer ist eine der umfassendsten Studien zur Mitarbeiterbindung im öffentlichen Dienst. Die zweite Welle (2024) umfasste über 9.000 Teilnehmende aus Bund, Ländern und Kommunen. Die Studie wurde in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI), dbb beamtenbund und tarifunion, DGB und der Hertie School of Governance durchgeführt.
Fast 50% der Befragten geben an, von ihren Führungskräften keine oder kaum Wertschätzung zu erhalten. Über die Hälfte bemängelt fehlende Entwicklungsmöglichkeiten im Job. Ein Drittel der Teilnehmenden bewertet die Einarbeitung bei ihrem Arbeitgeber negativ.
Die Ziele der eigenen Behörde sind den Beschäftigten oftmals nicht vollumfänglich bekannt, was die Identifikation mit dem Arbeitgeber erschwert und die Bereitschaft senkt, die eigene Behörde potenziellen Bewerbern weiterzuempfehlen.
Die Studie identifiziert folgende Faktoren, die Beschäftigte zu Fürsprechern ihrer Verwaltung machen:
- Positives Arbeitsklima
- Vereinbarkeit von Beruf und Familie
- Gesundheitsfördernde Arbeitsbedingungen
- Klare Kommunikation der Ziele und Werte der Behörde
DGB Personalreport 2025: Personalmangel treibt Beschäftigte an die Grenze
Der DGB Personalreport 2025 ist eine Sonderauswertung des DGB-Index Gute Arbeit 2024. Von 6.985 Beschäftigten insgesamt stammen 2.281 aus dem öffentlichen Dienst.
| Indikator | Öffentlicher Dienst | Privatwirtschaft |
|---|---|---|
| In (sehr) hohem Maße vom Personalmangel betroffen | 53% | 43% |
| Personalmangel dauert länger als 1 Jahr | 66% | 63% |
| Stimmung unter Kollegen verschlechtert | 50% | 43% |
| Kollegen haben Arbeitsbereich verlassen (hoch) | 35% | 41% |
Besonders betroffen sind Engpassberufe: 74% der Lehrkräfte, 71% in Krankenpflege und Rettungsdiensten, 47% in Erziehung und Sozialarbeit (zum Beispiel kommunale Kitas), 46% in der Verwaltung.
Folgen des Personalmangels
| Folge | Anteil |
|---|---|
| Zusätzliche Aufgaben übernehmen | 83% |
| Höheres Arbeitstempo | 61% |
| Überstunden | 61% |
| Nicht planbare Anpassung der Arbeitszeiten | 60% |
| Pausen ausfallen lassen | 47% |
| Aufgaben übernehmen, für die man nicht qualifiziert ist | 32% |
47% der Beschäftigten im öffentlichen Dienst sind nach der Arbeit zu erschöpft für Private oder Familie (Privatwirtschaft: 42%). 39% erleben Arbeitsintensivierung – mehr Arbeit in gleicher Zeit (Privatwirtschaft: 33%). 59% fühlen sich bei der Arbeit sehr häufig oder oft gehetzt (Privatwirtschaft: 51%).
Die Fluchtreaktionen sind massiv: 48% der Teilzeitbeschäftigten im öffentlichen Dienst sagen, die Arbeitsintensität nicht in Vollzeit auszuhalten. Bei Lehrkräften: sogar 79% der Teilzeitbeschäftigten. Von den in sehr hohem Maß vom Personalmangel Betroffenen berichten 68%, dass aufgrund der Situation weitere Kollegen den Arbeitsbereich verlassen haben.
Gallup Engagement Index 2024: Rekordtief bei emotionaler Bindung
Der Gallup Engagement Index ist eine repräsentative Umfrage unter 1.700 Arbeitnehmern ab 18 Jahren in Deutschland, die jährlich seit 2001 durchgeführt wird. Die Studie schlüsselt nicht explizit nach öffentlichem Dienst auf, dient aber als gesamtdeutscher Benchmark.
| Indikator | 2024 | 2023 | 2019 |
|---|---|---|---|
| Hohe emotionale Bindung | 9% (Rekordtief) | 14% | 15% |
| Dienst nach Vorschrift | 78% | 67% | – |
| Innere Kündigung | 13% | 19% | – |
Nur 16% sind mit ihrer direkten Führungskraft ausnahmslos zufrieden (2022: noch 41%). Nur 21% haben noch Vertrauen in ihre direkte Führungskraft. Nur 50% wollen in einem Jahr noch beim aktuellen Arbeitgeber arbeiten (2018: noch 78%). Nur 34% planen, mehr als 3 Jahre beim aktuellen Arbeitgeber zu bleiben.
Die geschätzten Produktivitätsverluste durch innere Kündigung: 113,1 bis 134,7 Milliarden Euro.
dbb Bürgerbefragung 2025: Nur 23% halten öffentlichen Dienst für handlungsfähig
Die dbb Bürgerbefragung ist eine repräsentative Online-Befragung von 2.011 Personen ab 14 Jahren, durchgeführt von Forsa im Juli 2025. Die Studie misst primär die Bürgersicht, ist aber relevant als Kontext für das Image des öffentlichen Dienstes als Arbeitgeber.
Nur 23% der Bundesbürger halten den öffentlichen Dienst für handlungsfähig. 56% sind der Meinung, die Leistungsfähigkeit des Staates muss auf allen drei Ebenen (Bund, Länder, Kommunen) verbessert werden. Das Vertrauen in den Staat sinkt zum fünften Mal in Folge.
70% glauben nicht, dass sich unter der neuen Bundesregierung wesentliches ändert. Erstmals findet eine Mehrheit der Befragten, dass der öffentliche Dienst die Steuerzahler zu viel Geld kostet.
| Erwartung | Anteil |
|---|---|
| Verständlichere Gesetze, Vereinfachung von Vorschriften | 85% |
| Kürzere Bearbeitungszeiten in Behörden | 79% |
| Mehr Online-Dienstleistungen | 66% |
| Klarere Zuständigkeiten in Behörden | 58% |
| Digitalisierung verbessert Leistungsfähigkeit | 53% |
| Gute Erfahrungen mit Online-Diensten der Verwaltung | 42% |
WSI Report Nr. 103: Personalräte bestätigen – unattraktive Konditionen sind das Problem
Der WSI Report Nr. 103 der Hans-Böckler-Stiftung basiert auf einer repräsentativen Befragung von 3.713 Betriebs- und Personalräten (Betriebe mit mindestens 20 Beschäftigten), ergänzt durch die WSI-Erwerbspersonenbefragung 2024 mit über 7.000 Teilnehmenden.
| Indikator | Personalräte (öff. Dienst) | Betriebsräte (Privatwirtschaft) |
|---|---|---|
| Intensiv mit zu geringer Personalstärke befasst | 83% | 85% |
| Fachkräftemangel als zentrales Thema | 93% | 91% |
| Stellen >3 Monate unbesetzt | 85% | 82% |
| Durchschnittlich unbesetzte Stellen (Gesundheit/Erziehung) | 21 pro Dienststelle | – |
| Durchschnittlich unbesetzte Stellen (Verwaltung) | 14 pro Dienststelle | – |
Ursachen aus Sicht der Personalräte
| Ursache | Öffentlicher Dienst | Privatwirtschaft |
|---|---|---|
| Zu wenige Bewerber auf dem Arbeitsmarkt | 89% | 91% |
| Unattraktive Konditionen (Gehalt, Bedingungen) | 65% | 53% |
| Gehaltsansprüche der Bewerber zu hoch | 47% | 45% |
| Zu wenig ausgebildet oder weitergebildet | 36% | 36% |
65% der Personalräte im öffentlichen Dienst nennen unattraktive Konditionen als Grund für die Stellenbesetzungsprobleme – deutlich mehr als die 53% in der Privatwirtschaft. In der öffentlichen Verwaltung machen sogar 57% der Personalräte konkret die schlechten Arbeitsbedingungen für den Fachkräftemangel verantwortlich.
Die Konsequenzen: 93% der Beschäftigten müssen mehr arbeiten, 67% können betriebliche Pläne nicht umsetzen, 47% können Aufträge nicht erfüllen.
HDI Berufe-Studie 2025: Externe Attraktivität steigt – trotz interner Probleme
Die HDI Berufe-Studie 2025 ist eine repräsentative Befragung von circa 4.000 Erwerbstätigen ab 15 Jahren in allen 16 Bundesländern, durchgeführt im Juni/Juli 2025.
43% der Erwerbstätigen würden bei gleichem Tätigkeitsfeld eine Stelle im öffentlichen Dienst bevorzugen – gegenüber 40%, die die Privatwirtschaft vorziehen. Besonders stark bevorzugt wird der öffentliche Dienst bei unter 25-Jährigen und ab 45-Jährigen. 24% der Befragten sehen den öffentlichen Dienst als attraktiver als noch vor 5 Jahren. Bei Führungskräften sogar 32% mit gestiegener Attraktivitäts-Einschätzung.
| Vorteil | Rang |
|---|---|
| Sicherheit des Arbeitsplatzes | 1. Platz (54%) |
| Höhere Bezüge im Ruhestand | 2. Platz |
| Besseres Nettogehalt | 3. Platz |
| Weniger Stress | 4. Platz |
Gleichzeitig: 53% der Vollzeitangestellten wollen ihre Arbeitszeit reduzieren – ein neuer Rekordwert und die vierte Steigerung in Folge seit 2022 (48%).
Fazit: „Die Unzufriedenheit ist ein Warnsignal, das Politik nicht länger überhören darf“
Die Datenlage ist eindeutig: Der öffentliche Dienst steht vor einem massiven Dilemma. Die externe Attraktivität steigt – 43% der Erwerbstätigen würden bei gleichem Tätigkeitsfeld eine Stelle im öffentlichen Dienst bevorzugen.
Gleichzeitig verlässt die Belegschaft innerlich die Organisation: 80% können sich einen Wechsel vorstellen, fast 50% erhalten kaum Wertschätzung, 53% sind massiv vom Personalmangel betroffen.
Zentrale Handlungsfelder für die öffentliche Verwaltung:
- Wertschätzung und Führung: Der mit Abstand häufigste Kritikpunkt. Der NPS für Wertschätzung liegt bei -49 (Fachkräfte) beziehungsweise -39 (Führungskräfte). Nur 16% sind mit ihrer Führungskraft zufrieden.
- Digitalisierung: Der öffentliche Dienst ist digital massiv im Rückstand. Der NPS für digitale Unterstützung liegt bei -67. Trotzdem bringen die Beschäftigten hohe Veränderungsbereitschaft mit (NPS +47 bis +50 bei Gen Z).
- Personalausstattung: 83% müssen zusätzliche Aufgaben übernehmen, 61% machen Überstunden. Die Folge: 47% sind nach der Arbeit zu erschöpft für Privates.
- Vergütung und Konditionen: 65% der Personalräte sehen unattraktive Konditionen als Ursache für Stellenbesetzungsprobleme.
- Bindung und Nachwuchsgewinnung: 26,9% der Beschäftigten (circa 1,38 Millionen) gehen in den nächsten 10 Jahren in Ruhestand.
Ich arbeite seit über 12 Jahren mit Organisationen an Mitarbeiterbindung. Das Paradox des öffentlichen Dienstes ist einzigartig: Die Menschen wollen rein, aber die, die drin sind, wollen raus. Das ist kein Motivationsproblem – 24% Hochmotivierte im öffentlichen Dienst sind mehr als in der Privatwirtschaft (17%). Das ist ein strukturelles Problem.
Die Beschäftigten lieben ihre Arbeit (75% zufrieden mit der Tätigkeit), aber nicht ihren Arbeitgeber (nur zwei Drittel zufrieden). Sie wollen Veränderung (NPS +47), bekommen aber keine digitale Unterstützung (NPS -67). Sie leisten Überstunden (61%), erhalten aber keine Wertschätzung (NPS -49).
Das ist eine Verschwendung von Potenzial. Und es wird teurer, je länger die Politik wartet. 1,38 Millionen Beschäftigte gehen in den nächsten 10 Jahren in Ruhestand. Wenn Sie jetzt nicht gegensteuern, bleibt die Lücke unbesetzt.
Die betriebliche Krankenversicherung für Kommunen ist ein Baustein, der hier helfen kann.
Sie ist für Kommunen steueroptimiert umsetzbar, bietet echten Mehrwert für die Belegschaft und kostet Sie als Arbeitgeber weniger als eine Gehaltserhöhung. Gerade in einer Branche, die 47% erschöpfte Beschäftigte hat, ist ein gesundheitsförderndes Benefit mehr als nur ein nettes Extra – es ist eine strategische Notwendigkeit.
Wenn Sie im öffentlichen Dienst tätig sind und nach Wegen suchen, Ihre besten Leute langfristig zu binden, lassen Sie uns sprechen. Kontaktieren Sie mich für ein unverbindliches Gespräch.