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Patrick

Ich kenne den bKV-Markt seit über 12 Jahren und weiß genau, worauf es ankommt. Die größten Fehler passieren bei der Tarifwahl & Einführung - lass uns das richtig angehen.

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bKV-Anbieter
im Vergleich

Wie haben wir die bKV-Anbieter getestet?
So bewerten wir bKV-Tarife Stand: März 2026  ·  ~300 geprüfte Tarife

Wir analysieren jeden Tarif nach sechs Kriterien: Leistungsumfang und Erstattungstiefe – was konkret erstattet wird und ob es Sublimits im Kleingedruckten gibt. Beitragsstabilität über mehrere Jahre. Assistenzleistungen und digitale Services wie Facharzttermin, Telemedizin und Hotlines. Handling für HR-Abteilungen im Alltag sowie Mindestanzahl versicherter Personen und Flexibilität des Tarifmodells.

Als externe Referenz fließen das IVFP-Kompetenzrating 2022, der Focus-Money-Test mit dem DFSI 2023 sowie die BaFin-Beschwerdestatistik ein. Kein Anbieter zahlt für eine bessere Platzierung.

Patrick Steeger
Patrick Steeger bKV-Experte & Sachverständiger  ·  Über 12 Jahre Beratungserfahrung

Allianz

Testsieger bKV-Anbietervergleich

Hallesche

Ideal für budgetintensive Belegschaften

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Patrick Steeger
bKV-Experte & Sachverständiger
16 Anbieter
Bewertung
Bewertung
Preis aufsteigend
Preis absteigend
Name A–Z
Filter
Assistenzleistungen: sehr gut
Budget-Bonus-Logik
Kostenlos für Familienangehörige
Verfügbar ab 3 Mitarbeitenden
bKV
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Inhalt

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Über 70% der bKV-Abschlüsse weisen massive Leistungslücken auf.

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Bild zeigt Patrick Steeger, Geschäftsführer vom bKV Firmenservice
Stand: 29. März, 2026

Ich bin seit über 12 Jahren in der bKV-Beratung unterwegs. In dieser Zeit habe ich rund 300 Tarife und Tarifkombinationen geprüft und dabei eines gelernt, das ich Ihnen direkt zu Beginn sagen will:

Die Entscheidung für einen bKV-Tarif ist immer eine individuelle.

Tarife, die auf dem Papier identisch aussehen, können für Ihre Belegschaft komplett unterschiedliche Ergebnisse liefern. Ein Tarifwechsel im Nachhinein belastet nicht nur Sie als Geschäftsführer, er belastet vor allem Ihre Mitarbeitenden, die sich neu einstellen müssen.

Das möchte ich mit dem bKV-Anbietervergleich Anfang an vermeiden.

Methodik: So haben wir die bKV-Anbieter getestet

Ich habe rund 300 Budgettarife auf dem deutschen Markt nach denselben sechs Kriterien bewertet und drei unabhängige bKV-Ratings einbezogen:

  • Leistungsumfang und Erstattungstiefe
  • Beitragsstabilität über mehrere Jahre
  • Assistenzleistungen und digitale Services
  • Handling für HR-Abteilungen im Alltag
  • Mindestanzahl versicherter Personen
  • Besonderheiten und Flexibilität des Tarifmodells

Als externe Referenz habe ich das IVFP-Kompetenzrating 2022 (über 70 Kriterien), den Focus-Money-Test gemeinsam mit dem DFSI 2023 (300 Leistungsmerkmale für Bausteintarife, 150 für Budgettarife) und die BaFin-Beschwerdestatistik einbezogen, aus der ich eine Beschwerdequote je 100.000 Verträge berechnet habe.

Hinweis dazu: Die BaFin-Statistik zeigt nur, wie viele Beschwerden eingegangen und bearbeitet wurden, nicht ob sie berechtigt waren.

bKV-Anbieter im Vergleich: Wer bietet die besten Tarife in 2026?

Die folgende Tabelle zeigt die Gesamtbewertungen auf Basis meiner Analyse und der externen Ratings. Welcher Tarif für Ihr konkretes Unternehmen am besten passt, hängt von Ihrer Belegschaftsstruktur, Ihrem Budget, Ihrer Branche und einer ganzen Reihe weiterer Faktoren ab.

Tabelle 1: bKV-Anbieter im Überblick

ANBIETERIVFPFOCUS MONEYSERVICEVALUE FAIRNESSGESAMT (VON 10)
AllianzExzellentHervorragendSehr gut9,0
HallescheExzellentUnter Durchschnitt8,9
HanseMerkurHervorragend8,7
AXAExzellentSehr gutGut8,4
Signal IdunaSehr gut8,4
R+VExzellentSehr gutGut8,2
ARAGGutSehr gut8,0
Ottonova7,9
LKH7,8
Debeka7,1
DKVExzellentSehr gut7,0
Generali6,9

Quelle: IVFP Kompetenzrating 2022, Focus Money / DFSI 2023, ServiceValue 2023

Testsieger im bKV-Anbietervergleich: Warum gewinnt die Allianz MeineGesundheit haushoch?

Die Allianz gehört zu den finanzstärksten und stabilsten Versicherungsunternehmen der Welt. Im bKV-Markt bedeutet das konkret: verlässliche Beitragskalkulation, breites Leistungsspektrum, kulante Erstattungsmentalität. Die Allianz will, dass Ihre Mitarbeitenden zufrieden sind, wenn sie eine Rechnung einreichen.

Dazu ist sie Vorreiter beim Thema Budgettarife. Die externen Testergebnisse bestätigen das:

Die Allianz ist der einzige Anbieter, der gleichzeitig „Exzellent“ beim IVFP, „Hervorragend“ bei Focus Money und „Sehr gut“ bei ServiceValue erzielt. Viele Anbieter glänzen in einem Test und fallen in einem anderen ab. Die Allianz liefert konstant auf höchstem Niveau.

Einer meiner Kunden (Inhaber eines Hotels in Hamburg) hat mich letzte Woche gefragt, ob die Allianz ihr Geld wirklich wert ist oder ob man dort vor allem für den Namen zahlt. Wir haben den MeineGesundheit-Tarif mit einem günstigeren Alternativtarif verglichen und sind Punkt für Punkt durch die Leistungen gegangen.

Am Ende war für ihn klar: Der Preisunterschied war marginal, der Leistungsunterschied bei Assistenzleistungen und Sublimits aber erheblich. Er hat sich für die Allianz entschieden.

Budgettarif-Logik und Kosteneffizienz gegenüber einer Gehaltserhöhung

Ihr Unternehmen zahlt pro Mitarbeitendem einen monatlichen Beitrag. Dafür steht jedem Mitarbeitenden ein jährliches Gesundheitsbudget zur Verfügung, das er frei für versicherte Gesundheitsleistungen einsetzen kann:

  • Brille,
  • Zahnarzt,
  • Physiotherapie,
  • Osteopathie,
  • Massagen
  • Heilpraktiker,
  • Medikamente,
  • etc.

Für jeden Euro Beitrag bekommt der Mitarbeitende je nach Tarif zwei bis zweieinhalb Euro verfügbares Gesundheitsbudget zurück. Deshalb ist bKV so viel kosteneffizienter als eine Gehaltserhöhung.

Beim Tarif MeineGesundheit der Allianz stehen fünf Budgetstufen zur Auswahl:

Tabelle 2: Budgetstufen Allianz MeineGesundheit (Stand 2026)

JAHRESBUDGET PRO MITARBEITERMONATLICHER BETRAG
300 Euro13,90 Euro
600 Euro22,90 Euro
900 Euro32,90 Euro
1.200 Euro41,90 Euro
1.500 Euro49,90 Euro

Quelle: Allianz APKV, Tarif MeineGesundheit (Stand 2026)

Vollständige Erstattung ohne Sublimits im Kleingedruckten

Viele Tarife auf dem Markt haben sogenannte Sublimits:

Im Tarif steht „600 Euro Jahresbudget“, aber gleichzeitig „Zahnprophylaxe maximal 60 Euro“ oder „Brille maximal 150 Euro“. Das Budget ist zwar vorhanden, für bestimmte Leistungen greift aber eine Deckelung. In der Basisversion von MeineGesundheit gibt es das nahezu nicht. Die einzige Ausnahme ist das Brillensublimit von 75 Prozent.

Was im Tarif steht, wird auch so erstattet.

Vollständiger Leistungsumfang von Sehhilfen bis ambulanter Behandlung

Die Allianz deckt ein außergewöhnlich breites Spektrum ab.

Aus dem Budget bezahlt werden können:

  • Brillen, Sonnenbrillen mit Sehstärke und Kontaktlinsen sowie operative Sehschärfenkorrektur zu 100 Prozent
  • Vorsorgeuntersuchungen, Schutz- und Reiseimpfungen sowie Gesundheitskurse nach § 20 SGB V
  • Naturheilverfahren und ambulante ärztliche Behandlungen (am Markt außerhalb teurer Premiumtarife kaum zu finden)
  • Arznei-, Heil- und Hilfsmittel inklusive aller gesetzlichen Zuzahlungen, Heilpraktiker und Ergotherapie
  • Zahnvorsorge, Zahnbehandlung, Zahnersatz, Implantate und Bleaching

Assistenzleistungen in jedem Budgettarif ohne Aufpreis

Folgende Leistungen stehen Mitarbeitenden täglich zur Verfügung, nicht erst wenn sie eine Rechnung haben:

  • Facharztterminservice und medizinische Hotline rund um die Uhr
  • Symptom-Check via App und ärztliche Videosprechstunde
  • Psychologische Beratungshotline
  • Fitness- und Meditations-App
  • Eltern-Hotline für Fragen rund um Familie und Kinder
  • Elder-Care-Hotline für Mitarbeitende, deren Eltern pflegebedürftig werden (in der bKV sonst kaum zu finden)

All das ist in jedem Budgettarif enthalten, nicht erst ab einem bestimmten Preismodell.

Budgetverdopplung bei Nichtnutzung und Innovationsgarantie als Standardleistung

Beide Features sind bei der Allianz ohne Aufpreis enthalten.

Budgetverdopplung bei Nichtnutzung

Wenn ein Mitarbeitender ein gesamtes Kalenderjahr lang keine Leistungen abruft, verdoppelt sich das Budget im Folgejahr automatisch. Ein Mitarbeitender mit 600 Euro Jahresbudget, der es ein Jahr nicht nutzt, hat im Folgejahr 1.200 Euro zur Verfügung.

Als Arbeitgeber können Sie das aktiv kommunizieren und als Anreiz für präventives Verhalten einsetzen.

Innovationsgarantie: Neue Behandlungsmethoden automatisch mitversichert

Neue Behandlungsmethoden, die medizinisch notwendig sind, versichert die Allianz automatisch mit, ohne Nachverhandlung, ohne Aufpreis. Wenn in fünf Jahren eine neue Therapieform Standard wird, die heute noch nicht im Tarif steht, ist Ihr Mitarbeitender trotzdem abgedeckt. Dieses Versprechen macht kaum ein anderer Anbieter so verbindlich.

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Separate Zahnbausteine entlasten das Hauptbudget vollständig

Viele Arbeitgeber stellen sich bei der bKV dieselbe Frage: Was ist mit Zahn? Und muss das Budget dafür draufgehen? Bei der Allianz lautet die Antwort: nein. Der Mitarbeitende nutzt den Zahnschutz über einen separaten Baustein und kann das Hauptbudget vollständig für alle anderen Gesundheitsausgaben nutzen, also Brille, Physiotherapie, Medikamente. Zahn belastet den Gesundheitstopf nicht.

Tabelle 3: Allianz RundumZahn-Bausteine (Stand 2026)

BAUSTEINZAHNERSATZZAHNPROPHYLAXEZAHNBEHANDLUNGMONATLICHER BETRAG
RundumZahn 7070 %100 %100 %18,10 Euro
RundumZahn 9090 %100 %100 %34,90 Euro
RundumZahn 100100 %100 %100 %49,90 Euro

Quelle: Allianz APKV (Stand 2026)

Ähnlich funktioniert der separate Brillentopf: Sie können für Sehhilfen einen eigenen Budget-Topf einrichten, der den normalen Budgettopf überhaupt nicht belastet.

Für Belegschaften mit vielen Bildschirmarbeitsplätzen ist das ein unmittelbar relevantes Argument.

Digitale Gesundheitsservices kostenfrei für Familienangehörige der Mitarbeitenden

Alle digitalen Gesundheitsservices können Familienangehörige der Mitarbeitenden kostenfrei mitnutzen, ohne eigene Versicherung.

Die psychologische Beratungshotline, die Eltern-Hotline, die Fitness-App, die Videosprechstunde, alles steht der Familie offen. Das ist ein Argument im Einstellungsgespräch und ein Vorteil, der im Alltag tatsächlich spürbar wird.

Die Allianz hat das breiteste Leistungsspektrum, nahezu keine Sublimits, die stärksten Assistenzleistungen auf dem Markt und ein digitales Handling, das für HR und Mitarbeitende gleichzeitig funktioniert. Die Beiträge liegen leicht über dem Marktdurchschnitt, was durch das Gesamtpaket klar gerechtfertigt ist.

Wenn ich für ein Unternehmen einen Tarif finden müsste, der in möglichst vielen Situationen für möglichst viele Belegschaften funktioniert, wäre MeineGesundheit meine erste Wahl.

Welche weiteren bKV-Tarife haben im Anbietertest überzeugt?

Die Allianz ist der Testsieger, aber nicht für jedes Unternehmen die richtige Wahl. Ein Kunde von mir betreibt einen Pflegedienst mit 22 Mitarbeitenden und einem festen monatlichen bKV-Budget pro Kopf.

Wir haben MeineGesundheit und Feel Free Up Plus von der Halleschen konkret verglichen. Die Budgetverdopplung bei Nichtnutzung, die bei der Allianz so stark ist, bringt in der Pflege schlicht nichts: Die Mitarbeitenden schöpfen das Budget jedes Jahr aus.

Mit Feel Free Up Plus bekommt die Belegschaft dafür einen Bonus, und der Beitrag ist für dieses Unternehmen sogar günstiger.

Hallesche: Vier Tarifreihen mit Bonuslogik für Belegschaften mit hohem Budgetverbrauch

Die Hallesche hat den Budgettarif in der betrieblichen Krankenversicherung erfunden. Das Angebot reicht heute von sehr günstigen Einstiegstarifen bis hin zu echten Premium-Modellen. Die Beiträge liegen zwischen 9,95 und 56,03 Euro monatlich.

Wer nur auf den Preis schaut und einen der günstigen Tarife wählt, stößt schnell auf Sublimits, die das Budget für bestimmte Leistungen stark deckeln. Das sollte Ihnen vor dem Abschluss bekannt sein.

Einstiegstarife mit Sublimits vs. Premiumtarife mit wenigen Begrenzungen

  • Günstige Einstiegstarife: attraktiver Preis, aber viele Sublimits und Begrenzungen
  • Premiumtarife Feel Free Up und Feel Free Up Plus: deutlich weniger Einschränkungen, Begrenzungen bleiben bei Brille, Zahnreinigung und Kinesio-Taping

Wer den richtigen Tarif für seine Belegschaft treffen will, muss diese Unterschiede vor dem Abschluss kennen.

Bonuslogik bei vollständiger Budgetausschöpfung

Die Allianz belohnt Nichtnutzung: Wer sein Budget nicht abruft, bekommt im Folgejahr doppelt so viel. Die Hallesche dreht das um: Wer das Budget zu 100 Prozent ausschöpft, bekommt einen Bonus. Für Belegschaften, die das Budget intensiv nutzen, also im Handwerk, in der Pflege, in sozialen Berufen, ist das die deutlich passendere Logik.

Weitere Stärken der Hallesche:

  • Assistenzleistungen kostenfrei auch für Familienangehörige, darunter Facharztterminservice und ärztliche Videosprechstunde
  • Individualisierbare Gesundheitskarte mit Firmenlogo und Firmenfarben (einziger Anbieter am Markt, der das anbietet)
  • Sehr hohe Beitragsstabilität, seit Einführung keine nennenswerten Erhöhungen
  • Einfache HR-Plattform mit Erklärvideos, schnelle Erstattung über die Mitarbeiter-App

Bei ServiceValue hat die Hallesche in der Fairness-Bewertung „Unter Durchschnitt“ erhalten. Das gehört zu einer vollständigen Bewertung. Abschließbar ab 10 Mitarbeitenden.

HanseMerkur: Bestnote bei Focus Money mit Krankenhaustagegeld und flexibler Budgethöhe

Die HanseMerkur erzielt bei Focus Money gemeinsam mit der Allianz die Bestnote „Hervorragend“ und liegt damit deutlich vor dem restlichen Markt.

Einstiegsbeiträge ab 9,90 Euro monatlich, zwei Tarifreihen: Der BKB-Tarif ist günstiger kalkuliert und hat mehr Sublimits, der BKBT-Tarif ist höherwertiger und kommt mit deutlich weniger Einschränkungen.

Krankenhaustagegeld direkt im Budgettarif ohne Zusatzbaustein

Die meisten Anbieter bieten Krankenhaustagegeld gar nicht an oder ausschließlich als separat zu bezahlenden Baustein. Die HanseMerkur hat es direkt im Tarif. Konkret relevant für Belegschaften mit:

  • körperlich belastenden Berufen mit erhöhtem Verletzungsrisiko
  • älterer Altersstruktur, bei der stationäre Aufenthalte häufiger werden
  • Branchen wie Handwerk, Bau oder Logistik

Leistungsfreiheitsprämie als gezielt zubuchbares Feature

Wenn ein Mitarbeitender das Budget im laufenden Jahr nicht nutzt, bekommt er im nächsten Jahr automatisch ein höheres Budget. Bei der Allianz ist das standardmäßig eingebaut. Bei der HanseMerkur ist es gegen einen geringen Mehrpreis zubuchbar.

Sie können es gezielt für bestimmte Mitarbeitende einsetzen, ohne es pauschal für alle zu übernehmen.

Jahresbudget in 50-Euro-Schritten frei wählbar bis 1.700 Euro

Fast alle anderen Anbieter denken in 300-Euro-Stufen: 300, 600, 900, 1.200, 1.500 Euro.

Bei der HanseMerkur wählen Sie in 50-Euro-Schritten bis zu einem Jahresbudget von 1.700 Euro. Sie können das Budget exakt auf Ihr Unternehmensbudget zuschneiden, ohne in die nächsthöhere Stufe springen zu müssen.

Stärken und Einschränkung beim Facharztterminservice

  • Assistenzleistungen kostenfrei auch für Familienangehörige nutzbar
  • Kulante Erstattungsmentalität, gutes digitales Handling für HR
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Der Facharztterminservice ist auf eine bestimmte Anzahl pro Zeitraum begrenzt. Für Belegschaften mit besonders hohem Facharztterminbedarf sollte das vor dem Abschluss geklärt werden. Der Tarif ist zudem abschließbar ab 5 Mitarbeitenden.

AXA: Ambulante Psychotherapie im Tarif und Beitragsgarantie ab Vertragsabschluss

Die AXA bietet Tarife zwischen 12,98 und 46,33 Euro monatlich an.

Was sie gegenüber fast allen anderen Anbietern klar auszeichnet, ist die Beitragsgarantie: Was Sie bei Vertragsabschluss zahlen, bleibt stabil. Es gibt keine einseitigen Erhöhungen durch den Versicherer, die Sie oder Ihre Mitarbeitenden später überraschen.

Das ist im bKV-Markt keineswegs selbstverständlich und gibt Ihnen als Arbeitgeber eine sichere Kalkulationsgrundlage.

Was sie darüber hinaus von fast allen anderen unterscheidet:

  • Ambulante Psychotherapie direkt im Tarif, ohne Zusatzbaustein
  • Zweitmeinungsservice bei schweren Diagnosen inklusive
  • Sehr gute Assistenzleistungen im Gesamtpaket
  • Gutes digitales Handling für HR-Abteilungen

Für Unternehmen, bei denen mentale Gesundheit ein relevantes Thema ist oder Mitarbeitende bei komplexen Diagnosen Unterstützung brauchen, ist das ein Argument, das andere Anbieter in dieser Form nicht mitbringen.

Den Tarif können Unternehmen ab 5 Mitarbeitenden abschließen.

Signal Iduna: Einziger bKV-Anbieter mit Mindestgröße ab 3 Mitarbeitenden

Alle anderen Anbieter in diesem Vergleich setzen die Mindestgrenze auf 5 oder mehr Mitarbeitende. Signal Iduna versichert bereits ab 3 Personen. Kleinstunternehmen, Gründer und Inhaber mit einer sehr kleinen Belegschaft scheitern bei anderen Anbietern bereits an der Voraussetzung.

Signal Iduna ist in diesen Fällen oft die einzige realistische Option.

Was der Tarif mitbringt:

  • Beiträge zwischen 13 und 62,68 Euro monatlich
  • Psychologische Beratungshotline direkt inklusive
  • Eltern-Hotline und ärztliche Videosprechstunde
  • Zweitmeinungsservice bei komplexen Diagnosen
  • Starkes Assistenzpaket für die Unternehmensgröße

Je nach Tarif und Belegschaftsstruktur können Untererstattungsgrenzen greifen.

R+V: Breites Leistungsspektrum ohne versteckte Untererstattungsgrenzen

R+V bietet ein breites Leistungsspektrum mit Beiträgen zwischen 15,25 und 65,96 Euro monatlich.

Ein häufiges Problem im bKV-Markt ist folgendes: Im Vertrag steht ein Budget, für einzelne Leistungen greifen aber versteckte Grenzen, von denen weder HR noch die Mitarbeitenden im Vorfeld etwas wissen.

Die Erstattungsablehnung kommt dann als böse Überraschung.

Bei R+V erhalten Ihre Mitarbeitenden das, was vertraglich vereinbart ist, ohne dass im Nachhinein Grenzen auftauchen, die niemand kommuniziert hat.

Was der Tarif sonst noch mitbringt:

  • Telemedizin und psychologische Hotline inklusive
  • ElderCare-Hotline für Mitarbeitende mit pflegebedürftigen Angehörigen
  • Fitness- und Meditations-App direkt dabei

Für Unternehmen, bei denen Erstattungssicherheit an erster Stelle steht, ist R+V eine sehr solide Wahl. Abschließbar ab 5 Mitarbeitenden.

ARAG: Extra-Budget bei Schwangerschaft und Kinderkrankengeld als Standardleistung

Die ARAG hat eine stabile Beitragskalkulation, keine Gesundheitsprüfung und keine Wartezeiten. Beiträge zwischen 10,91 und 45,63 Euro monatlich, schnelle Online-Erstattung.

Was diesen Anbieter für junge Belegschaften besonders interessant macht:

  • Extra-Budget bei Schwangerschaft direkt im Tarif
  • Kinderkrankengeld inklusive, ohne Zusatzbaustein
  • Keine Gesundheitsprüfung bei Einstieg

Kein anderer Anbieter in diesem Vergleich bringt diese Kombination so klar mit. Im Mitarbeitergespräch mit jungen Familien hat das erhebliches Gewicht.

Debeka, Generali und Ottonova: Drei Anbieter mit strukturellen Schwächen im Klartext

Drei Anbieter fallen so deutlich ab, dass eine klare Einordnung notwendig ist: Debeka, Generali und Ottonova. Jeder aus einem anderen Grund.

Debeka: Kein Zahn, keine Assistenzleistungen und digitale Lücken im Budgettarif

Die Debeka und ihre Tochterfirma Wir für Gesundheit sind mit dem Gesundheitsbudget Flex F auf dem Markt. Stabile Beitragskalkulation, kulante Erstattungsphilosophie, Kombinationsrabatte möglich. Genau deshalb entscheiden sich manche Arbeitgeber dafür, ohne tiefer zu schauen.

Was im Budgettarif fehlt:

  • Kein Zahnersatz, keine Zahnbehandlung, keine Implantate, kein Bleaching
  • Keine Zahnprophylaxe
  • 50-Prozent-Sublimit bei Hörgeräten und Brillen, unabhängig von der Budgethöhe

Zahnleistungen gehören zu den häufigsten Ausgaben, die Mitarbeitende im Jahr tätigen. Ein Tarif ohne Zahn ist für die meisten Belegschaften unvollständig.

Das eigentliche K.-o.-Kriterium: Im Budgettarif gibt es keinerlei Assistenzleistungen.

Kein Facharztterminservice, keine Videosprechstunde, kein psychologisches Coaching, keine Hotlines. Assistenzleistungen gibt es bei der Debeka nur in separaten Bausteintarifen und dort nur in sehr geringem Umfang. Das Benefit bleibt für Ihre Mitarbeitenden unsichtbar, bis jemand eine Rechnung einreicht. Kein täglicher Mehrwert.

Dazu kommt das digitale Defizit: Die Mitarbeiter-App befindet sich noch in der Entwicklung, Rechnungen akzeptiert die Debeka nur online oder per Post. Die HR-Software Pluto holt gerade erst auf, was andere Versicherer seit Jahren standardmäßig bieten.

Generali: Widersprüche im Leistungskatalog als strukturelles Risiko

Die Generali spielt auf dem bKV-Markt eine kleinere Rolle, hat aber zwei Tarifmerkmale, die auf den ersten Blick interessant klingen. Im Budgettarif ist Krankenhaustagegeld von 10 Euro täglich direkt enthalten, was in dieser Tarifkategorie tatsächlich ungewöhnlich ist.

Und ambulante Psychotherapie ist als Leistungsbaustein inklusive, was ebenfalls nicht viele Anbieter mitbringen.

Daneben gibt es strukturelle Probleme:

  • Zahnbehandlung, Zahnersatz und Implantate fehlen im Budgettarif
  • Brillensublimit bei 400 Euro
  • Der Leistungsbaustein Hilfsmittel (Schuheinlagen, Bandagen) taucht im offiziellen Leistungskatalog nicht auf, an anderer Stelle der Website jedoch schon

Widersprüche im Leistungskatalog sind ein direktes Warnsignal. Ihre Mitarbeitenden reichen eine Rechnung ein und erleben eine Ablehnung, die niemand erklärt hat.

Im Assistenzbereich bietet die Generali eine einfache Health-App mit Arzt- und Apothekenfinder, Symptomchecker und Online-Arztbefragung. Mental Health Coach und Life Balance Coach können erst ab 25 Mitarbeitenden gegen Aufpreis gebucht werden, während diese Leistungen bei Mitbewerbern standardmäßig enthalten sind.

Ottonova: Digitalstrategie ohne telefonischen Facharztterminservice und ohne Beratungshotlines

Ottonova positioniert sich als digitale Alternative im bKV-Markt und hat tatsächlich einen echten USP: Bis zu 300 Euro im Jahr lassen sich für kommerzielle Gesundheits- und Fitnessangebote einsetzen, also für Apple Fitness+, Freeletics oder Headspace.

Für eine sehr junge, gesundheitsbewusste Belegschaft, die solche Angebote aktiv nutzt, ist das ein Argument, das andere Anbieter nicht haben.

Was jedoch in jedem Fall fehlt:

  • Kein Facharztterminservice per Telefon
  • Keine psychologische Beratungshotline
  • Kein Coaching
  • Arztterminbuchung ausschließlich per App, keine telefonische Alternative

Das schließt alle Mitarbeitenden aus, die kein Smartphone nutzen wollen oder technisch nicht in der Lage sind, die App zu bedienen, und das ist in vielen Belegschaften ein erheblicher Anteil.

Dazu überzeugt das Preis-Leistungs-Verhältnis im direkten Marktvergleich nicht. Es gibt Anbieter, die für ähnliche oder niedrigere Beiträge ein deutlich vollständigeres Gesamtpaket bieten.

Fazit: Ob ein Testsieger der richtige Tarif ist, entscheidet allein Ihre Belegschaft“

Die Allianz MeineGesundheit gewinnt diesen Vergleich, weil sie in Leistungstiefe, Assistenzpaket, Beitragsstabilität und digitalem Handling gleichzeitig liefert.

Ich habe Kunden, denen ich trotzdem die Hallesche, Signal Iduna oder HanseMerkur empfohlen habe, weil Belegschaftsstruktur, Nutzungsverhalten und Budget am Ende entscheiden, welcher Tarif wirklich passt.

Welcher Tarif passt zu welcher Belegschaft?

  • Allianz: Stärkster Allrounder. Für gemischte Belegschaften, Bildschirmarbeitsplätze, Unternehmen, die bKV als sichtbares Benefit positionieren wollen.
  • Hallesche: Für Belegschaften, die das Budget intensiv nutzen und dafür belohnt werden wollen. Pflege, Handwerk, soziale Berufe.
  • HanseMerkur: Für Unternehmen mit maximalem Bedarf an Budgetflexibilität und stationärem Risiko in der Belegschaft.
  • AXA: Für Unternehmen mit hohem Anteil psychisch belasteter Mitarbeitender, Zweitmeinung inklusive.
  • Signal Iduna: Für sehr kleine Unternehmen ab 3 Mitarbeitenden.
  • R+V: Für Unternehmen, bei denen Erstattungssicherheit ohne versteckte Grenzen Priorität hat.
  • ARAG: Für junge, familienorientierte Belegschaften mit Schwerpunkt Schwangerschaft und Familie.
  • Debeka, Generali, Ottonova: Nur in sehr spezifischen Einzelfällen empfehlenswert.

Wählen Sie den falschen Tarif, stoßen Ihre Mitarbeitenden auf Erstattungsgrenzen, die niemand kommuniziert hat. Die wahrgenommene Wertschätzung sinkt, obwohl Sie investiert haben. 

Und ein Tarifwechsel kostet HR-Aufwand, den Sie sich sparen, wenn Sie von Anfang an richtig entscheiden. Welcher Tarif für Ihr Unternehmen passt, klären wir gemeinsam.

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22559 Hamburg