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Patrick

Ich kenne den bKV-Markt seit über 12 Jahren und weiß genau, worauf es ankommt. Die größten Fehler passieren bei der Tarifwahl & Einführung - lass uns das richtig angehen.

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Mitarbeiter binden?
Mit einer bKV? Easy.

Außerdem sparen Sie eine Menge Steuern & rennen der Konkurrenz davon. Besser geht’s nicht.

.Patrick Steeger

Bild zeigt Patrick Steeger, Geschäftsführer vom bKV Firmenservice
zuletzt aktualisiert: 7. April 2026

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Was kostet ein Angestellter meinem Unternehmen wirklich?

Sie zahlen Ihrem Mitarbeiter 3.000 Euro brutto im Monat.

Dieser Mitarbeiter kostet Sie tatsächlich circa 3.750 Euro. Also rund 25 Prozent mehr als das Bruttogehalt. Und von diesen 3.000 Euro Brutto kommen beim Mitarbeiter netto nur etwa 1.900 Euro an.

Sie zahlen fast doppelt so viel wie Ihr Mitarbeiter am Ende erhält.

Was zahlt der Arbeitgeber an Lohnnebenkosten?

Sie zahlen als Arbeitgeber nicht nur das Bruttogehalt. Sie zahlen gesetzliche Sozialversicherungsbeiträge, Umlagen und Berufsgenossenschaftsbeiträge, die Sie allein tragen. Hier kommt alles zusammen.

Sozialversicherung

Die Sozialversicherungsbeiträge werden hälftig von Ihnen und Ihrem Arbeitnehmer getragen. Der Gesamtbeitragssatz beläuft sich für das Jahr 2026 auf 42,30 Prozent.

Ihre Anteile im Überblick:

VersicherungszweigGesamtbeitragIhr AnteilArbeitnehmer-Anteil
Krankenversicherung (allgemeiner Satz)14,60 Prozent7,30 Prozent7,30 Prozent
KV-Zusatzbeitrag (Durchschnitt 2026)2,90 Prozent1,45 Prozent1,45 Prozent
Pflegeversicherung3,60 Prozent1,80 Prozent1,80 Prozent
Pflegezuschlag Kinderlose0,60 Prozent0,00 Prozent0,60 Prozent
Rentenversicherung18,60 Prozent9,30 Prozent9,30 Prozent
Arbeitslosenversicherung2,60 Prozent1,30 Prozent1,30 Prozent
Ihr Gesamtanteil Sozialversicherungcirca 21,15 Prozent

Sie zahlen also rund 21 Prozent des Bruttogehalts zusätzlich für Sozialversicherungen.

Die Beitragsbemessungsgrenzen für das Jahr 2026 betragen:

  • Kranken- und Pflegeversicherung: 5.812,50 Euro pro Monat (69.750 Euro pro Jahr)
  • Renten- und Arbeitslosenversicherung: 8.450 Euro pro Monat (101.400 Euro pro Jahr)

Oberhalb dieser Grenzen fallen keine weiteren Beiträge an, der Prozentsatz der Lohnnebenkosten sinkt damit bei Hochverdienern anteilig.

Umlagen U1, U2 und U3

Zusätzlich zu den Sozialversicherungsbeiträgen tragen Sie allein folgende Umlagen:

UmlageZweckTypischer Satz im Jahr 2026
U1 – Entgeltfortzahlung KrankheitErstattung 50 bis 80 Prozent der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall an Arbeitgeber mit maximal 30 Mitarbeitern1,90 bis 4,00 Prozent je nach Krankenkasse und gewähltem Erstattungssatz
U2 – MutterschaftsleistungenErstattung Mutterschaftsgeld und Mutterschutzlohn0,40 bis 0,49 Prozent je nach Krankenkasse
U3 – InsolvenzgeldumlageFinanzierung Insolvenzgeld bei Unternehmensinsolvenz0,15 Prozent (seit 01.01.2025)

Die Barmer-Referenzwerte für das Jahr 2026 (häufig genutzte Kasse):

  • U1 (65 Prozent Erstattung, allgemeiner Satz): 2,50 Prozent
  • U2 (100 Prozent Erstattung): 0,42 Prozent
  • U3: 0,15 Prozent
  • Summe Barmer 2026: 3,07 Prozent (bei gewähltem 65-Prozent-Erstattungssatz U1)

Wichtig: U1 gilt nur für Arbeitgeber mit nicht mehr als 30 Arbeitnehmern. Größere Unternehmen zahlen keine U1, aber U2 und U3 sind für alle Arbeitgeber verpflichtend.

Berufsgenossenschaft

Sie müssen Ihre Mitarbeiter bei der zuständigen Berufsgenossenschaft (Unfallversicherung) anmelden. Der Beitrag ist branchenabhängig und wird auf Basis der Lohnsumme berechnet:

BrancheTypischer BG-Beitragssatz
Büro, Verwaltung, Dienstleistung0,5 bis 1,0 Prozent der Bruttolohnsumme
Handel, Logistik1,0 bis 2,0 Prozent
Handwerk, Produktion2,0 bis 4,0 Prozent
Bau4,0 bis 7,0 Prozent

Für die folgenden Berechnungen gehe ich von einem Büro-/Dienstleistungsbetrieb mit circa 1,0 Prozent BG-Beitrag aus.

Urlaub, Krankheit und Feiertage kosten Sie weitere 25 Prozent ohne Arbeitsleistung

Neben den gesetzlich vorgeschriebenen Kosten entstehen Ihnen oft weitere indirekte Personalkosten, die nicht in der Lohnabrechnung erscheinen, aber reale Kosten darstellen:

KostenMonatliche SchätzungAnmerkung
Urlaub (30 Tage)circa 13,8 Prozent des MonatsgehaltsEntgeltfortzahlung ohne Arbeitsleistung
Feiertage (9 bis 13 Tage bundesweit)circa 3,7 bis 5,5 ProzentEntgeltfortzahlung
Entgeltfortzahlung Krankheit (Durchschnitt 19,4 Tage pro Jahr)circa 7,9 Prozent(AU-Quote 2024: circa 5,3 Prozent)
Recruiting, Einarbeitungje nach Positioneinmalig 1 bis 3 Monatsgehälter
Arbeitsmittel, IT, Bürovariabelcirca 100 bis 500 Euro pro Monat
Weiterbildungvariabelcirca 500 bis 2.000 Euro pro Jahr

Fallbeispiele: Wie teuer sind Angestellte?

Ich zeige Ihnen jetzt drei konkrete Beispiele mit 3.000 Euro, 3.500 Euro und 4.000 Euro Bruttogehalt.

Für alle Berechnungen gelten folgende Annahmen:

  • GKV-Mitglied, Steuerklasse I (ledig, keine Kinder)
  • Durchschnittlicher KV-Zusatzbeitrag: 2,90 Prozent (Durchschnitt 2026)
  • Unternehmen mit maximal 30 Mitarbeitern (U1 anfällt), Barmer-Sätze
  • BG-Satz: 1,0 Prozent (Büro/Dienstleistung)
  • Sachsen außen vor (abweichende PV-Verteilung)

Was kostet ein Angestellter bei 3.000 Euro brutto?

Ein Mitarbeiter mit 3.000 Euro Bruttogehalt kostet Sie monatlich 3.756,60 Euro. Von diesen 3.000 Euro Brutto bleiben beim Mitarbeiter netto circa 1.912 Euro.

Was zahlt Ihr Mitarbeiter an Abzügen?

PositionSatzBetrag
KV (7,30 Prozent plus 1,45 Prozent Zusatz)8,75 Prozent262,50 Euro
PV (1,80 Prozent plus 0,60 Prozent Kinderlosen-Zuschlag)2,40 Prozent72,00 Euro
RV9,30 Prozent279,00 Euro
ALV1,30 Prozent39,00 Euro
Summe SV-Abzüge Arbeitnehmer652,50 Euro
Lohnsteuer (Steuerkl. I, circa)circa 435,00 Euro
Solidaritätszuschlag (entfällt für die meisten)0,00 Euro
Netto (circa)circa 1.912 Euro

Von 3.000 Euro Brutto bleiben Ihrem Mitarbeiter netto circa 1.912 Euro.

Was kostet Sie dieser Mitarbeiter tatsächlich?

PositionSatzBetrag
Bruttogehalt3.000,00 Euro
Ihre SV-Beiträge
KV (7,30 Prozent plus 1,45 Prozent Zusatz)8,75 Prozent262,50 Euro
PV1,80 Prozent54,00 Euro
RV9,30 Prozent279,00 Euro
ALV1,30 Prozent39,00 Euro
Summe SV Arbeitgeber634,50 Euro
Ihre Umlagen
U1 (Barmer, 65 Prozent, 2,50 Prozent)2,50 Prozent75,00 Euro
U2 (Barmer, 0,42 Prozent)0,42 Prozent12,60 Euro
U3 Insolvenzgeldumlage (0,15 Prozent)0,15 Prozent4,50 Euro
Summe Umlagen92,10 Euro
Berufsgenossenschaft (1,0 Prozent)1,00 Prozent30,00 Euro
Ihre Gesamtkosten3.756,60 Euro
Aufschlag auf Bruttoplus 25,22 Prozent

Sie zahlen 756,60 Euro mehr als das Bruttogehalt. Ihr Mitarbeiter erhält netto circa 1.912 Euro. Zwischen Ihren Gesamtkosten (3.756,60 Euro) und dem Netto Ihres Mitarbeiters (1.912 Euro) besteht eine Differenz von 1.844,60 Euro – das ist das, was Staat und Sozialversicherungen einbehalten.

Was kostet ein Angestellter bei 3.500 Euro brutto?

Ein Mitarbeiter mit 3.500 Euro Bruttogehalt kostet Sie monatlich 4.382,70 Euro. Von diesen 3.500 Euro Brutto bleiben beim Mitarbeiter netto circa 2.190 Euro.

Ihr Mitarbeiter zahlt folgende Abzüge:

PositionSatzBetrag
KV (8,75 Prozent)8,75 Prozent306,25 Euro
PV (2,40 Prozent inklusive Kinderlosen-Zuschlag)2,40 Prozent84,00 Euro
RV9,30 Prozent325,50 Euro
ALV1,30 Prozent45,50 Euro
Summe SV-Abzüge Arbeitnehmer761,25 Euro
Lohnsteuer (Steuerkl. I, circa)circa 548,00 Euro
Netto (circa)circa 2.190 Euro

Ihre tatsächlichen Kosten:

PositionSatzBetrag
Bruttogehalt3.500,00 Euro
KV (8,75 Prozent)8,75 Prozent306,25 Euro
PV1,80 Prozent63,00 Euro
RV9,30 Prozent325,50 Euro
ALV1,30 Prozent45,50 Euro
Summe SV Arbeitgeber740,25 Euro
U1 (2,50 Prozent)2,50 Prozent87,50 Euro
U2 (0,42 Prozent)0,42 Prozent14,70 Euro
U3 (0,15 Prozent)0,15 Prozent5,25 Euro
Summe Umlagen107,45 Euro
BG (1,0 Prozent)1,00 Prozent35,00 Euro
Ihre Gesamtkosten4.382,70 Euro
Aufschlag auf Bruttoplus 25,22 Prozent

Was kostet ein Angestellter bei 4.000 Euro brutto?

Ein Mitarbeiter mit 4.000 Euro Bruttogehalt kostet Sie monatlich 5.008,80 Euro. Von diesen 4.000 Euro Brutto bleiben beim Mitarbeiter netto circa 2.458 Euro.

Ihr Mitarbeiter zahlt folgende Abzüge:

PositionSatzBetrag
KV (8,75 Prozent)8,75 Prozent350,00 Euro
PV (2,40 Prozent)2,40 Prozent96,00 Euro
RV9,30 Prozent372,00 Euro
ALV1,30 Prozent52,00 Euro
Summe SV-Abzüge Arbeitnehmer870,00 Euro
Lohnsteuer (Steuerkl. I, circa)circa 672,00 Euro
Netto (circa)circa 2.458 Euro

Ihre tatsächlichen Kosten:

PositionSatzBetrag
Bruttogehalt4.000,00 Euro
KV (8,75 Prozent)8,75 Prozent350,00 Euro
PV1,80 Prozent72,00 Euro
RV9,30 Prozent372,00 Euro
ALV1,30 Prozent52,00 Euro
Summe SV Arbeitgeber846,00 Euro
U1 (2,50 Prozent)2,50 Prozent100,00 Euro
U2 (0,42 Prozent)0,42 Prozent16,80 Euro
U3 (0,15 Prozent)0,15 Prozent6,00 Euro
Summe Umlagen122,80 Euro
BG (1,0 Prozent)1,00 Prozent40,00 Euro
Ihre Gesamtkosten5.008,80 Euro
Aufschlag auf Bruttoplus 25,22 Prozent

Warum ist eine Gehaltserhöhung für den Arbeitgeber so ineffizient?

Stellen Sie sich mal folgende Situation vor: Sie zahlen einem Mitarbeiter 3.000 Euro brutto (Steuerklasse I) und möchten ihm eine Gehaltserhöhung um 100 Euro brutto pro Monat geben.

Was passiert jetzt?

Was passiertBetrag
Sie zahlen zusätzlich100 Euro brutto plus circa 25 Prozent Lohnnebenkostencirca 125 Euro pro Monat
Ihr Mitarbeiter erhält nettoNach SV-Abzügen (circa 21 Prozent) und Lohnsteuer (circa 30 Prozent)circa 49 bis 52 Euro pro Monat
EffizienzWas ankommt pro gezahltem Eurocirca 40 Prozent

Vom zusätzlichen Euro kommen beim Arbeitnehmer nur rund 40 bis 42 Cent an. Der Rest geht an Steuern und Sozialversicherungen verloren.

Das ist das zentrale Problem, das die Nettolohnoptimierung löst: Indem Sie steuer- und sozialversicherungsfreie Leistungen gewähren, kommt vom gleichen Aufwand nahezu 100 Cent pro Euro beim Mitarbeiter an.

Nettolohnoptimierung: Was ist das, wie funktioniert es?

Nettolohnoptimierung (auch: Entgeltoptimierung) bezeichnet die gezielte Nutzung steuerfreier oder pauschal besteuerter Gehaltsbausteine anstelle klassischer Bruttogehaltserhöhungen.

Das Ziel ist es, Ihrem Arbeitnehmer mehr Nettowert zu liefern und gleichzeitig Lohnnebenkosten zu sparen.

Das Prinzip ist einfach:

Statt: Bruttogehalt um X erhöhen → Abgaben auf beide Seiten Besser: Steuerfreie Sachleistung on top zum bisherigen Gehalt → 0 Euro Abgaben

Wichtig: Die Zusätzlichkeitsvoraussetzung muss immer erfüllt sein. Die meisten steuerfreien Benefits müssen zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn gewährt werden. Eine nachträgliche Umwandlung bereits vereinbarter Gehaltsbestandteile ist nicht zulässig (§ 8 Absatz 4 EStG).

Steuerfreie Benefits: Von Sachbezug bis Jobticket ohne Sozialversicherung

Sie haben mehrere steuerfreie Optionen:

BenefitGesetzliche GrundlageSteuerfreier Betrag 2026Sie zahlen SV?Arbeitnehmer zahlt SV?
Sachbezug (Gutschein, Sachleistung)§ 8 Absatz 2 Satz 11 EStG50 Euro pro Monatneinnein
bKV (als Sachbezug)§ 8 Absatz 2 Satz 11 EStGbis 50 Euro pro Monatneinnein
Betriebliche Gesundheitsförderung (zertifizierte Kurse)§ 3 Nummer 34 EStG600 Euro pro Jahrneinnein
Essenszuschuss (Mahlzeiten)§ 8 Absatz 2 EStG i.V.m. SvEVbis 7,67 Euro pro Arbeitstag (circa 153 Euro pro Monat bei 20 Arbeitstagen)pauschalnein
Jobticket / Deutschlandticket§ 3 Nummer 15 EStGunbegrenzt steuerfreineinnein
Kindergartenzuschuss§ 3 Nummer 33 EStGunbegrenzt (für nicht schulpflichtige Kinder)neinnein
Internetzuschuss (Home Office)§ 40 Absatz 2 Satz 1 Nummer 5 EStG50 Euro pro Monat pauschal 25 Prozent LSt (Sie tragen)neinnein
Mobilitätsbudget / Jobrad§ 3 Nummer 37 EStGnach Privatanteil 0,25 Prozent oder steuerfreivariabelvariabel
bAV (Entgeltumwandlung)§ 3 Nummer 63 EStGbis 4 Prozent BBG RV gleich 338 Euro pro Monat steuerfreinein bis 4 Prozent BBGnein bis 4 Prozent BBG
Aufmerksamkeiten (Geburtstag etc.)R 19.6 LStR60 Euro pro Anlass (Sachleistung)neinnein

Betriebliche Krankenversicherung: 600 Euro Gesundheitsbudget kosten Sie 275 Euro statt 750 Euro bei Gehaltserhöhung

Die bKV ist eines der wirkungsvollsten Instrumente der Nettolohnoptimierung.

Sie erfüllt drei Ziele gleichzeitig:

  • Steuer- und sozialabgabenfrei für Sie und Ihren Arbeitnehmer (im Sachbezugrahmen)
  • Konkreter, spürbarer Nutzen für Ihren Mitarbeiter (Gesundheitsbudget 300 bis 1.500 Euro pro Jahr)
  • Bis zu 80 Prozent günstiger als eine äquivalente Gehaltserhöhung

Allianz MeineGesundheit: Fünf Budgetstufen von 13,90 Euro bis 49,90 Euro monatlich

Die Allianz Private Krankenversicherung hat ab 01. April 2025 eine neue Generation von bKV-Budgettarifen eingeführt. Die Tarife lauten „MeineGesundheit“ und ersetzen das bisherige Budgetangebot vollständig.

Beitragsgarantie: Gleichbleibende Beiträge garantiert bis mindestens Ende 2026.

Ihre monatlichen Kosten als Arbeitgeber:

Jahresbudget pro MitarbeiterIhr MonatsbeitragEffektiver Wert für Arbeitnehmer pro JahrLeistungsrendite
300 Euro13,90 Euro300 Euro Gesundheitsbudget1,80:1
600 Euro22,90 Euro600 Euro Gesundheitsbudget2,18:1
900 Euro32,90 Euro900 Euro Gesundheitsbudget2,28:1
1.200 Euro41,90 Euro1.200 Euro Gesundheitsbudget2,39:1
1.500 Euro49,90 Euro1.500 Euro Gesundheitsbudget2,50:1

Was ist im Tarif automatisch enthalten? Alle MeineGesundheit-Varianten beinhalten:

  • 100 Prozent Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen (inklusive Reiseimpfungen)
  • 100 Prozent Naturheilverfahren beim Arzt (Chirotherapie, Chiropraktik, Osteopathie)
  • 100 Prozent Ambulante ärztliche Behandlungen
  • 100 Prozent Heilpraktiker-Leistungen
  • 100 Prozent Arznei-, Heil- und Hilfsmittel sowie Zuzahlungen nach Paragraph 61 SGB V
  • 100 Prozent Zahnvorsorge (PZR, Bleaching) ohne Sublimit
  • 100 Prozent Zahnbehandlung (Wurzelbehandlung etc.)
  • 100 Prozent Zahnersatz, Inlays und Implantate
  • Sehhilfen: 75 Prozent der Kosten für Brillen/Kontaktlinsen, 100 Prozent für OP-Sehschärfenkorrektur
  • Budgetverdoppelung im Folgejahr bei Leistungsfreiheit im Vorjahr
  • Innovationsgarantie: neue Behandlungsmethoden direkt mitversichert
  • Keine Gesundheitsprüfung, keine Wartezeiten, auch laufende Behandlungen versichert
  • Assistance-Services: Facharzt-Terminservice, 24/7 Hotline, Video-Sprechstunde, Pflege-Assistance, Telefonisches Coaching bei psychischen Belastungen
  • Alle Gesundheitsservices gelten auch für Familienangehörige kostenlos
  • Ab 5 versicherten Personen abschließbar

Sie können zusätzlich optionale Zahnbausteine „RundumZahn“ abschließen:

TarifZahnersatzZahnbehandlungZahnvorsorge
RundumZahn 7070 Prozent außerhalb Budget100 Prozent100 Prozent
RundumZahn 9090 Prozent außerhalb Budget100 Prozent100 Prozent
RundumZahn 100100 Prozent außerhalb Budget100 Prozent100 Prozent

Diese Bausteine können zusätzlich zu MeineGesundheit oder auch eigenständig abgeschlossen werden, sie laufen dann außerhalb des Gesundheitsbudgets.

Alle fünf Budgetstufen liegen unter 50 Euro und bleiben vollständig steuer- und sozialabgabenfrei

Da Sie den Gruppenvertrag direkt mit der Allianz abschließen (nicht Ihr Arbeitnehmer), handelt es sich um einen Sachbezug, nicht Barlohn:

Budget-StufeIhr MonatsbeitragSachbezugsfreigrenze (50 Euro)Behandlung
300 Euro pro Jahr13,90 Euro pro Monatunter 50 Eurosteuer- und SV-frei
600 Euro pro Jahr22,90 Euro pro Monatunter 50 Eurosteuer- und SV-frei
900 Euro pro Jahr32,90 Euro pro Monatunter 50 Eurosteuer- und SV-frei
1.200 Euro pro Jahr41,90 Euro pro Monatunter 50 Eurosteuer- und SV-frei
1.500 Euro pro Jahr49,90 Euro pro Monatunter 50 Eurosteuer- und SV-frei

Alle fünf Budgetstufen liegen unter der monatlichen Sachbezugsfreigrenze von 50 Euro. Bei alleiniger Nutzung der bKV ist daher keine Steuer, kein Soli, keine Kirchensteuer und keine Sozialversicherung fällig.

Voraussetzungen:

  • Sie schließen Gruppenvertrag direkt ab
  • Beitrag wird zusätzlich zum Gehalt gezahlt (kein Gehaltsverzicht)
  • Keine Kombination mit anderen Sachbezügen über 50 Euro pro Monat
  • Korrekte Abrechnung als Sachbezug in der Lohnabrechnung

Vergleich: Gehaltserhöhung vs. bKV

Ich zeige Ihnen jetzt ein konkretes Zahlenbeispiel. Ausgangssituation: Mitarbeiter mit 3.000 Euro Brutto, Steuerklasse I. Sie möchten dem Mitarbeiter einen zusätzlichen jährlichen Wert von 600 Euro zukommen lassen.

Option A: Sie erhöhen das Gehalt um 50 Euro brutto pro Monat

PositionWert
Bruttoerhöhungplus 50 Euro pro Monat
Ihre Mehrkosten (inklusive circa 25 Prozent Lohnnebenkosten)plus circa 62,50 Euro pro Monat gleich 750 Euro pro Jahr
Ihr Mitarbeiter erhält netto (nach circa 40 Prozent Abzügen)circa 30 Euro pro Monat netto gleich circa 360 Euro pro Jahr netto
Effizienz (Netto Arbeitnehmer / Kosten Arbeitgeber)circa 48 Prozent

Option B: Sie schließen Allianz bKV MeineGesundheit 600-Euro-Budget ab

PositionWert
Ihr Monatsbeitrag22,90 Euro pro Monat
Ihre Jahreskosten274,80 Euro pro Jahr
Wert für Ihren Mitarbeiter (nutzbares Gesundheitsbudget)600 Euro pro Jahr (2:1 Leistungsrendite)
Steuern/SV für Sie0 Euro
Steuern/SV für Ihren Mitarbeiter0 Euro
Effizienz (Wert Arbeitnehmer / Kosten Arbeitgeber)circa 218 Prozent

Der Direktvergleich:

KriteriumGehaltserhöhung 50 Euro bruttoAllianz bKV 600-Euro-Budget
Ihre Jahreskosten750 Euro274,80 Euro
Wert für Arbeitnehmer pro Jahrcirca 360 Euro netto600 Euro Gesundheitsbudget
Ihre Ersparnis475,20 Euro pro Jahr
Arbeitnehmer erhält mehr240 Euro mehr Wert bei niedrigeren Kosten für Sie
Steuerpflicht ArbeitnehmerJa (Lohnsteuer plus SV)Nein
SV-Pflicht ArbeitgeberJaNein

Die bKV liefert Ihrem Arbeitnehmer 67 Prozent mehr Wert bei gleichzeitig 63 Prozent niedrigeren Kosten für Sie.

Bei 20 Mitarbeitern sparen Sie mit bKV 9.504 Euro pro Jahr gegenüber Gehaltserhöhungen

Sie haben 20 Mitarbeiter, je 3.000 Euro Brutto. Sie möchten allen einen Benefit von 600 Euro Jahreswert geben.

Option A: Gehaltserhöhung (je plus 50 Euro brutto pro Monat)

PositionPro Mitarbeiter20 Mitarbeiter
Ihre Mehrkosten pro Jahr750 Euro15.000 Euro
Arbeitnehmer erhält netto pro Jahrcirca 360 Euro7.200 Euro
Effizienz48 Prozent48 Prozent

Option B: Allianz bKV 600-Euro-Budget (22,90 Euro pro Mitarbeiter pro Monat)

PositionPro Mitarbeiter20 Mitarbeiter
Ihre Jahreskosten274,80 Euro5.496 Euro
Arbeitnehmer erhält Gesundheitsbudget pro Jahr600 Euro12.000 Euro
Ihre Ersparnis versus Option A475,20 Euro pro Mitarbeiter9.504 Euro pro Jahr

Mit der bKV statt einer Gehaltserhöhung sparen Sie bei 20 Mitarbeitern knapp 9.500 Euro pro Jahr bei gleichzeitig höherem Wert für die Belegschaft.

Maximale Nettolohnoptimierung: Alle steuerfreien Bausteine kombiniert

Sie können verschiedene steuerfreie Benefits kombinieren. Ein typisches monatliches Optimierungspaket kann so aussehen (alle Werte 2026):

BausteinMonatlicher Wert ArbeitnehmerIhre Kosten pro MonatRechtsgrundlage
bKV Allianz 600-Euro-Budgetcirca 50 Euro (Sie zahlen 22,90 Euro)22,90 EuroParagraph 8 Absatz 2 Satz 11 EStG
Sachbezugskarte (verbleibend)27,10 Euro27,10 EuroParagraph 8 Absatz 2 Satz 11 EStG
Essenszuschuss (20 Arbeitstage mal 7,67 Euro)153,40 Eurocirca 25 Euro (Ihr Anteil pauschal)Paragraph 8 Absatz 2 EStG / SvEV
Jobticket / 49-Euro-Ticket58,00 Euro58,00 EuroParagraph 3 Nummer 15 EStG
BGF-Kurs (600 Euro pro Jahr gleich 50 Euro pro Monat)50,00 Euro50,00 EuroParagraph 3 Nummer 34 EStG
Gesamt monatlich338,50 Eurocirca 183 Euro

Der Vergleich zu einer Gehaltserhöhung um 338,50 Euro brutto:

  • Ihre Kosten bei Gehaltserhöhung: circa 423 Euro pro Monat
  • Nettomehrwert für Ihren Mitarbeiter bei Gehaltserhöhung: circa 202 Euro
  • Mit obigem Paket: Sie zahlen 183 Euro für 338,50 Euro Wert für Ihren Mitarbeiter

Fazit: Sie zahlen fast doppelt so viel wie Ihr Mitarbeiter netto erhält

Ein Mitarbeiter mit 3.000 Euro Brutto kostet Sie circa 3.750 Euro im Monat. Also rund 25 Prozent mehr als das Bruttogehalt. Gleichzeitig kommen von diesen 3.000 Euro beim Mitarbeiter netto nur etwa 1.900 Euro an. Für jeden Euro Nettolohn zahlen Sie knapp 2 Euro Gesamtkosten.

Diese Punkte sollten Sie im Kopf behalten:

  • Lohnnebenkosten betragen circa 25 Prozent des Bruttogehalts (Sozialversicherung plus Umlagen plus Berufsgenossenschaft)
  • Gehaltserhöhungen sind ineffizient: Von 100 Euro Mehrkosten für Sie kommen beim Mitarbeiter nur 40 Euro netto an
  • Nettolohnoptimierung funktioniert: Steuerfreie Benefits liefern 100 Prozent Wert bei 0 Prozent Abgaben
  • bKV ist das beste Instrument: 600 Euro Gesundheitsbudget kosten Sie 275 Euro pro Jahr, eine äquivalente Gehaltserhöhung würde 750 Euro kosten
  • Bei 20 Mitarbeitern sparen Sie mit bKV circa 9.500 Euro pro Jahr gegenüber Gehaltserhöhungen
  • Sie können mehrere steuerfreie Benefits kombinieren: bKV plus Sachbezug plus Essenszuschuss plus Jobticket plus BGF-Kurse
  • Wichtig: Alle Benefits müssen zusätzlich zum Gehalt gezahlt werden, Gehaltsumwandlung ist nicht zulässig

Sie zahlen fast doppelt so viel wie Ihr Mitarbeiter erhält. Nettolohnoptimierung dreht diese Gleichung um: Sie zahlen weniger, Ihr Mitarbeiter erhält mehr. Aber nur, wenn Sie die steuerlichen Spielregeln kennen und nutzen.

Patrick Steeger

bKV-Experte

Über den Autor

Ich bin Patrick, Geschäftsführer von bKVfirmenservice.de. Seit 2015 beschäftige ich mich mit der betrieblichen Krankenversicherung – erst neun Jahre als Geschäftsführer in einem Versicherungskonzern, seit 2024 als unabhängiger Berater. Gemeinsam mit meinem Team unterstütze ich KMUs und Konzerne bei Benefits wie bAV, bKV und Gesundheitsbudgets. Mit diesem Blog teile ich meine Erfahrungen und zeige, wie Unternehmen Arbeitswelten schaffen, in denen Menschen gerne bleiben.
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