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Erfahrungen: Wie gut ist die bKV der Gothaer wirklich?

Alles, was Geschäftsführer über die bKV wissen müssen, einfach erklärt.

Patrick Steeger
Geschäftsführer & Versicherungsmakler (§ 34d GewO)
Zuletzt aktualisiert
28. September 2025
Lesezeit
18 Min.
bKV-Berater Patrick Steeger als Autor des Ratgebers zur Mitarbeitergesundheit

Die Gothaer polarisiert im bKV-Markt wie kaum ein anderer Anbieter.

Während das Unternehmen stolz seine zehn Corporate Health Awards präsentiert und von Fachexperten für die Produktqualität gelobt wird, erzählen die Kundenbewertungen eine andere Geschichte. Nach intensiver Recherche, Tests der Tarife und Gesprächen mit HR-Verantwortlichen können wir sagen: Die Gothaer ist ein Traditionsversicherer mit innovativen Produkten, aber auch mit spürbaren Schwächen im Service und einer problematischen Preisentwicklung.

Was uns besonders aufgefallen ist: Die für 2026 angekündigten Beitragserhöhungen von bis zu 70 Prozent werfen einen dunklen Schatten auf ein eigentlich solides Produktportfolio. Viele Unternehmen, die sich gerade für die Gothaer entschieden haben, stehen vor einem bösen Erwachen, denn durch die Erhöhungen überschreiten zahlreiche Tarife die magische 50-Euro-Grenze und verlieren damit ihre Steuerfreiheit.

Tarife und Leistungen der betrieblichen Krankenversicherung der Gothaer

Die Gothaer hat ihre bKV-Palette komplett überarbeitet und bietet seit Oktober 2022 die FlexSelect-Produktfamilie an.

Das Konzept ist durchdacht und zeigt, dass die Gothaer verstanden hat, was moderne Unternehmen brauchen: Flexibilität und Wahlmöglichkeiten. Sie können zwischen reinen Budgettarifen wählen, einzelne Bausteine kombinieren oder beides mischen. Diese Flexibilität kennen wir in dieser Form von wenigen anderen Anbietern, und sie macht die Gothaer besonders für mittelständische Unternehmen interessant, die individuelle Lösungen suchen.

Gut zu wissen

Die Mindestgruppengröße liegt bei fünf Mitarbeitern, was im Marktvergleich Standard ist. Kleinere Unternehmen mit drei oder vier Mitarbeitern müssen sich also nach anderen Anbietern umsehen, während Großunternehmen ab 500 Mitarbeitern mit FlexSelect XL sogar einen eigenen Tarif mit theoretisch besseren Konditionen bekommen – wobei sich diese vermeintlichen Vorteile durch die massiven Preiserhöhungen relativieren.

Wie bei fast allen modernen bKV-Tarifen gibt es keine Wartezeiten und keine Gesundheitsprüfung, selbst laufende Behandlungen und fehlende Zähne sind mitversichert, was besonders für ältere Belegschaften oder Mitarbeiter mit Vorerkrankungen ein wichtiges Argument ist.

Neben den drei Budgettarifen (FlexSelect, FlexSelect Premium und FlexSelect XL) bietet die Gothaer die klassischen MediGroup-Bausteine für Zahn, Ambulant, Stationär und Vorsorge. Diese können Sie einzeln wählen oder mit den Budgettarifen kombinieren, was maximale Gestaltungsfreiheit ermöglicht. Die MediGroup-Tarife kennen wir schon seit Jahren, sie wurden aber überarbeitet und an die moderne Arbeitswelt angepasst.

Besonders interessant: Die Zahnbausteine MediGroup Z gibt es in drei Abstufungen von Basis bis Premium, sodass Sie genau das Leistungsniveau wählen können, das zu Ihrem Budget passt.

Die Budgettarife der Gothaer bKV

Die Budgettarife bilden das Herzstück des Gothaer-Angebots und folgen dem bewährten Prinzip: Ihre Mitarbeiter bekommen ein jährliches Gesundheitsbudget, über das sie frei verfügen können. Das macht die Leistung greifbar und transparent, denn jeder weiß genau, wie viel Geld zur Verfügung steht.

Gothaer FlexSelect

FlexSelect ist der Einstiegstarif für Unternehmen ab fünf Mitarbeitern und richtet sich an alle, die eine solide Grundabsicherung zu überschaubaren Kosten suchen. Sie können zwischen drei Budgethöhen wählen: 300, 500 oder 750 Euro jährlich. Die monatlichen Beiträge liegen bei 10,40 Euro für 300 Euro Budget, 15,65 Euro für 500 Euro und 20,90 Euro für 750 Euro Budget.

Das Budget können Ihre Mitarbeiter für verschiedene Gesundheitsleistungen nutzen, wobei einige Einschränkungen gelten. Bei Zahnbehandlungen und Zahnersatz wird bis zur Budgetgrenze erstattet, aber die professionelle Zahnreinigung ist auf magere 80 Euro begrenzt – das reicht gerade mal für eine Behandlung im Jahr. Bei den ambulanten Leistungen sind Brillen und Kontaktlinsen bis 180 Euro abgedeckt, was angesichts heutiger Brillenpreise knapp bemessen ist.

Dazu kommen Verbandsmittel, Arzneimittel, Heil- und Hilfsmittel sowie operative Sehschärfenkorrekturen und Hörgeräte, die komplett aus dem Budget bezahlt werden können. Als kleines Extra gibt es ein stationäres Tagegeld von 10 Euro für maximal 28 Tage, was zumindest die Zuzahlung im Krankenhaus abdeckt.

LeistungsbereichFlexSelect BasisErstattung / Limits
ZahnprophylaxeProfessionelle ZahnreinigungBis 80 € jährlich
SehhilfenBrillen / KontaktlinsenBis 180 € im Budget
ZahnersatzKronen, Brücken, ImplantateBis zur Budgetgrenze
ZahnbehandlungFüllungen, WurzelbehandlungBis zur Budgetgrenze
ArzneimittelZuzahlungenAus dem Budget
NaturheilverfahrenNicht enthalten
VorsorgeNicht enthalten
Krankenhaus-TagegeldBei stationärem Aufenthalt10 € für max. 28 Tage
Arbeitsunfall-ExtraNicht enthalten
Assistance-ServicesBasis-PaketInklusive

Die Assistance-Leistungen umfassen auch im Basistarif schon eine Pflegefall-Assistance für Angehörige und die Online-Buchung von Arztterminen, was durchaus praktisch ist. Die telemedizinische Beratung läuft täglich von 7 bis 23 Uhr und kann gerade bei kleineren Beschwerden den Gang zum Arzt ersparen.

Gothaer FlexSelect Premium

FlexSelect Premium erweitert das Basispaket um wichtige Zusatzleistungen und bietet zwei weitere Budgetstufen: 1.000 und 1.250 Euro. Die Beiträge reichen von 15,65 Euro für 300 Euro Budget bis 44,73 Euro für 1.250 Euro Budget monatlich, womit Sie sich langsam der kritischen 50-Euro-Grenze nähern.

Der große Unterschied zum Basistarif liegt in den Extras, die Premium-Kunden bekommen. Naturheilverfahren durch Heilpraktiker sind jetzt abgedeckt, inklusive Osteopathie und Chiropraktik – Leistungen, die gerade bei jüngeren Mitarbeitern sehr beliebt sind. Vorsorgeuntersuchungen und Schutzimpfungen kommen dazu, was besonders für Unternehmen mit viel Reisetätigkeit interessant ist.

Ein cleveres Detail: Rezeptfreie Arzneimittel werden bis zu 10 Prozent des Budgets erstattet, das sind bei 1.000 Euro Budget immerhin 100 Euro für Kopfschmerztabletten, Nasenspray und Co.

Der absolute Clou ist aber die Budgetverdopplung bei Arbeitsunfällen mit Krankenhausaufenthalt. Wenn ein Mitarbeiter einen Arbeitsunfall hat und stationär behandelt werden muss, verdoppelt sich sein Budget für das laufende und das Folgejahr. Bei 1.000 Euro Budget stehen dann plötzlich 2.000 Euro zur Verfügung – eine clevere Zusatzabsicherung, die wir so bei keinem anderen Anbieter kennen.

Budgethöhe / JahrMonatsbeitragZusätzliche Leistungen gegenüber Basis
300 €15,65 €Naturheilverfahren, Vorsorge, rezeptfreie Medikamente bis 30 €
500 €23,52 €+ Facharzt-Terminservice, rezeptfreie Medikamente bis 50 €
750 €31,45 €+ Digitaler Einkaufsassistent, rezeptfreie Medikamente bis 75 €
1.000 €38,53 €+ Psychologische Soforthilfe, rezeptfreie Medikamente bis 100 €
1.250 €44,73 €Komplettpaket mit allen Services, rezeptfreie Medikamente bis 125 €

Die erweiterten Assistance-Services sind beeindruckend: Der Facharzt-Terminservice funktioniert auch für Familienangehörige, der digitale Einkaufsassistent scannt Lebensmittel auf Unverträglichkeiten, und die psychologische Soforthilfe bietet schnelle Unterstützung bei mentalen Belastungen. Das Achtsamkeitstraining per Meditations-App rundet das Paket ab und zeigt, dass die Gothaer moderne Gesundheitstrends ernst nimmt.

Gothaer FlexSelect XL

FlexSelect XL richtet sich ausschließlich an Unternehmen ab 500 Mitarbeitern und sollte eigentlich die Königsklasse darstellen. Neben den bekannten Budgetstufen gibt es hier auch ein 1.500-Euro-Budget, was für eine umfassende Gesundheitsversorgung sorgen könnte. Die Leistungen entsprechen weitgehend FlexSelect Premium, allerdings fehlen die rezeptfreien Arzneimittel und das Achtsamkeitstraining per App – ausgerechnet bei den Großkunden spart die Gothaer an den modernsten Features.

Der eigentliche Clou sollten die günstigeren Beiträge sein, schließlich profitieren große Gruppen normalerweise von besseren Konditionen. Doch hier kommt der Haken, und er ist gewaltig: Für 2026 hat die Gothaer massive Beitragserhöhungen angekündigt, die jeden Budgetrahmen sprengen.

Die Preise steigen um bis zu 70 Prozent, wodurch aus dem vermeintlichen Schnäppchen eine Kostenfalle wird. Ein Unternehmen mit 500 Mitarbeitern, das sich für das 1.500-Euro-Budget entschieden hat, zahlt statt 239.400 Euro plötzlich 408.180 Euro jährlich – eine Mehrbelastung von fast 170.000 Euro.

BudgetBeitrag 2025Beitrag ab 2026ErhöhungJährliche Mehrkosten (500 MA)
300 €12,82 €15,35 €+19,7 %+15.180 €
500 €18,59 €26,75 €+43,9 %+48.960 €
750 €25,52 €39,42 €+54,4 %+83.400 €
1.000 €31,50 €48,67 €+54,5 %+103.020 €
1.500 €39,90 €68,03 €+70,5 %+168.780 €

Diese Zahlen sind keine Panikmache, sondern offizielle Ankündigungen der Gothaer. Die Begründung “nicht kostendeckend kalkulierbar” wirft Fragen auf: Warum wurden diese Tarife überhaupt eingeführt, wenn sie von Anfang an nicht tragfähig waren?

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Vor- und Nachteile der betrieblichen Krankenversicherung von Gothaer

Nach unserer Analyse zeigt die Gothaer bKV ein zwiespältiges Bild mit klaren Stärken im Produktbereich und erheblichen Schwächen bei Preisstabilität und Service.

Lassen Sie uns beide Seiten genauer betrachten.

Die Stärken

Die Gothaer punktet zunächst mit einem wirklich durchdachten Produktportfolio und echter Flexibilität. Die Budgettarife decken alle wichtigen Bereiche ab, und die Möglichkeit, sie mit Einzelbausteinen zu kombinieren, gibt Ihnen maximalen Gestaltungsspielraum. Sie können für verschiedene Mitarbeitergruppen unterschiedliche Pakete schnüren, was besonders in heterogenen Belegschaften sinnvoll ist.

Besonders stark sind die umfangreichen Assistance-Leistungen, die bei allen Premium-Tarifen inklusive sind. Der Facharzt-Terminservice funktioniert nach unseren Tests wirklich gut und verschafft Mitarbeitern innerhalb von wenigen Tagen Termine bei Spezialisten. Die telemedizinische Beratung läuft täglich von 7 bis 23 Uhr und wird von qualifizierten Ärzten durchgeführt – keine Callcenter-Mitarbeiter, die Textbausteine vorlesen. Die psychologische Soforthilfe ist gerade in Zeiten steigender psychischer Belastungen ein wichtiges Angebot.

Gut zu wissen

Die Verdopplung des Budgets bei Arbeitsunfällen ist ein cleveres Extra, das wir so bei keinem anderen Anbieter kennen. Gerade in Branchen mit höherem Unfallrisiko wie Handwerk oder Produktion ist das ein echter Mehrwert. Auch die digitalen Services überzeugen weitgehend: Das Arbeitgeberportal funktioniert stabil, die Gesundheitsapp für Mitarbeiter ist modern gestaltet und intuitiv bedienbar.

Die Beitragsbefreiung bei längeren Ausfallzeiten (Elternzeit, Pflegezeit, längere Krankheit) ist außergewöhnlich kulant geregelt. Der Versicherungsschutz bleibt bestehen, obwohl keine Beiträge gezahlt werden – das entlastet Arbeitgeber finanziell und zeigt soziale Verantwortung.

Die Schwächen

Der größte Kritikpunkt sind ohne Zweifel die angekündigten Beitragserhöhungen für 2026. Steigerungen von bis zu 70 Prozent bei FlexSelect XL sind nicht nur ärgerlich, sondern zerstören jede langfristige Budgetplanung. Viele Unternehmen haben sich gerade für die Gothaer entschieden und stehen nun vor der Wahl: Schlucken sie die Erhöhung, wechseln sie den Tarif oder kündigen sie die bKV komplett? Alle drei Optionen sind unbefriedigend und schaden dem Vertrauen der Mitarbeiter.

Besonders problematisch ist, dass viele Tarife durch die Erhöhungen die 50-Euro-Sachbezugsgrenze überschreiten. FlexSelect XL mit 1.500 Euro Budget kostet ab 2026 stolze 68,03 Euro monatlich – damit wird der gesamte Betrag lohnsteuer- und sozialabgabenpflichtig. Aus einem steuerfreien Benefit wird plötzlich eine teure Gehaltserhöhung mit allen Nebenkosten.

Die Limits bei den Basistarifen sind teilweise sehr knapp bemessen. 80 Euro für professionelle Zahnreinigung reichen gerade mal für eine Behandlung, während andere Anbieter 200 Euro oder mehr bieten. Die 180 Euro für Brillen sind angesichts heutiger Preise ebenfalls knapp – eine vernünftige Gleitsichtbrille kostet schnell das Doppelte.

In der ServiceValue-Fairness-Studie schneidet die Gothaer unterdurchschnittlich ab und schafft es nicht unter die Top 9. Das deutet auf Defizite bei der Kundenorientierung hin, was sich auch in Erfahrungsberichten widerspiegelt. Mitarbeiter berichten von langen Bearbeitungszeiten bei Erstattungen und unklaren Ablehnungen von Leistungen.

Preise: Was kostet die betriebliche Krankenversicherung von Gothaer?

Die Preisgestaltung der Gothaer wirkt auf den ersten Blick attraktiv, entpuppt sich aber bei genauerer Betrachtung als problematisch. Die aktuellen Monatsbeiträge für 2025 bewegen sich zwischen 10,40 Euro für den kleinsten FlexSelect-Tarif und 44,73 Euro für FlexSelect Premium mit 1.250 Euro Budget – noch im akzeptablen Rahmen. Doch die angekündigten Erhöhungen für 2026 sprengen jeden Rahmen und machen eine seriöse Kalkulation unmöglich.

Aktuelle Preisübersicht und Prognose 2026

Die folgende Tabelle zeigt die dramatische Preisentwicklung, die auf Gothaer-Kunden zukommt. Während die Basistarife stabil bleiben, explodieren die Kosten für Premium und XL-Tarife geradezu.

TarifBudgetBeitrag 2025Beitrag ab 2026Erhöhung
FlexSelect Basis300 €10,40 €10,40 €0 %
500 €15,65 €15,65 €0 %
750 €20,90 €20,90 €0 %
FlexSelect Premium300 €15,65 €~18,50 €+18 %
500 €23,52 €~28,00 €+19 %
750 €31,45 €~38,00 €+21 %
1.000 €38,53 €~47,00 €+22 %
1.250 €44,73 €~55,00 €+23 %
FlexSelect XL300 €12,82 €15,35 €+19,7 %
500 €18,59 €26,75 €+43,9 %
750 €25,52 €39,42 €+54,4 %
1.000 €31,50 €48,67 €+54,5 %
1.500 €39,90 €68,03 €+70,5 %

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Während die Basistarife preisstabil bleiben, explodieren die Kosten für Premium und XL. Das wirft die Frage auf, ob die Gothaer gezielt die attraktiveren Tarife unattraktiv machen will oder ob hier eine massive Fehlkalkulation vorliegt.

Kostenbeispiele für verschiedene Unternehmensgrößen

Um die finanziellen Auswirkungen zu verdeutlichen, haben wir einige Rechenbeispiele für verschiedene Unternehmensgrößen erstellt:

Kleines Unternehmen (20 Mitarbeiter), FlexSelect Premium 750 €:

  • 2025: 31,45 € × 20 × 12 = 7.548 € jährlich
  • 2026: 38,00 € × 20 × 12 = 9.120 € jährlich
  • Mehrkosten: 1.572 € (+20,8%)

Mittelständler (100 Mitarbeiter), FlexSelect Premium 1.000 €:

  • 2025: 38,53 € × 100 × 12 = 46.236 € jährlich
  • 2026: 47,00 € × 100 × 12 = 56.400 € jährlich
  • Mehrkosten: 10.164 € (+22%)

Großunternehmen (500 Mitarbeiter), FlexSelect XL 1.000 €:

  • 2025: 31,50 € × 500 × 12 = 189.000 € jährlich
  • 2026: 48,67 € × 500 × 12 = 292.020 € jährlich
  • Mehrkosten: 103.020 € (+54,5%)

Diese Mehrkosten sind für viele Unternehmen schlicht nicht darstellbar, besonders wenn sie die bKV gerade erst eingeführt und den Mitarbeitern als dauerhaften Benefit versprochen haben.

Steuerliche Konsequenzen der Preiserhöhungen

Das größte Problem neben den absoluten Kosten ist der Verlust der Steuerfreiheit. Sobald der monatliche Beitrag 50 Euro überschreitet, wird der gesamte Betrag lohnsteuer- und sozialabgabenpflichtig. Das bedeutet konkret:

  • Für den Arbeitgeber entstehen zusätzlich etwa 20% Sozialabgaben
  • Beim Arbeitnehmer wird der geldwerte Vorteil versteuert
  • Die tatsächlichen Kosten steigen damit um weitere 30-40%

Ein Beispiel: FlexSelect XL mit 1.500 Euro Budget kostet ab 2026 monatlich 68,03 Euro. Mit Sozialabgaben landet der Arbeitgeber bei etwa 82 Euro pro Mitarbeiter, und der Arbeitnehmer muss den geldwerten Vorteil versteuern. Aus einem attraktiven Benefit wird eine teure Belastung für beide Seiten.

Alternativ können Unternehmen auf andere Versteuerungsmodelle ausweichen:

Alle diese Optionen sind aber deutlich teurer und komplizierter als die ursprünglich beworbene Sachbezugslösung.

Erfahrungen und Beschwerden: Wie schneidet Gothaer im Vergleich ab?

Die Gothaer zeigt in Tests und Bewertungen ein gespaltenes Bild, das sich wie ein roter Faden durch alle Bewertungsquellen zieht. Einerseits erhält sie Spitzennoten für ihre Produkte und ihr Engagement im betrieblichen Gesundheitsmanagement, andererseits hagelt es Kritik für Service und Preis-Leistung.

Diese Diskrepanz macht es schwer, eine eindeutige Empfehlung auszusprechen.

Die positiven Bewertungen im Detail

Im IVFP Kompetenz-Rating 2024 erreichte die Gothaer in allen vier Kategorien die Bestnote “Exzellent” – ein beeindruckendes Ergebnis. Bewertet wurden Beratung, Vertragsgestaltung, Service/Verwaltung und Produktportfolio. Nur vier von 16 getesteten Anbietern (Hallesche, SDK, Gothaer und DKV) schafften in allen Bereichen die Spitzennote. Das IVFP lobt besonders die “durchdachte Produktarchitektur” und die “kundenorientierten Vertragsbedingungen”.

Focus Money und das Deutsche Finanz-Service Institut (DFSI) bescheinigten der Gothaer 2023 ein “Sehr gut” für ihre Bausteintarife. In der Gesamtwertung landete sie auf Platz 2 von 14 getesteten Anbietern, nur die Hallesche schnitt noch besser ab. Bewertet wurden über 300 Leistungsmerkmale, wobei die Gothaer besonders in den Bereichen Zahnleistungen und Vorsorge punktete.

Die zehn Corporate Health Awards zwischen 2016 und 2023 sind zweifellos beeindruckend. Die Gothaer wurde sechsmal als bester Versicherer ihrer Branche ausgezeichnet und erhielt 2023 den Sonderpreis für Nachhaltigkeit. Die Jury lobte das “durchdachte Konzept mit niedrigschwelligen arbeitsplatzzentrierten Einstiegsmaßnahmen”. Allerdings muss man fairerweise sagen, dass diese Awards das betriebliche Gesundheitsmanagement der Gothaer als Arbeitgeber bewerten, nicht ihre bKV-Produkte für andere Unternehmen.

Die kritischen Stimmen und ihre Berechtigung

In der ServiceValue-Fairness-Studie 2022/2023 schneidet die Gothaer deutlich schlechter ab. Sie schaffte es nicht unter die Top 9 der 18 getesteten Anbieter, während Allianz, AXA, DKV und SDK mit “Sehr gut” glänzten. ServiceValue befragte 1.267 Kunden zu Themen wie Tarifleistung, Kommunikation, Service und Preis-Leistung. Die Gothaer wurde in allen Kategorien als unterdurchschnittlich bewertet, was auf systematische Probleme in der Kundenbetreuung hindeutet.

Die BaFin-Beschwerdestatistik 2023 zeigt ein gemischtes Bild: Mit 2,1 Beschwerden pro 100.000 Verträgen liegt die Gothaer unter dem Branchenschnitt von 2,8. Das ist ordentlich, aber Spitzenanbieter wie die Debeka (1,3) oder HanseMerkur (0,03 bei Spezialtarifen) zeigen, dass deutlich weniger Beschwerden möglich sind. Die 15 abgeschlossenen BaFin-Fälle bei über 700.000 Verträgen klingen wenig, aber jede dieser Beschwerden steht für einen Kunden, der sich so schlecht behandelt fühlte, dass er zur Aufsichtsbehörde ging.

Im AssCompact Award 2025, bei dem unabhängige Makler ihre bevorzugten bKV-Anbieter wählen, landete die Gothaer nur auf Platz 5 – hinter Hallesche, Allianz, Barmenia und Nürnberger. Das zeigt, dass Vermittler, die täglich mit verschiedenen Anbietern arbeiten und die Abwicklung kennen, andere bevorzugen. Makler berichten von “trägen Prozessen” und “unflexiblen Regelungen” bei der Gothaer.

Konkrete Erfahrungsberichte aus der Praxis

In unseren Gesprächen mit HR-Verantwortlichen, die Gothaer-Tarife nutzen, bekamen wir differenziertes Feedback. Ein Personalleiter eines Maschinenbauers mit 80 Mitarbeitern berichtete: “Die Leistungen sind gut, keine Frage. Aber die Ankündigung der Preiserhöhungen kam aus heiterem Himmel. Wir hatten den Mitarbeitern gerade die tolle neue bKV vorgestellt, und jetzt müssen wir erklären, warum die Kosten explodieren.”

Eine HR-Managerin aus dem Einzelhandel ergänzte: “Die Bearbeitungszeiten bei Erstattungen sind teilweise sehr lang. Mitarbeiter warten manchmal sechs Wochen auf ihr Geld, obwohl alle Unterlagen vollständig waren. Das sorgt für Unmut.” Positiv wurde dagegen die telemedizinische Beratung bewertet: “Das nutzen viele Mitarbeiter gerne, gerade abends oder am Wochenende. Die Ärzte sind kompetent und nehmen sich Zeit.”

Unser Rating: So hat sich die betriebliche Krankenversicherung von Gothaer im Test geschlagen

Nach intensiver Prüfung aller verfügbaren Informationen, Analyse der Tarifbedingungen und Auswertung der Testergebnisse haben wir die Gothaer bKV in acht Kategorien bewertet. Wir haben mit fünf Unternehmen gesprochen, die Gothaer-Tarife nutzen, Schadensfälle durchgespielt und die Kommunikation getestet. Das Ergebnis zeigt einen Anbieter mit starken Produkten, aber erheblichen Schwächen bei Preisstabilität und Kundenservice.

Unsere detaillierte Bewertung

KategorieBewertungPunktzahl
LeistungsumfangSehr gut88/100
Preis-LeistungMangelhaft45/100
FlexibilitätGut85/100
Service & DigitalisierungGut78/100
KundenzufriedenheitBefriedigend72/100
VerwaltungsaufwandSehr gut87/100
Stabilität & VerlässlichkeitAusreichend62/100
InnovationGut82/100

Gesamtbewertung: 74,88 von 100 Punkten

Note: Befriedigend (2,8)

Die Gothaer landet damit im unteren Mittelfeld der bKV-Anbieter. Die Produkte sind grundsätzlich gut konzipiert und bieten sinnvolle Leistungen, aber die Preisexplosion 2026 macht jeden Planungshorizont zunichte. Kein Unternehmen kann seinen Mitarbeitern guten Gewissens einen Benefit versprechen, der nächstes Jahr 70 Prozent teurer wird.

Für wen die Gothaer trotzdem eine Option sein könnte

Geeignet für:

  • Kleine Unternehmen, die nur den Basis-FlexSelect nutzen wollen (bleibt preisstabil)
  • Firmen, die kurzfristig denken und 2026 sowieso wechseln würden
  • Unternehmen, denen die Assistance-Services besonders wichtig sind
  • Arbeitgeber, die die Budget-Verdopplung bei Unfällen schätzen

Nicht geeignet für:

  • Großunternehmen, die langfristige Stabilität brauchen
  • Firmen, die auf die 50-Euro-Sachbezugsgrenze angewiesen sind
  • Unternehmen, die Premium- oder XL-Tarife nutzen wollen
  • Arbeitgeber, die Wert auf exzellenten Service legen
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Wie schneidet die bKV von Gothaer im Focus Money und anderen Tests ab?

Die Testergebnisse zur Gothaer bKV zeigen ein durchwachsenes Bild mit klaren Stärken bei der Produktqualität und deutlichen Schwächen bei Service und Fairness. Es ist auffällig, wie stark die Bewertungen auseinandergehen, je nachdem, ob Experten die Produkte analysieren oder Kunden ihre Erfahrungen teilen.

Institut / TestJahrBewertung
Focus Money / DFSI2023Sehr gut
IVFP Kompetenz-Rating2024Exzellent
Corporate Health Award2016–202310× ausgezeichnet
ServiceValue Fairness2022/2023Unterdurchschnittlich
BaFin Beschwerden20232,1 pro 100.000
AssCompact Award2025Gut
Franke & Bornberg2025Abgestuft
DFSI Unternehmensqualität2024/25Gut
Map-Report (PKV)2021mmm (Bestnote)

Focus Money bewertete 2023 gemeinsam mit dem Deutschen Finanz-Service Institut (DFSI) die Bausteintarife der Gothaer mit “Sehr gut” und Platz 2 von 14 Anbietern. Das ist zweifellos ein starkes Ergebnis. Bewertet wurden über 300 Leistungsmerkmale, wobei 30 Prozent auf Kompetenz und Service und 70 Prozent auf die Einzelbausteine entfielen. Die Gothaer punktete besonders bei den Zahnleistungen und der Vorsorge, wo sie jeweils Bestnoten erhielt. Nur die Hallesche schnitt im Gesamtergebnis noch besser ab.

Das Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) vergab 2024 sogar viermal die Bestnote “Exzellent” – für Beratung, Vertragsgestaltung, Service/Verwaltung und Produktportfolio. Von 16 getesteten Anbietern gehört die Gothaer damit zu den nur vier Versicherern, die in allen Kategorien die Spitzennote erhielten. Das IVFP lobte besonders die “ausgewogene Produktarchitektur” und die “fairen Vertragsbedingungen”. Diese Bewertung basiert allerdings primär auf der theoretischen Analyse der Produkte und Prozesse, nicht auf tatsächlichen Kundenerfahrungen.

Gut zu wissen

Die zehn Corporate Health Awards zwischen 2016 und 2023 kann die Gothaer als beeindruckendes Aushängeschild nutzen. Sechsmal wurde sie als bester Versicherer ihrer Branche ausgezeichnet, 2019 gab es den Sonderpreis für Leadership, 2023 für Sustainability. Die Jury würdigte das “nachhaltige Demografie-Management” und die “niedrigschwelligen arbeitsplatzzentrierten Einstiegsmaßnahmen”. Allerdings – und das wird oft übersehen – bewerten diese Awards das betriebliche Gesundheitsmanagement der Gothaer als Arbeitgeber, nicht ihre bKV-Produkte für Kunden.

Kritischer fallen die kundenbezogenen Bewertungen aus, und hier zeigt sich ein anderes Bild. ServiceValue stufte die Gothaer in der Fairness-Studie 2022/2023 als unterdurchschnittlich ein. Von 18 getesteten bKV-Anbietern schaffte es die Gothaer nicht unter die Top 9 mit “Sehr gut” oder “Gut”. Während Marktführer wie Allianz, AXA und DKV in allen Kategorien glänzten, erhielt die Gothaer durchweg mittelmäßige bis schlechte Noten. Besonders beim Preis-Leistungs-Verhältnis und der Kommunikation schnitt sie schlecht ab.

Im AssCompact-Ranking 2025, bei dem unabhängige Versicherungsmakler ihre Favoriten wählen, landete die Gothaer nur auf Platz 5. Das ist nicht schlecht, zeigt aber, dass Profis, die täglich mit verschiedenen Anbietern arbeiten, vier andere Versicherer (Hallesche, Allianz, Barmenia, Nürnberger) bevorzugen. Makler kennen die Abwicklungsprozesse, den Service und die Zuverlässigkeit aus erster Hand – ihr Urteil hat Gewicht.

Fazit: “Starke Produkte, fatale Preispolitik – die Gothaer verspielt ihre Chancen”

Die Gothaer bKV hinterlässt nach unserer intensiven Analyse einen zwiespältigen Eindruck.

Auf der einen Seite stehen durchdachte Produkte mit innovativen Features wie der Budget-Verdopplung bei Arbeitsunfällen und umfangreichen Assistance-Services. Die FlexSelect-Tarife bieten echte Flexibilität, die digitalen Tools funktionieren gut, und die Leistungen decken alle wichtigen Bereiche ab. Auf der anderen Seite stehen die katastrophalen Preiserhöhungen für 2026, die jedes Vertrauen zerstören.

Die angekündigten Steigerungen von bis zu 70 Prozent bei den XL-Tarifen sind nicht nur ärgerlich, sie sind geschäftsschädigend. Unternehmen, die ihren Mitarbeitern gerade die neue bKV als dauerhaften Benefit verkauft haben, stehen vor einem Desaster. Wie erklärt man der Belegschaft, dass der tolle neue Gesundheitsschutz nächstes Jahr doppelt so teuer wird? Wie rechtfertigt man vor der Geschäftsführung Mehrkosten von über 100.000 Euro bei einem Großunternehmen?

Gut zu wissen

Besonders bitter ist der Verlust der Steuerfreiheit. Viele Tarife überschreiten nach den Erhöhungen die 50-Euro-Grenze, wodurch Lohnsteuer und Sozialabgaben anfallen. Aus einem effizienten Sachbezug wird eine teure Gehaltserhöhung mit allen Nebenkosten. Die Begründung der Gothaer, die Tarife seien “nicht kostendeckend kalkulierbar”, wirft fundamentale Fragen auf: Wenn ein Traditionsversicherer mit über 200 Jahren Erfahrung seine eigenen Tarife nicht kalkulieren kann, wer dann?

Die Testergebnisse zeigen, dass die Gothaer bei der Produktqualität zur Spitze gehört, beim Service und der Kundenzufriedenheit aber deutlich abfällt. Die ServiceValue-Studie und das Makler-Ranking sprechen eine deutliche Sprache: Wer die Wahl hat, entscheidet sich oft für andere Anbieter.

Unsere Empfehlung ist daher differenziert: Wenn Sie ein kleines Unternehmen sind und nur den Basis-FlexSelect mit stabilem Preis nutzen wollen, kann die Gothaer eine Option sein. Die Leistungen sind solide, die Assistance-Services gut. Aber finger weg von Premium und XL-Tarifen! Die Preisexplosion macht diese Tarife untragbar.

Für alle, die eine verlässliche, langfristige bKV-Lösung suchen, raten wir zu anderen Anbietern. Signal Iduna, Hallesche oder SDK mögen ihre eigenen Schwächen haben, aber sie kalkulieren wenigstens nachhaltig. Die Gothaer hat mit ihrer Preispolitik viel Vertrauen verspielt – Vertrauen, das in der Versicherungsbranche essenziell ist. Schade um die guten Produkte, aber was nützt das beste Angebot, wenn es unbezahlbar wird?

Häufige Fragen

Was ist eine betriebliche Krankenversicherung?
Eine betriebliche Krankenversicherung (bKV) ist eine vom Arbeitgeber finanzierte Zusatzversicherung für Ihre Belegschaft. Sie hebt Ihr Team auf das Leistungsniveau von Privatpatienten, von hochwertigem Zahnersatz bis zu schnellen Facharztterminen. Angeboten wird sie als arbeitgeberfinanzierter Gruppenvertrag, in dem alle Mitarbeiter automatisch abgesichert sind. Mittlerweile setzen über 47.000 Unternehmen in Deutschland auf eine bKV, für zusammen mehr als 2,3 Millionen Beschäftigte.
Was kostet eine bKV für mein Unternehmen?
Das Budget legen Sie als Arbeitgeber selbst fest, üblich sind ab rund 20 bis 30 € pro Mitarbeiter und Monat. Steuerlich besonders attraktiv: Als Sachbezug bleibt die bKV bis zur Freigrenze von 50 € pro Mitarbeiter und Monat lohnsteuer- und sozialabgabenfrei (§ 8 Abs. 2 EStG). Für Sie sind die Beiträge zudem als Betriebsausgabe abzugsfähig. Mit unserem Rechner sehen Sie in Sekunden, was ein passendes Paket für Ihr Team kostet.
Müssen sich meine Mitarbeiter gesundheitlich prüfen lassen?
Im arbeitgeberfinanzierten Gruppenvertrag entfällt die Gesundheitsprüfung in aller Regel komplett. Ihre Mitarbeiter werden vom ersten Tag an aufgenommen, ungeachtet bestehender Vorerkrankungen, und sind meist sofort leistungsberechtigt. Genau das ist ein großer Vorteil gegenüber einer privaten Zusatzversicherung, die jeder einzeln beantragen müsste.
Ist die bKV steuerlich absetzbar?
Ja. Ihre Beiträge zur bKV sind in der Regel als Betriebsausgabe voll abzugsfähig. Für Ihre Mitarbeiter bleibt die Leistung als Sachbezug bis 50 € pro Monat lohnsteuer- und sozialabgabenfrei (§ 8 Abs. 2 EStG). Wichtig ist die saubere Umsetzung in der Lohnabrechnung, denn schon ein Euro über der Freigrenze macht den gesamten Betrag steuerpflichtig. Auf Wunsch stimmen wir die Gestaltung direkt mit Ihrem Steuerberater ab.
Wie schnell kann ich starten?
Von der ersten Analyse bis zur fertigen bKV vergehen bei uns in der Regel nur rund vier Wochen. Nach einem kostenlosen Erstgespräch und dem Marktvergleich übernehmen wir die komplette Einführung mit minimalem Aufwand für Ihr HR-Team, sodass Ihre bKV schnell und rechtssicher startklar ist.
bKV-Experte Patrick Steeger berät Unternehmen zur betrieblichen Krankenversicherung
Über den Autor
Patrick Steeger
Geschäftsführer & Versicherungsmakler (§ 34d GewO)

Patrick Steeger ist BDSF-zertifizierter Sachverständiger für die betriebliche Krankenversicherung, Versicherungsmakler (§ 34d GewO) und Geschäftsführer der bKV Firmenservice in Hamburg. Seit 2015 ist er auf die bKV spezialisiert und begleitet Unternehmen ungebunden und anbieterübergreifend. Seine Vergütung tragen die Versicherer, für Unternehmen entstehen keine Zusatzkosten.

BDSF-zertifizierter Sachverständiger für bKV (Bundesverband Deutscher Sachverständiger und Fachgutachter)
Geschäftsführer der bKV Firmenservice (Brandbenefits GmbH, Hamburg)
Betriebswirt (FH Osnabrück) mit Schwerpunkt Personal und Finanzen
Über 12 Jahre Markterfahrung, seit 2015 auf die bKV spezialisiert
Über 250 ungebunden geprüfte Tarifkombinationen
Fachautor zu bKV-Themen, unter anderem für business-wissen.de
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