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Patrick

Ich kenne den bKV-Markt seit über 12 Jahren und weiß genau, worauf es ankommt. Die größten Fehler passieren bei der Tarifwahl & Einführung - lass uns das richtig angehen.

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Mitarbeiter binden?
Mit einer bKV? Easy.

Außerdem sparen Sie eine Menge Steuern & rennen der Konkurrenz davon. Besser geht’s nicht.

.Patrick Steeger

Bild zeigt Patrick Steeger, Geschäftsführer vom bKV Firmenservice
Stand: 25. Februar, 2026

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Was bedeutet die bKV für privatversicherte Arbeitnehmer?

Sie sind privat krankenversichert und fragen sich, ob eine betriebliche Krankenversicherung für Sie überhaupt relevant ist?

Die überraschende Antwort: Gerade für PKV-Versicherte kann die bKV besonders wertvoll sein. Viele denken, dass sich bKV und PKV gegenseitig ausschließen oder zu einer problematischen Doppelversicherung führen. Das stimmt so nicht. Schauen wir uns genau an, welche Vorteile Ihnen die Kombination aus beiden Versicherungen bringt.

Die bKV entlastet Ihre private Krankenversicherung

Einer der wichtigsten Vorteile für Sie als Privatversicherten liegt in der Entlastung Ihrer PKV. Auch wenn Sie bereits privat versichert sind, können Sie die Leistungen der bKV nutzen, um Ihre Privatversicherung zu schonen. Das funktioniert ganz einfach: Reichen Sie kleinere Rechnungen bei der bKV ein statt bei Ihrer PKV.

Der Clou dabei: Wenn Sie Ihre private Krankenversicherung nicht in Anspruch nehmen, erhalten Sie oft eine Beitragsrückerstattung. Diese kann je nach Tarif mehrere hundert oder sogar tausend Euro im Jahr betragen. Nutzen Sie die bKV für alltägliche Gesundheitskosten, bleibt Ihre Beitragsrückerstattung in der PKV erhalten.

Das ist bares Geld, das Ihnen sonst entgehen würde.

Selbstbehalt in der PKV mit einer bKV kompensieren

Viele Privatversicherte haben sich für einen Selbstbehalt entschieden, um ihre monatlichen Beiträge zu senken. Das macht durchaus Sinn, kann aber im Krankheitsfall teuer werden. Die bKV kennt solche Selbstbehalte nicht. Sie übernimmt Leistungen vom ersten Euro an.

Stellen Sie sich vor, Sie haben einen jährlichen Selbstbehalt von 600 Euro in Ihrer PKV. Jede Rechnung bis zu dieser Summe zahlen Sie aus eigener Tasche. Mit einer bKV können Sie genau diese Kosten abfedern. Die Zahnreinigung für 120 Euro, die neue Brille für 300 Euro oder die Physiotherapie für 200 Euro reichen Sie einfach bei der bKV ein. Ihr Selbstbehalt in der PKV bleibt unberührt, und Sie sparen sich die kompletten Ausgaben.

Besonders ärgerlich: Der Selbstbehalt in der PKV ist steuerlich nicht absetzbar. Er stellt für Sie eine echte finanzielle Belastung dar. Die bKV springt genau hier ein und macht den Selbstbehalt faktisch weniger schmerzhaft.

Keine Gesundheitsprüfung, keine Wartezeiten

Sie kennen das von Ihrer PKV: Beim Abschluss mussten Sie umfangreiche Gesundheitsfragen beantworten. Jede Vorerkrankung wurde genau geprüft, möglicherweise wurden bestimmte Leistungen ausgeschlossen oder Risikozuschläge erhoben. Bei der bKV erleben Sie das komplette Gegenteil.

Die betriebliche Krankenversicherung verzichtet vollständig auf Gesundheitsprüfungen. Egal ob Sie Vorerkrankungen haben, gerade eine Operation hinter sich haben oder chronisch krank sind, Sie kommen ohne Wenn und Aber in die bKV.

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Auch Wartezeiten gibt es in der Regel nicht. Ab dem ersten Tag können Sie alle Leistungen in Anspruch nehmen. Das ist ein enormer Vorteil gegenüber individuellen Zusatzversicherungen, bei denen Sie wieder durch die mühsame Gesundheitsprüfung müssten.

Familienangehörige von Privatversicherten profitieren in der bKV mit

Ein oft übersehener Vorteil der bKV für Sie als Privatversicherten: Ihre Familie kann richtig profitieren.

Während Sie selbst bereits erstklassig über Ihre PKV abgesichert sind, sieht es bei Ihren Liebsten vielleicht anders aus. Ist Ihr Partner gesetzlich krankenversichert? Sind Ihre Kinder in der Familienversicherung der GKV?

Dann wird die bKV für Sie besonders interessant.

Abhängig vom Versicherer und dem gewählten Tarif können Sie Ihre Familienangehörigen nämlich in der bKV zu einem günstigen Beitrag mitversichern. Stellen Sie sich vor: Ihr Ehepartner und Ihre Kinder erhalten Zugang zu Privatleistungen, die ihnen die gesetzliche Krankenkasse niemals bieten würde. Die professionelle Zahnreinigung zweimal im Jahr, die neue Brille ohne Zuzahlung, die Osteopathie-Behandlung für Ihr Kind – all das wird plötzlich möglich.

Das Schöne dabei: Ihre Familie genießt in der Regel exakt dieselben Leistungen wie Sie selbst aus der bKV. Und hier kommt der entscheidende Punkt: keine Gesundheitsprüfung, keine Wartezeiten, keine Ausschlüsse. Hat Ihr Kind Asthma? Leidet Ihr Partner unter Rückenproblemen? Völlig egal. Alle kommen ohne Wenn und Aber in die bKV.

Vergleichen Sie das mal mit dem Abschluss einer normalen Zusatzversicherung. Da müssten Sie für jedes Familienmitglied einzeln Gesundheitsfragen beantworten. Bei Vorerkrankungen drohen Ablehnungen, Ausschlüsse oder saftige Risikozuschläge. Die bKV macht Ihnen das Leben deutlich leichter. Ein Gruppenvertrag, eine Police, alle sind drin – fertig.

Besonders wertvoll sind auch die Assistance-Leistungen der Versicherungen für Ihre Familie. Bei vielen Versicherern steht eine 24-Stunden-Gesundheitshotline zur Verfügung. Der Facharzttermin-Service organisiert auch für Ihren Partner oder Ihre Kinder schnelle Termine beim Spezialisten. Einige Versicherer bieten kostenlose psychologische Beratung, die hilft Ihrem Teenager durch schwierige Phasen. Selbst die Videoberatung können alle Familienmitglieder nutzen – perfekt, wenn das Kind am Wochenende krank wird.

Umfangreiche Services für den Alltag

Moderne bKV-Tarife bieten weit mehr als nur Kostenerstattung. Sie erhalten Zugang zu wertvollen Assistance-Leistungen, die Ihnen und Ihrer Familie den Alltag erleichtern. Der Arzttermin-Service verschafft Ihnen innerhalb weniger Tage einen Facharzttermin. Bei der 24-Stunden-Gesundheitshotline bekommen Sie rund um die Uhr medizinischen Rat.

Die Videoberatung ermöglicht Ihnen sogar Diagnose und Therapie vom heimischen Sofa aus.

Auch die psychologische Beratung wird immer wichtiger. Stress im Job, familiäre Probleme oder Burnout-Symptome können Sie anonym und professionell besprechen. Für pflegebedürftige Angehörige hilft die Pflegeplatzsuche, schnell einen geeigneten Platz zu finden. Im Ausland steht Ihnen die Telemedizin mit deutschsprachigen Ärzten zur Verfügung.

Spezielle bKV-Bausteine für PKV-Versicherte

Für Sie als privatversicherten Mitarbeiter gibt es spezielle bKV-Bausteine, die gezielt Lücken in Ihrer PKV schließen.

Vielleicht haben Sie keinen weltweiten Auslandsschutz in Ihrer PKV? Die bKV kann genau diese Lücke füllen. Oder Ihre PKV deckt bestimmte alternative Heilmethoden nicht ab? Auch hier springt die bKV ein.

Selbst wenn Sie persönlich keinen Bedarf an zusätzlichen Leistungen sehen, kann die bKV trotzdem sinnvoll sein. Nutzen Sie sie als kostengünstige Absicherung für Ihre Familienangehörigen. So profitiert Ihre Familie von erstklassigen Gesundheitsleistungen, ohne dass Sie teure Einzelverträge abschließen müssen.

Steuerlich bleibt alles im grünen Bereich

Alle Leistungen, die Sie aus der bKV erhalten, sind für Sie als Arbeitnehmer steuerfrei. Es erfolgt keine nachgelagerte Versteuerung, egal ob Sie gesetzlich oder privat krankenversichert sind. Das ist ein klarer Vorteil gegenüber Gehaltserhöhungen, die voll versteuert werden müssen.

Als PKV-Versicherter erhalten Sie bereits einen Arbeitgeberzuschuss von bis zu 471,32 Euro pro Monat (496,97 Euro ab dem 1. Januar 2026) für Ihre private Krankenversicherung. Die gute Nachricht: Die bKV kommt als zusätzlicher Benefit obendrauf. Ihr regulärer PKV-Zuschuss bleibt vollständig erhalten.

Sie bekommen also beide Vorteile parallel.

Mit einer bKV können Sie die PKV-Kosten clever optimieren

Durch die geschickte Kombination von PKV und bKV können Sie Ihre Gesamtkosten deutlich optimieren.

Ein Beispiel macht das deutlich: Sie haben eine PKV mit 1.200 Euro Beitragsrückerstattung pro Jahr. Gleichzeitig fallen im Jahr Gesundheitskosten von 800 Euro an (Zahnreinigung, Brille, Massagen). Reichen Sie diese bei der PKV ein, verlieren Sie die komplette Beitragsrückerstattung. Unterm Strich haben Sie 400 Euro Verlust gemacht.

Mit einer bKV sieht die Rechnung anders aus: Die 800 Euro Gesundheitskosten übernimmt die bKV. Ihre Beitragsrückerstattung von 1.200 Euro bleibt erhalten. Sie haben 1.200 Euro mehr in der Tasche. Selbst wenn die bKV den Arbeitgeber 300 Euro im Jahr kostet, bleibt ein deutlicher Vorteil.

Was passiert mit der bKV beim Jobwechsel?

Ein wichtiger Punkt, den Sie bedenken sollten: Die bKV endet grundsätzlich beim Arbeitgeberwechsel.

Das ist anders als bei Ihrer PKV, die Sie natürlich mitnehmen. Aber auch hier gibt es gute Nachrichten. Viele Versicherer bieten Ihnen die Möglichkeit, die bKV-Leistungen in eine private Zusatzversicherung zu überführen. Die Konditionen sind dabei oft günstiger als bei einem Neuabschluss. Da es aber hier einige Fallstricke gibt, sprechen Sie uns an.

Und das Beste: Meist erfolgt diese Überführung ohne erneute Gesundheitsprüfung.

Keine Angst vor Doppelversicherung bei einer bKV für Privatversicherte

Vielleicht sorgen Sie sich, dass bKV und PKV zusammen eine problematische Doppelversicherung ergeben könnten. Diese Sorge ist unbegründet. Die bKV ist als ergänzende Zusatzversicherung konzipiert, nicht als Kopie Ihrer PKV. Sie deckt bewusst andere Leistungen ab oder ergänzt dort, wo Ihre PKV Lücken hat.

Die Versicherer haben klare Verfahren zur Leistungsabstimmung.

Im Schadensfall prüfen sie automatisch, welche Police zuständig ist. Sie müssen nur bei der Schadenmeldung angeben, dass Sie sowohl PKV als auch bKV haben. Den Rest regeln die Versicherer unter sich. Eine klassische Doppelversicherung im rechtlichen Sinne entsteht nicht, da die Leistungskataloge sich ergänzen statt zu überlappen.

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Fallbeispiele: So profitieren Privatversicherte konkret von der bKV

Die betriebliche Krankenversicherung lohnt sich auch für Privatversicherte richtig.

Wie viel Sie tatsächlich sparen können und welche Vorteile sich in verschiedenen Lebenssituationen ergeben, zeigen Ihnen diese drei Fallbeispiele aus der Praxis.

Fallbeispiel 1: Familie Müller profitiert maximal durch Familienabsicherung

Herr Müller arbeitet als IT-Consultant, ist 35 Jahre alt und verheiratet. Die Familie hat zwei Kinder im Alter von 8 und 12 Jahren. Während er selbst privat krankenversichert ist, sind seine Frau und die Kinder gesetzlich versichert. Schauen wir uns die Zahlen genau an.

Ohne bKV zahlt Familie Müller jährlich 5.400 Euro PKV-Grundbeitrag plus 1.200 Euro Selbstbehalt. Die Gesundheitskosten der Familie summieren sich auf 1.870 Euro pro Jahr. Da Herr Müller diese Kosten bei seiner PKV einreicht, verliert er die Beitragsrückerstattung. Unterm Strich entstehen Gesamtkosten von 6.600 Euro.

Ohne bKVMit bKV
PKV-Grundbeitrag/Jahr5.400€5.400€
PKV-Selbstbehalt1.200€1.200€
bKV-Kosten (Familie)0€300€
Gesundheitskosten Familie1.870€1.870€
bKV-Erstattungen0€960€
PKV-Beitragsrückerstattung0€810€
Gesamtkosten6.600€4.840€
Ersparnis/Jahr1.760€

Mit der bKV sieht die Rechnung völlig anders aus. Die Familie zahlt 300 Euro im Jahr für die bKV-Familienversicherung. Von den 1.870 Euro Gesundheitskosten erstattet die bKV 960 Euro. Die restlichen Kosten bleiben unter dem PKV-Selbstbehalt, wodurch Familie Müller die Beitragsrückerstattung von 810 Euro behält. Die Gesamtkosten sinken auf 4.840 Euro. Das macht eine Ersparnis von 1.760 Euro pro Jahr.

Die bKV übernimmt dabei konkret folgende Kosten: Die Zahnprophylaxe für 200 Euro wird komplett erstattet. Beim Zahnersatz für das Kind übernimmt die bKV 50 Prozent der 800 Euro, also 400 Euro. Die Kinderbrille für 120 Euro zahlt die bKV vollständig. Beim Heilpraktiker erstattet sie 80 Prozent der 300 Euro, macht 240 Euro. Nur die kleinen Behandlungen für 450 Euro reicht Herr Müller bei seiner PKV ein.

Das Besondere an diesem Fall: Familie Müller profitiert von der Familienversicherung ohne jede Gesundheitsprüfung.

Die Kinder kommen problemlos in die bKV, obwohl das jüngere Kind Allergien hat. Da die bKV viele Kosten übernimmt, bleibt die PKV unter dem Selbstbehalt von 1.200 Euro. So sichert sich Herr Müller eine Beitragsrückerstattung von 15 Prozent, das sind 810 Euro.

Fallbeispiel 2: Herr Schmidt nutzt vor allem die wertvollen Assistance-Services

Herr Schmidt ist 42 Jahre alt, arbeitet als Steuerberater und lebt allein. Sein Arbeitgeber finanziert ihm eine Premium-bKV komplett. Die Zahlen zeigen ein interessantes Bild.

Der PKV-Grundbeitrag beträgt 4.560 Euro im Jahr, dazu kommt ein Selbstbehalt von 800 Euro. Die bKV kostet Herrn Schmidt nichts, da der Arbeitgeber sie vollständig bezahlt. Im letzten Jahr fielen Zahnarztkosten von 3.050 Euro an. Die bKV erstattete davon 1.720 Euro.

Ohne bKVMit bKV
PKV-Grundbeitrag/Jahr4.560€4.560€
PKV-Selbstbehalt800€800€
bKV-Kosten0€0€ (AG-finanziert)
Zahnarztkosten3.050€3.050€
bKV-Erstattungen0€1.720€
Gesamtkosten5.360€5.360€
Direkte Ersparnis0€

Auf den ersten Blick entsteht keine direkte finanzielle Ersparnis, da die Gesamtkosten bei 5.360 Euro bleiben.

Aber schauen Sie genauer hin: Die Zahnarztkosten teilen sich wie folgt auf. Die Prophylaxe für 150 Euro übernimmt die bKV komplett. Beim teuren Zahnimplantat für 2.500 Euro zahlt sie 50 Prozent, also 1.250 Euro. Die Zahnbehandlung für 400 Euro erstattet sie zu 80 Prozent mit 320 Euro.

Der wahre Wert liegt aber woanders. Herr Schmidt erhält wertvolle Assistance-Services, die sich monetär kaum beziffern lassen. Die 24-Stunden-Gesundheitshotline hat ihm schon mehrfach geholfen. Der Arzttermin-Service verschaffte ihm innerhalb von drei Tagen einen Termin beim Orthopäden, auf den er sonst drei Monate gewartet hätte.

Als eine wichtige Diagnose im Raum stand, organisierte der Zweitmeinungs-Service eine Expertenmeinung von einem renommierten Spezialisten. Auf Geschäftsreisen nutzt er die Telemedizin mit deutschsprachigen Ärzten. Und in stressigen Phasen hilft ihm die psychologische Beratung.

Fallbeispiel 3: Frau Weber kompensiert ihren hohen PKV-Selbstbehalt

Frau Weber ist 38 Jahre alt und arbeitet als Rechtsanwältin. Um ihre PKV-Beiträge zu senken, hat sie einen sehr hohen Selbstbehalt von 2.500 Euro gewählt. Ihr Arbeitgeber finanziert die bKV komplett.

Ohne bKV würde Frau Weber 3.360 Euro PKV-Grundbeitrag plus die ersten 2.500 Euro aller Gesundheitskosten selbst zahlen. Bei jährlichen Gesundheitskosten von 1.820 Euro und einer Beitragsrückerstattung von 840 Euro käme sie auf Gesamtkosten von 4.340 Euro.

Ohne bKVMit bKV
PKV-Grundbeitrag/Jahr3.360€3.360€
PKV-Selbstbehalt2.500€2.500€
bKV-Kosten0€0€ (AG-finanziert)
Gesundheitskosten1.820€1.820€
bKV-Erstattungen0€1.350€
PKV-Beitragsrückerstattung840€840€
Gesamtkosten4.340€2.990€
Ersparnis/Jahr1.350€

Mit der arbeitgeberfinanzierten bKV ändert sich das Bild deutlich. Von den 1.820 Euro Gesundheitskosten erstattet die bKV 1.350 Euro. Die PKV-Beitragsrückerstattung von 840 Euro bleibt erhalten. Die Gesamtkosten sinken auf 2.990 Euro. Das ergibt eine Ersparnis von 1.350 Euro pro Jahr.

Die bKV kompensiert damit 54 Prozent ihres hohen PKV-Selbstbehalts.

Im Detail sieht das so aus: Die Vorsorgeuntersuchungen für 180 Euro übernimmt die bKV vollständig. Beim Zahnarzt erstattet sie 80 Prozent der 450 Euro, macht 360 Euro. Die Heilpraktiker-Behandlungen für 380 Euro werden zu 80 Prozent erstattet, das sind 304 Euro. Bei der Physiotherapie zahlt die bKV 80 Prozent der 320 Euro, also 256 Euro. Und für die neue Brille gibt es 250 Euro von den angefallenen 290 Euro.

Die Return-on-Investment-Analyse spricht eine deutliche Sprache. Familie Müller erreicht einen ROI von 587 Prozent. Aus 300 Euro Investition werden 1.760 Euro Ersparnis. Bei Herrn Schmidt und Frau Weber ist der ROI praktisch unendlich, da der Arbeitgeber die bKV vollständig finanziert.

Familien profitieren am meisten, wenn sie Kinder ohne Gesundheitsprüfung zu günstigen Gruppentarifen mitversichern können. Bei hohen PKV-Selbstbehalten wirkt die bKV wie ein Puffer, da sie ohne eigenen Selbstbehalt leistet.

Alle bKV-Leistungen sind für Sie als Arbeitnehmer vollständig steuerfrei. Durch geschickte Nutzung der bKV schonen Sie Ihre PKV und sichern sich höhere Beitragsrückerstattungen. Und die Assistance-Services bieten Ihnen Vorteile, die sich in Geld kaum aufwiegen lassen.

Fazit: „Die bKV macht Ihre PKV noch wertvoller“

Die betriebliche Krankenversicherung ist für Sie als Privatversicherten keine überflüssige Dopplung, sondern eine clevere Ergänzung Ihrer bestehenden Absicherung. Sie nutzen die bKV für alltägliche Gesundheitskosten und bewahren sich so die oft vierstellige Beitragsrückerstattung Ihrer PKV. Gleichzeitig federn Sie Selbstbehalte ab, verschaffen Ihrer Familie Zugang zu Privatleistungen und profitieren von wertvollen Assistance-Services.

Das Beste daran: All diese Vorteile bekommen Sie ohne Gesundheitsprüfung, ohne Wartezeiten und komplett steuerfrei. Während andere Arbeitnehmer die bKV als Upgrade zur gesetzlichen Krankenversicherung nutzen, optimieren Sie als Privatversicherter damit Ihre Gesamtkosten und maximieren Ihre Leistungen. Die Kombination aus PKV und bKV verschafft Ihnen das Beste aus beiden Welten.

Nutzen Sie diese Chance, wenn Ihr Arbeitgeber eine bKV anbietet. Und falls noch keine bKV existiert, sprechen Sie das Thema aktiv an. Die Argumente liegen auf Ihrer Seite: Ihr Arbeitgeber kann Ihnen mit der bKV einen wertvollen Benefit bieten, der Sie nichts kostet, aber viel bringt. Eine Win-win-Situation für alle Beteiligten.

Patrick Steeger

bKV-Experte

Über den Autor

Ich bin Patrick, Geschäftsführer von bKVfirmenservice.de. Seit 2015 beschäftige ich mich mit der betrieblichen Krankenversicherung – erst neun Jahre als Geschäftsführer in einem Versicherungskonzern, seit 2024 als unabhängiger Berater. Gemeinsam mit meinem Team unterstütze ich KMUs und Konzerne bei Benefits wie bAV, bKV und Gesundheitsbudgets. Mit diesem Blog teile ich meine Erfahrungen und zeige, wie Unternehmen Arbeitswelten schaffen, in denen Menschen gerne bleiben.
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