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Patrick

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.Patrick Steeger

Bild zeigt Patrick Steeger, Geschäftsführer vom bKV Firmenservice
zuletzt aktualisiert: 25. Februar 2026

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Wie hoch ist die Fluktuation in der öffentlichen Verwaltung?

Der öffentliche Dienst gilt als sicherer Arbeitgeber mit stabilen Beschäftigungsverhältnissen. Die Fluktuationsrate von 13,6% scheint das zu bestätigen – sie ist die niedrigste aller Wirtschaftszweige in Deutschland.

Doch diese Zahl täuscht: Hinter der scheinbaren Stabilität verbirgt sich eine dramatische Personalkrise: 600.000 fehlende Beschäftigte, 80% Wechselbereitschaft unter den Mitarbeitern und eine Pensionierungswelle, die in den nächsten zehn Jahren 1,3 Millionen Beschäftigte aus dem Dienst nehmen wird.

Die niedrige Fluktuation ist kein Zeichen von Zufriedenheit, sondern Resultat struktureller Wechselhürden.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Die Fluktuationsrate in der öffentlichen Verwaltung liegt bei 13,6% und ist damit die niedrigste aller Branchen – der bundesweite Durchschnitt beträgt 30,6%
  • Dem öffentlichen Dienst fehlen aktuell 600.000 Beschäftigte, bis 2030 könnten es bis zu 1,6 Millionen werden durch demografischen Abgang
  • 80% der Beschäftigten können sich einen Arbeitgeberwechsel vorstellen, bei den unter 30-Jährigen sind es sogar 88% – die niedrige tatsächliche Fluktuation resultiert aus hohen Wechselhürden
  • Hauptgründe für Wechselbereitschaft sind mangelnde Wertschätzung (45%), zu niedriges Einkommen (40%) und fehlende Aufstiegsmöglichkeiten (32%)

Wie hoch ist die Fluktuation in der öffentlichen Verwaltung?

Die Fluktuationsrate in der öffentlichen Verwaltung, Verteidigung und Sozialversicherung liegt bei 13,6% (Daten für 2023). Der branchenübergreifende Durchschnitt aller Wirtschaftszweige in Deutschland bewegt sich im langjährigen Mittel zwischen 30 und 34%.

Der öffentliche Dienst hat damit die niedrigste Fluktuationsrate aller Wirtschaftszweige.

Der Branchenvergleich zeigt die Unterschiede deutlich:

BrancheFluktuationsrate 2023
Zeitarbeit/Leiharbeit138%
Gastgewerbe73%
Information und Kommunikation37%
Handel, Instandhaltung/Reparatur von Kfz33%
Durchschnitt alle Wirtschaftszweige30,6%
Heime und Sozialwesen26,5%
Gesundheitswesen23%
Verarbeitendes Gewerbe17,7%
Bergbau, Energie- und Wasserversorgung17,5%
Finanz- und Versicherungsdienstleistungen16,3%
Öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung13,6%

Im bundesweiten Mittel wird ein Arbeitsplatz etwa alle drei Jahre neu besetzt. In der öffentlichen Verwaltung dauert es mehr als sieben Jahre.

Warum ist die Fluktuation im öffentlichen Dienst vergleichsweise so niedrig?

Die niedrige Fluktuationsrate hat strukturelle Ursachen, die wenig mit Mitarbeiterzufriedenheit zu tun haben.

  • Lebenszeitprinzip bei Beamten: Beamte sind auf Lebenszeit ernannt und können kaum entlassen werden. Beamte machen rund 1,76 Millionen der 5,4 Millionen Beschäftigten aus – das entspricht 33,5% der Gesamtbelegschaft. Ein Beamter verlässt seinen Dienstherrn in der Regel nur durch Pensionierung, nicht durch Kündigung.
  • Hohe Kündigungshürden bei Tarifbeschäftigten: Auch bei Tarifbeschäftigten liegen die Hürden für eine arbeitgeberseitige Kündigung hoch. Personalrat und Gleichstellungsbeauftragte müssen eingebunden werden. Nach 15 Dienstjahren sind viele Tarifbeschäftigte faktisch unkündbar.
  • Tarifvertragliche Absicherung: Die öffentliche Verwaltung weist eine Tarifbindung von 100% auf – der höchste Wert aller Branchen. Diese Absicherung schafft zwar Stabilität, verhindert aber auch flexible Vergütungsmodelle.
  • Altersversorgung als Wechselhürde: Die Beamtenversorgung (Pension) und die fehlende Portabilität der Versorgungsansprüche wirken als massive Wechselhürde. Wer nach 15 Jahren Dienst in die Privatwirtschaft wechselt, verliert erhebliche Rentenansprüche. Das Altersgeld (AltGG) sollte seit 2013 den Wechsel von Beamten in die Privatwirtschaft erleichtern – die Inanspruchnahme liegt aber bei durchschnittlich nur 105 bis 115 Fällen pro Jahr.

Ein Personalleiter aus einer Stadtverwaltung in Nordrhein-Westfalen hat mir das vor zwei Wochen so erklärt:

„Wir haben Mitarbeiter, die seit 20 Jahren unzufrieden sind. Sie reden offen darüber, dass sie lieber woanders arbeiten würden. Aber sie bleiben, weil sie nicht können. Die Pension, die Unkündbarkeit, die Sicherheit – das bindet sie, nicht die Zufriedenheit.“

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Fachkräftelücke im öffentlichen Dienstg wächst dramatisch

Trotz der niedrigen Fluktuationsrate steht der öffentliche Dienst vor einer massiven Personalkrise. Der Grund liegt nicht in Arbeitgeberwechseln, sondern im demografischen Abgang durch Pensionierung.

Die Entwicklung der Fachkräftelücke zeigt den dramatischen Trend:

JahrStudieFehlende Beschäftigte
2019McKinsey185.000 (aktuell) + 731.000 (bis 2030)
2022dbb / PwC~300.000 (aktuell) + 1 Mio. (bis 2030)
2024dbb Monitor550.000
2025dbb Monitor570.000
2026dbb Monitor600.000

Die Fachkräftelücke wächst jedes Jahr um 20.000 bis 30.000 Stellen. Besonders betroffen sind:

  • Fachkräfte Gesundheit und Altenpflege: 120.600 fehlende Beschäftigte
  • Lehrkräfte: 115.000 fehlende Beschäftigte
  • Kommunalverwaltungen: 108.500 fehlende Beschäftigte
  • Polizei: stark betroffen
  • Jobcenter: stark betroffen

Demografischer Abgang als eigentliche Fluktuation

In den nächsten zehn Jahren scheiden rund 1,3 bis 1,39 Millionen Beschäftigte altersbedingt aus – das entspricht 27% der Gesamtbelegschaft. 27% der Beschäftigten im öffentlichen Dienst waren 2023 älter als 55 Jahre.

Jährlich gehen rund 2% in den Ruhestand. Die Zahl der Pensionäre stieg von 2000 bis 2024 kontinuierlich auf 1,4 Millionen.

In Brandenburg beispielsweise liegen die Personalabgänge im Landesdienst bei 3,5 bis 4% pro Jahr der Gesamtbeschäftigten. Diese Abgänge erfolgen nicht durch Arbeitgeberwechsel, sondern durch Renteneintritt. Die offizielle Fluktuationsstatistik erfasst diesen demografischen Tsunami nur unzureichend.

Wie hoch sind Wechselbereitschaft und „verdeckte Fluktuation“ in der öffentlichen Verwaltung?

Die niedrige faktische Fluktuationsrate verdeckt eine dramatisch hohe latente Wechselbereitschaft. Das Bleibebarometer Öffentlicher Dienst (Next:Public / Hertie School / BMI / dbb, 2022) liefert alarmierende Zahlen:

  • 80% der Beschäftigten können sich vorstellen, den Arbeitgeber zu wechseln
  • Ein Drittel davon zieht einen Wechsel in die Privatwirtschaft in Betracht
  • Bei den unter 30-Jährigen liegt die Wechselbereitschaft bei 88%
  • Selbst bei den über 60-Jährigen sind noch 60% wechselbereit
  • Über 40% haben sich aber noch nie bei einem anderen Arbeitgeber beworben

Diese Diskrepanz zwischen Wechselbereitschaft und tatsächlicher Fluktuation zeigt das Kernproblem: Die Mitarbeiter bleiben nicht aus Überzeugung, sondern weil die Wechselhürden zu hoch sind.

Ich hatte vor drei Wochen ein Gespräch mit der Personalleiterin einer mittelgroßen Kommune.

Sie beschrieb die Situation so: „Unsere jungen Leute sind alle offen für einen Wechsel. Sie sagen das auch direkt. Aber dann rechnen sie sich aus: Wenn ich jetzt gehe, verliere ich meine Verbeamtung auf Lebenszeit. Die Privatwirtschaft zahlt zwar besser, aber die Sicherheit habe ich nicht. Also bleiben sie – unzufrieden, aber sie bleiben.“

Erwartungen an die Privatwirtschaft

Die Beschäftigten erwarten in der Privatwirtschaft:

  • Bessere Bezahlung
  • Höhere Flexibilität
  • Bessere Ausstattung
  • Mehr Anerkennung und Wertschätzung

Bindungsfaktoren im öffentlichen Dienst werden schlecht bewertet

Die Studie zeigt massive Defizite bei den Bindungsfaktoren:

FaktorBewertung
Einarbeitung „gut“ oder „eher gut“nur 50%
Regelmäßig Lob/Kritik von Vorgesetztennur 43%
Entwicklungsmöglichkeiten negativ bewertet50%
Entwicklungsmöglichkeiten „sehr negativ“25%

Die Wahrscheinlichkeit eines Wechsels sinkt um 16 Prozentpunkte bei voller Zufriedenheit mit Entwicklungsmöglichkeiten. Ein schlechtes Arbeitsklima erhöht die Wechselbereitschaft um 19 Prozentpunkte.

Gallup Engagement Index zeigt innere Kündigung

Der Gallup Engagement Index für 2024 zeigt branchenübergreifend – also auch für den öffentlichen Dienst:

Kategorie20232024
Hohe emotionale Bindung14%9% (Rekordtief)
Dienst nach Vorschrift67%78%
Innerlich gekündigt17-19%13%

Nur noch die Hälfte der Beschäftigten will mehr als ein Jahr beim aktuellen Arbeitgeber bleiben. Nur etwas mehr als ein Drittel will mehr als drei Jahre bleiben. 63% der innerlich Gekündigten suchen aktiv oder passiv nach einem neuen Job.

Die volkswirtschaftlichen Kosten durch innere Kündigung betragen 113 bis 135 Milliarden Euro jährlich.

Was sind die Kündigungsgründe im öffentlichen Dienst?

Eine umfassende Befragung von Compensation Partner und GEHALT.de unter 1.092 Beschäftigten zeigt die Hauptgründe für Kündigungen:

KündigungsgrundAnteil
Zu wenig Wertschätzung durch den Chef45,0%
Zu niedriges Einkommen40,0%
Besseres Angebot von anderem Unternehmen38,0%
Fehlende Aufstiegsmöglichkeiten32,0%
Überlastung/psychischer Druck20,6%
Unterforderung und Langeweile19,4%
Familiäre Gründe12,0%
Gesundheitliche Probleme4,0%

Spezifische Probleme im öffentlichen Dienst

Diese allgemeinen Kündigungsgründe treffen den öffentlichen Dienst besonders hart, weil strukturelle Probleme die Situation verschärfen. Im Gegensatz zur Privatwirtschaft können Kommunalverwaltungen und Behörden nicht einfach Gehälter erhöhen oder flexible Arbeitsmodelle einführen.

Die starren Strukturen verstärken die Unzufriedenheit.

Vergütungslücke zur Privatwirtschaft

Besonders Männer verdienen im öffentlichen Dienst deutlich weniger als in der Privatwirtschaft. Die starren Besoldungsstrukturen verhindern flexible Anpassungen an Marktgegebenheiten. Ein IT-Spezialist in der Privatwirtschaft verdient oft das Doppelte dessen, was ein vergleichbarer Mitarbeiter im öffentlichen Dienst bekommt.

Fehlende Karriereperspektiven

50% bewerten die Entwicklungsmöglichkeiten negativ. Das Laufbahnrecht und starre Beförderungsstrukturen hemmen individuelle Karrierewege. Wer nicht in die nächsthöhere Besoldungsgruppe aufsteigen kann, stagniert jahrelang. Ein motivierter Mitarbeiter mit hervorragenden Leistungen kann nicht einfach befördert werden, wenn keine Planstelle frei ist.

Mangelnde Feedback-Kultur

Nur 43% erhalten regelmäßig Feedback von ihren Vorgesetzten. Ohne regelmäßige Rückmeldung fehlt die Orientierung für die eigene Entwicklung. Mitarbeiter wissen nicht, wo sie stehen, was sie verbessern können oder was ihre Stärken sind.

Schlechte digitale Ausstattung

Der öffentliche Dienst hinkt bei der Digitalisierung hinterher. Veraltete IT-Systeme, fehlende Hardware, umständliche Prozesse – das frustriert besonders junge, technikaffine Mitarbeiter. Wer privat mit modernster Technik arbeitet und im Büro auf 15 Jahre alte Software trifft, verliert die Motivation.

Starre Strukturen

Laufbahnrecht und Besoldungsstrukturen schränken die Flexibilität massiv ein. Individuelle Vereinbarungen sind kaum möglich. Leistung wird nicht individuell honoriert. Ob jemand herausragende Arbeit leistet oder Dienst nach Vorschrift macht – das Gehalt bleibt gleich.

Psychische Belastung

Beschäftigte im öffentlichen Dienst fühlen sich stärker psychisch belastet als Beschäftigte in der Privatwirtschaft. Wachsende Aufgaben bei stagnierendem Personal führen zu chronischer Überlastung. Die Arbeit wird nicht weniger, aber die Kollegen werden immer weniger.

Krankenstand als Indikator

Kommunalverwaltungen haben einen Krankenstand, der doppelt so hoch liegt wie der Bundesdurchschnitt:

InstitutionFehltage/Jahr
Bundesweiter Durchschnitt (alle Branchen) 202414,8
DAK Durchschnitt 202519,5
AGA norddeutsche Unternehmen 202420,8
Mitgliedsstädte Deutscher Städtetag~30
Stadt Rostock (Stadtverwaltung)29,3
Stadt Magdeburg (Stadtverwaltung 2024)31,9

Der doppelt so hohe Krankenstand ist Symptom und Verstärker der Personalprobleme zugleich.

Überlastete Mitarbeiter fallen aus, die verbleibenden werden noch stärker belastet, fallen dann ebenfalls aus – ein Teufelskreis.

Fallbeispiel: Fluktuationsbericht Land Berlin

Berlin veröffentlicht als einziges Bundesland einen jährlichen Fluktuationsbericht für den unmittelbaren Landesdienst. Rechtsgrundlage ist das Personalstrukturstatistikgesetz (PSSG) vom 02.12.2004. Die Erhebung erfolgt monatlich aus dem Verfahren „Integrierte Personalverwaltung“.

Der Bericht erfasst alle Zu- und Abgänge differenziert nach Einzelplan, Bezirksverwaltung und verschiedenen Merkmalen. Der vollständige Fluktuationsbericht 2024 ist als PDF verfügbar und bietet detaillierte Einblicke in die Personalentwicklung.

Berlin zeigt damit, wie Transparenz über Personalfluktuation geschaffen werden kann. Die monatliche Erfassung ermöglicht frühzeitiges Gegensteuern bei auffälligen Entwicklungen. Andere Bundesländer könnten diesem Beispiel folgen.

Fazit: „Handeln Sie jetzt, bevor Ihre besten Leute gehen“

Die Fluktuationsrate von 13,6% im öffentlichen Dienst täuscht über die tatsächliche Personalkrise hinweg.

600.000 fehlende Beschäftigte, 80% Wechselbereitschaft und eine Pensionierungswelle von 1,3 Millionen in den nächsten zehn Jahren zeichnen ein dramatisches Bild. Die niedrige Fluktuation resultiert nicht aus Zufriedenheit, sondern aus strukturellen Wechselhürden.

Während Gehaltssteigerungen im öffentlichen Dienst an starre Besoldungsordnungen gebunden sind, bietet die betriebliche Krankenversicherung (bKV) einen flexiblen Hebel für Mitarbeiterbindung. Mit dem Faktor 2,5 schaffen Sie echten Mehrwert: 100 Euro monatlicher Arbeitgeberbeitrag bedeuten 250 Euro jährliche Gesundheitsleistungen für Ihre Mitarbeiter – steuer- und sozialabgabenfrei nach § 3 Nr. 34 EStG.

Ich berate seit über 12 Jahren Unternehmen und Kommunalverwaltungen zur betrieblichen Krankenversicherung als strategisches Bindungsinstrument. Die bKV löst nicht alle Probleme des öffentlichen Dienstes, aber sie sendet ein klares Signal: Wir investieren in unsere Mitarbeiter, wir kümmern uns um ihre Gesundheit, und wir bieten mehr als der Nachbar.

Wenn Sie in einer Kommunalverwaltung arbeiten und Ihre Mitarbeiterbindung stärken möchten, lassen Sie uns sprechen. Die bKV ist kein bürokratisches Monster, sondern ein praktisches Instrument für bessere Mitarbeiterbindung. Kontaktieren Sie mich für ein unverbindliches Gespräch.

Patrick Steeger

bKV-Experte

Über den Autor

Ich bin Patrick, Geschäftsführer von bKVfirmenservice.de. Seit 2015 beschäftige ich mich mit der betrieblichen Krankenversicherung – erst neun Jahre als Geschäftsführer in einem Versicherungskonzern, seit 2024 als unabhängiger Berater. Gemeinsam mit meinem Team unterstütze ich KMUs und Konzerne bei Benefits wie bAV, bKV und Gesundheitsbudgets. Mit diesem Blog teile ich meine Erfahrungen und zeige, wie Unternehmen Arbeitswelten schaffen, in denen Menschen gerne bleiben.
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