Die Evangelische und katholische Kirche mit Diakonie und Caritas beschäftigen zusammen etwa 1,8 Millionen Menschen. Das macht sie nach dem öffentlichen Dienst zu Deutschlands größten Arbeitgebern.
Aber jede fünfte Stelle bei der Caritas ist aktuell unbesetzt, in den nächsten Jahren gehen rund 200.000 Mitarbeitende in den Ruhestand, und die Gehälter liegen oft deutlich unter denen der privaten Wirtschaft.
Warum ist die betriebliche Krankenversicherung gerade für Kirchen sinnvoll?
Kirchliche Einrichtungen haben drei strukturelle Herausforderungen, die eine bKV besonders relevant machen. Fachkräftemangel auf Rekordhöhe, überdurchschnittliche Krankenstände und Burnout als Berufskrankheit prägen den Alltag vieler kirchlicher Träger.
Jede fünfte Stelle bei der Caritas ist unbesetzt
Eine Befragung von 3.500 Caritas-Einrichtungen zeigt: Jede fünfte Stelle ist aktuell unbesetzt. In den nächsten Jahren gehen rund 200.000 Mitarbeitende in den Ruhestand. Der Wettbewerb um Fachkräfte verschärft sich weiter.
Die bKV ist für jeden vierten Arbeitnehmer ausschlaggebend bei der Arbeitgeberwahl. Aber seien wir ehrlich: Eine bKV allein macht Sie nicht zum attraktivsten Arbeitgeber der Region. Sie ist ein Signal, dass Sie Ihre Mitarbeiter wertschätzen. Aber wenn die Führungskultur toxisch ist, die Dienstpläne chaotisch und die Bezahlung miserabel, hilft auch die beste bKV nichts.
Krankenstand im Gesundheitswesen liegt bei 6,2 Prozent
Der Krankenstand im Gesundheitswesen lag 2025 bei 6,2 Prozent, dem höchsten aller Branchen. Zum Vergleich: Die IT-Branche kommt auf 3,4 Prozent. Pflegekräfte waren 2024 im Schnitt 28,5 Tage krankgeschrieben, Altenpflegekräfte sogar 33,1 Tage.
Jede Arbeitsunfähigkeit kostet Sie als kirchlichen Arbeitgeber 250 bis 400 Euro pro Tag. Bei einem Ausfall durch psychische Erkrankungen rechnet die Allianz mit über 10.250 Euro Kosten pro Fall.
Eine bKV kann hier über schnellere Facharzttermine, Physiotherapie ohne Zuzahlung und Präventionsangebote gegensteuern. Aber auch hier gilt: Wenn Ihre Mitarbeiter krank werden, weil sie strukturell überlastet sind, dann löst eine bKV das Grundproblem nicht.
Sie brauchen zusätzlich bessere Personalschlüssel, funktionierende Dienstpläne und eine Führung, die Überlastung ernst nimmt.
1.000 bis 2.000 katholische Seelsorger leiden unter Burnout
Eine Studie der katholischen Kirche ergab, dass zwischen 1.000 und 2.000 katholische Seelsorger akut unter Burnout leiden oder gefährdet sind, davon 500 bis 1.000 Priester. Im evangelischen Bereich zeigte eine Studie, dass rund 50 Prozent der befragten Pfarrerschaft burnout-gefährdet waren, Tendenz steigend.
Psychische Erkrankungen waren 2025 bundesweit für knapp 366 Fehltage je 100 Versicherte verantwortlich, ein Plus von fast 7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Gerade ab April 2026 werden die Honorare für kassenärztliche Psychotherapeuten um 4,5 Prozent gesenkt, was Wartezeiten weiter verlängern dürfte.
Die bKV bietet hier psychologisches Coaching, das Wartezeiten auf Therapieplätze überbrückt. Aber verstehen Sie mich nicht falsch: Ein dreimaliges Telefonat mit einem Coach löst kein Burnout, das durch jahrelange Überlastung, fehlende Supervision und mangelnde Anerkennung entstanden ist. Burnout-Prävention beginnt bei der Führung, bei realistischen Erwartungen und bei Strukturen, die Mitarbeiter schützen statt auszubeuten.
AVR-Gehälter begrenzen finanziellen Spielraum
Die Vergütung richtet sich nach den Arbeitsvertragsrichtlinien (AVR), einem eigenen Tarifwerk, das an den öffentlichen Dienst angelehnt ist.
Die aktuellen AVR-Diakonie-Gehälter reichen von EG1 (2.374 Euro) bis EG13 (6.911 Euro) in Stufe 1. In der Praxis sind besonders Pflegekräfte, Sozialarbeiter, Reinigungskräfte und Verwaltungsangestellte in unteren Entgeltgruppen (EG 1 bis 6) beschäftigt, mit Bruttolöhnen zwischen 2.374 und 3.848 Euro monatlich.
Trotz gestiegener Löhne (Pflegebereich plus 30 Prozent seit 2018) bleibt ein grundlegendes Problem: Kirchliche Arbeitgeber können mit privater Wirtschaft bei Gehältern oft nicht mithalten.
Die bKV ist daher ein kostenoptimaler Ausgleichsmechanismus. Ein monatlicher Beitrag von 35 Euro bringt Ihrem Mitarbeiter Gesundheitsleistungen im Wert von bis zu 150 Euro netto. Eine Gehaltserhöhung von 35 Euro bringt nach Steuer und Sozialabgaben nur circa 20 Euro netto.
Aber auch hier: Eine bKV ist kein Ersatz für eine faire Bezahlung. Wenn Ihre Pflegekräfte 500 Euro unter Markt verdienen, werden sie trotz bKV zur Konkurrenz wechseln.
Wie funktioniert eine bKV für Kirchen?
Die bKV ist eine arbeitgeberfinanzierte private Krankenzusatzversicherung, die Sie als Gruppenvertrag für Ihre Mitarbeitenden abschließen. Sie sind Versicherungsnehmer, Ihre Mitarbeitenden sind versicherte Personen. Im Leistungsfall rechnen Ihre Mitarbeiter direkt mit dem Versicherer ab, Sie müssen nichts tun.
Budget, Baustein oder Kombimodell?
Sie haben drei Modelle zur Auswahl.
Beim Budgetmodell legen Sie ein Jahresbudget fest (zwischen 300 und 1.500 Euro), Ihre Mitarbeiter nutzen es frei für Gesundheitsleistungen wie Zahnersatz, Brillen, Physiotherapie oder Heilpraktiker. Beim Bausteinmodell stellen Sie die bKV aus einzelnen Modulen zusammen, zum Beispiel:
- Zahnersatz,
- Sehhilfen,
- Krankenhaus,
- oder Heilpraktiker.
Beim Kombimodell verbinden Sie Budget als Basis mit einzelnen Bausteinen als Ergänzung.
Für kirchliche Einrichtungen mit gemischten Teams aus Pflege, Verwaltung und Seelsorge empfiehlt sich fast immer das Budgetmodell. Jeder Mitarbeiter nutzt das Budget nach eigenem Bedarf.
Ein 28-jähriger Pfleger braucht andere Leistungen als eine 50-jährige Pastoralreferentin.
Steuerliche Behandlung der bKV für Kirchen
Die bKV ist steuerlich besonders elegant. Sie haben drei Versteuerungsmodelle zur Auswahl.
Die folgende Tabelle zeigt Ihnen die drei Modelle im Überblick:
| Modell | Funktionsweise | Einsatz |
|---|---|---|
| Sachbezugsfreigrenze (Paragraph 8 Absatz 2 EStG) | Bis 50 Euro pro Monat pro Person steuer- und SV-frei | Standard für die meisten kirchlichen Arbeitgeber |
| Pauschalversteuerung Paragraph 37b EStG | Pauschal 30 Prozent Lohnsteuer, SV-frei | Bei Überschreiten der 50-Euro-Grenze |
| Pauschalversteuerung Paragraph 40 Absatz 1 EStG | Bis 1.000 Euro pro Jahr pauschal versteuerbar | Jahresbeiträge, größere Teams |
Die 50-Euro-Grenze ist eine Freigrenze, kein Freibetrag. Wird sie um auch nur 1 Euro überschritten, wird der gesamte Betrag steuerpflichtig. Sie gilt für alle Sachbezüge zusammen, also inklusive Tankgutscheinen, Essenschecks und Jobtickets.
Die empfangenen Leistungen aus einer bKV (also die Erstattungen für Arztbesuche, Zahnbehandlungen etc.) sind für Ihre Mitarbeiter vollständig steuerfrei (Paragraph 3 Nummer 1a EStG). Die Beiträge können Sie als Betriebsausgaben gewinnmindernd absetzen.
Ein Beispiel macht das deutlich: Ein monatlicher Beitrag von 35,90 Euro (zum Beispiel Allianz MeineGesundheit 900 plus Sehhilfe Extra) liegt unter der Sachbezugsfreigrenze. Ihr Mitarbeiter erhält Gesundheitsleistungen im Wert von bis zu 150 Euro pro Monat netto.
Im Vergleich dazu: Eine Gehaltserhöhung von 35,90 Euro bringt nach Steuer und Sozialabgaben nur circa 20 Euro netto an.
Keine Gesundheitsprüfung bedeutet echte Inklusion
Alle Mitarbeitenden sind unabhängig von Vorerkrankungen aufzunehmen. Keine Gesundheitsprüfung, keine Wartezeiten. Gerade in kirchlichen Einrichtungen mit vielen langjährigen Mitarbeitern ist das ein starkes Argument. Ihre 55-jährige Pflegekraft mit Rückenproblemen bekommt denselben Schutz wie Ihr 25-jähriger Verwaltungsangestellter.
Kirchliches Arbeitsrecht erfordert Mitarbeitervertretung
Kirchliche Einrichtungen agieren nach dem sogenannten „Dritten Weg“: kein klassisches Tarifvertragsrecht, keine Streiks, dafür paritätisch besetzte Arbeitsrechtliche Kommissionen.
Statt Betriebsrat gibt es die Mitarbeitervertretung (MAV). In der katholischen Kirche nach der MAVO, in der evangelischen Kirche nach dem MVG. Die MAV kann mit der Dienststellenleitung Dienstvereinbarungen abschließen, das ist der geeignete Rechtsrahmen für die bKV-Einführung.
Das Bundesarbeitsgericht entschied 2024 eindeutig: Kirchliche AVR haben nicht den Status von Tarifverträgen. Das Gesetz zur Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall gilt für kirchliche Arbeitgeber vollumfänglich und kann durch AVR nicht abgeweicht werden (BAG, 6 AZR 210/22).
Die gesetzlichen Rahmenbedingungen der bKV gelten damit uneingeschränkt.
Fallbeispiel: Einführung einer bKV bei einer Kirchengemeinde
Wie könnte die Einführung einer bKV in einer kirchlichen Einrichtung aussehen? Nehmen wir eine Kirchengemeinde mit 47 Mitarbeitenden. Pfarramt, Verwaltung, Hausmeister, Küster, Sozialarbeiter und Kirchenmusiker. Altersstruktur gemischt, Vergütung nach AVR-Diakonie.
Herausforderungen erfordern ganzheitlichen Ansatz
Kirchengemeinden stehen vor ähnlichen Problemen: Personalgewinnung wird schwieriger, offene Stellen bleiben monatelang unbesetzt. Krankenstände steigen, besonders bei Sozialarbeitern wegen psychischer Belastung.
Gehälter liegen unter Markt, Gehaltserhöhungen sind budgetär oft nicht drin wegen stagnierender Kirchensteuereinnahmen.
Die bKV kann hier ein Signal der Wertschätzung setzen und Mitarbeiter gesundheitlich unterstützen. Aber sie löst nicht alle Probleme allein. Parallel braucht es bessere Dienstpläne, Supervisionsangebote und eine Führungskultur, die Überlastung ernst nimmt.
Tarifwahl: Allianz MeineGesundheit 900 plus Sehhilfe Extra
Für gemischte Teams empfiehlt sich Allianz MeineGesundheit mit 900 Euro Jahresbudget plus Sehhilfe Extra.
Die Kombination kostet 35,90 Euro pro Monat pro Person und liegt damit deutlich unter der 50-Euro-Sachbezugsgrenze.
Die folgende Tabelle zeigt Ihnen die Leistungen im Detail:
| Tarif | Leistung | Monatsbeitrag pro Person |
|---|---|---|
| Allianz MeineGesundheit 900 Euro | Jährliches Gesundheitsbudget 900 Euro flexibel für Vorsorgeuntersuchungen, Impfungen, Gesundheitskurse, Naturheilverfahren wie Osteopathie, ambulante ärztliche Behandlungen, Arznei-, Heil- und Hilfsmittel inklusive Zuzahlungen, Heilpraktiker (Akupunktur, Chiropraktik), Zahn (Zahnreinigung, Füllungen, Zahnersatz, Implantate) | 32,90 Euro |
| Sehhilfe Extra | Separates Extrabudget 900 Euro ausschließlich für Brillen (75 Prozent), Kontaktlinsen und Lasik-Operationen (100 Prozent), Grundbudget bleibt vollständig erhalten | 3,00 Euro |
| Gesamtbeitrag | 35,90 Euro |
Diese Kombination bietet mehrere Vorteile für gemischte Belegschaften:
- Verwaltungsmitarbeiter mit Bildschirmarbeitsplätzen nutzen das Sehhilfe-Extra-Budget für neue Brillen, ohne das Grundbudget zu belasten
- Sozialarbeiter nutzen das Grundbudget für Heilpraktiker und Osteopathie bei Rückenproblemen
- Kirchenmusiker nutzen es für Physiotherapie wegen berufsbedingter Beschwerden
- Hausmeister nutzen es für Zahnersatz oder Hörgeräte
Vergleich mit Hallesche FEELfree plus 900
Als Alternative bietet sich Hallesche FEELfree plus 900 an. Der Tarif kostet 32,75 Euro pro Monat. Das ist günstiger als Allianz MeineGesundheit 900 ohne Sehhilfe Extra (32,90 Euro).
Die folgende Tabelle zeigt Ihnen den Vergleich:
| Anbieter | Tarif | Jahresbudget | Vorsorge | Sehhilfen | Monatsbeitrag | Besonderheit |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Allianz | MeineGesundheit 900 | 900 Euro | Im Budget enthalten, belastet Budget | 75 Prozent aus Budget ODER Sehhilfe Extra (separates Budget 900 Euro) | 32,90 Euro (ohne Sehhilfe Extra) / 35,90 Euro (mit Sehhilfe Extra) | Budgetverdoppelung bei Nichtnutzung, Innovationsgarantie, volles Budget ab Tag 1, Beitragsbefreiung bis 36 Monate |
| Hallesche | FEELfree plus 900 | 900 Euro | On top, belastet Budget NICHT | Bis 180 Euro pro Jahr aus Budget | 32,75 Euro | Vorsorgeuntersuchungen und STIKO-Schutzimpfungen inklusive Reiseimpfungen laufen zusätzlich |
Der entscheidende Unterschied liegt in der Vorsorge. Bei Hallesche FEELfree plus laufen Vorsorgeuntersuchungen und Schutzimpfungen on top, das Budget bleibt unangetastet. Bei Allianz MeineGesundheit belasten Vorsorgeuntersuchungen das Budget. Das kann bei einem 900-Euro-Budget schnell 150 bis 200 Euro kosten.
Für welchen Tarif Sie sich entscheiden, hängt von Ihrer Belegschaftsstruktur ab.
Viele Verwaltungsmitarbeiter mit Sehhilfenbedarf sprechen für Allianz mit Sehhilfe Extra. Ältere Belegschaft mit hohem Vorsorgebe darf spricht für Hallesche FEELfree plus. Kleinere Einrichtungen unter 10 Mitarbeitern können nur Allianz wählen (Mindestgröße 5 statt 10).
Kosten und steuerliche Behandlung
Bei 47 Mitarbeitenden und 35,90 Euro pro Monat pro Person ergeben sich 1.687,30 Euro pro Monat oder 20.247,60 Euro pro Jahr. Die Beiträge sind vollständig als Betriebsausgaben absetzbar. Die Mitarbeiter zahlen keine Steuern und Sozialabgaben, weil der Beitrag unter der 50-Euro-Sachbezugsgrenze liegt.
Zum Vergleich: Eine Gehaltserhöhung von 35,90 Euro brutto für alle 47 Mitarbeiter würde ebenfalls 1.687,30 Euro pro Monat kosten, aber nach Steuern und Sozialabgaben kämen bei den Mitarbeitern nur circa 20 Euro netto an. Die bKV liefert faktisch einen Wert von 100 bis 150 Euro netto pro Monat.
Einführung erfordert Kommunikation und MAV-Einbindung
Die Mitarbeitervertretung muss früh eingebunden werden. Gemeinsam wird eine Dienstvereinbarung erarbeitet. Die Versicherer stellen individualisierte Informationsmappen, bKV-Gesundheitskarten und firmenindividuelle Homepages zur Verfügung.
In einer Einführungsveranstaltung erklärt ein Berater das Produkt. Die Mitarbeiter erhalten ihre persönliche Gesundheitskarte und laden die App herunter. Rechnungseinreichung per Foto-Upload, Erstattung innerhalb von 24 bis 48 Stunden. Kein Papierweg.
Ohne aktive Kommunikation liegt die durchschnittliche Nutzungsquote bei 10 bis 20 Prozent. Mit guter Einführung und regelmäßigen Impulsen steigt sie auf 60 bis 80 Prozent.
Welche bKV-Leistungen sind für Kirchenmitarbeitende besonders relevant?
Nicht alle Leistungen sind für alle Kirchenmitarbeiter gleich wichtig. Seelsorger haben andere Bedürfnisse als Pflegekräfte, Verwaltungsangestellte andere als Hausmeister. Diese sechs Bereiche sollten Sie kennen.
Psychische Gesundheit und Burnout-Prävention für Seelsorger
Seelsorger, Sozialarbeiter und Pflegekräfte tragen emotionale Lasten, die sich in überdurchschnittlichen AU-Zahlen niederschlagen. Die bKV bietet hier mehrere Ansätze.
Allianz bietet psychologisches Coaching: vertraulich, telefonisch, 3 Monate mit bis zu 6 Sitzungen, für Burnout, Stress, Erschöpfung und Angststörungen. Das Coaching überbrückt Wartezeiten auf Therapieplätze.
Hallesche bietet Vorsorge Erschöpfungs-Prophylaxe für 3,40 Euro pro Monat: Fragebogen, 3 Beratungsgespräche, 24-Stunden-Hotline. Gesundheitskurse bis 250 Euro pro Jahr (Allianz VorsorgeExtra): Stressbewältigungskurse, Entspannungsangebote nach Paragraph 20 SGB V.
Aber verstehen Sie mich nicht falsch: Ein dreimaliges Telefonat löst kein Burnout, das durch jahrelange strukturelle Überlastung entstanden ist. Das Coaching ist eine Brücke zur Therapie, nicht die Therapie selbst.
Echte Burnout-Prävention beginnt bei der Führung, bei realistischen Erwartungen, bei Supervision und bei Strukturen, die Mitarbeiter schützen.
Physiotherapie und Muskel-Skelett für Pflegekräfte
Pflegende und handwerkliche Kirchenmitarbeiter leiden überproportional an Muskel-Skelett-Erkrankungen. Bundesweit entfallen 24,3 Prozent aller AU-Tage auf diese Erkrankungen. Über den bKV-Budgettarif werden verordnete Heilmittel (Physio, Ergotherapie, Logopädie) zu 100 Prozent erstattet, ohne Eigenbeteiligung.
Auch Osteopathie, Chiropraktik und Akupunktur beim Heilpraktiker sind abgedeckt, oft nicht von der GKV erstattet.
Ein Pfleger mit chronischen Rückenschmerzen kann über die bKV 10 Physiotherapie-Sitzungen ohne Zuzahlung bekommen. Das kostet ihn sonst 10 mal 10 Euro gleich 100 Euro Eigenanteil. Mit der bKV: null Euro.
Vorsorgeuntersuchungen für ältere Belegschaft
Kirchliche Einrichtungen haben oft eine ältere Belegschaft. Der Durchschnitt in der Pflege liegt deutlich über 40 Jahren. Gerade erweitertes Krebsscreening, Herzkreislauf-Vorsorge, Ultraschalluntersuchungen und Hautkrebs-Screening werden von der bKV erstattet, weit über den GKV-Leistungskatalog hinaus.
Hallesche FEELfree plus bietet hier einen Vorteil: Vorsorgeuntersuchungen laufen on top, belasten das Budget nicht. Bei Allianz MeineGesundheit gehen Vorsorgeuntersuchungen vom Budget ab.
Zahnversorgung für untere AVR-Entgeltgruppen
Kirchliche Beschäftigte in unteren AVR-Entgeltgruppen (EG 1 bis 6, Bruttolöhne zwischen 2.374 und 3.848 Euro) können sich kostspielige Zahnversorgung oft nicht leisten. Implantate kosten im Schnitt 2.820 Euro, die GKV erstattet davon nur circa 581 Euro.
Mit Allianz RundumZahn 70 (18,10 Euro pro Monat) reduziert sich der Eigenanteil auf circa 846 Euro. Mit RundumZahn 90 (34,90 Euro pro Monat) auf circa 282 Euro. Mit RundumZahn 100 (49,90 Euro pro Monat) auf null Euro. Aber Vorsicht: RundumZahn 90 plus ein Budgettarif überschreitet schnell die 50-Euro-Grenze. Dann wird der gesamte Betrag steuerpflichtig.
Facharzttermine für Schichtdienstler
Im Jahr 2025 warten deutschlandweit 25 Prozent der Patienten länger als einen Monat auf einen Facharzttermin. Mit der bKV-Facharzt-Vermittlung wird dieser Zeitraum erheblich verkürzt. Relevant besonders für Schichtdienstler in der Pflege, die keine langen Wartezeiten in der Regelarbeitszeit tolerieren können.
Eine Pflegekraft im Dreischichtbetrieb braucht einen Kardiologen-Termin. Ohne bKV: drei Monate Wartezeit. Mit bKV-Facharzt-Vermittlung: zwei Wochen. Das ist ein messbarer Unterschied.
Sehhilfen für Verwaltungsmitarbeiter
Bürokräfte in Kirchenverwaltungen und Bildungseinrichtungen benötigen Bildschirmarbeitsbrillen und Korrektionsgläser. Die GKV erstattet nichts für Erwachsene. Die bKV schließt diese Lücke vollständig.
Allianz Sehhilfe Extra bietet ein separates Extrabudget in gleicher Höhe wie das Grundbudget, ausschließlich für Sehhilfen. Bei MeineGesundheit 900 plus Sehhilfe Extra hat Ihr Mitarbeiter 900 Euro für alle anderen Leistungen plus 900 Euro nur für Brillen. Eine Gleitsichtbrille kostet schnell 600 bis 800 Euro. Mit Sehhilfe Extra: 75 Prozent Erstattung, also 450 bis 600 Euro zurück.
Welche Vorteile hat eine bKV für kirchliche Arbeitgeber?
Die bKV bringt Ihnen als kirchlichem Arbeitgeber mehrere Vorteile. Aber sie ist kein Allheilmittel. Betrachten Sie sie als einen Baustein in einem größeren Paket aus Führungskultur, Wertschätzung und Betrieblichem Gesundheitsmanagement.
Employer Branding für Institutionen mit Fürsorge als Kernwert
Die bKV ist unter den TOP 5 der beliebtesten Personalzusatzleistungen. 1 von 4 Arbeitnehmern würde sie einer Gehaltserhöhung vorziehen. Für eine Institution, die Fürsorge als Kernwert lebt, ist die bKV ein authentisches Signal.
Aber seien wir ehrlich: Wenn Ihre Mitarbeiter sich nicht wertgeschätzt fühlen, weil die Führung autoritär ist, die Kommunikation schlecht und die Arbeitsbedingungen miserabel, dann hilft auch die beste bKV nichts. Authentizität entsteht nicht durch Benefits, sondern durch gelebte Werte.
Mitarbeiterbindung durch echten Mehrwert
64 Prozent der Arbeitnehmer geben an, dass eine bKV ihre Loyalität erhöhen würde. Bei Allianz-Befragungen stieg die Zufriedenheit um 15 Prozent nach bKV-Einführung.
Aber auch hier: Mitarbeiterbindung entsteht nicht durch eine bKV allein. Sie entsteht durch faire Bezahlung, gute Führung, realistische Erwartungen, Entwicklungsmöglichkeiten und eine Kultur, in der Menschen gerne arbeiten. Die bKV ist ein Signal, dass Sie investieren. Aber sie ersetzt nicht die anderen Faktoren.
Reduzierung von AU-Zeiten durch Prävention
Schnellere Behandlung, Prävention und Vorsorge senken Ausfallzeiten. Relevant bei Pflegebetrieben mit ohnehin hohem Krankenstand von 6,2 Prozent.
Jede AU kostet Sie 250 bis 400 Euro pro Tag. Bei psychischen Erkrankungen über 10.250 Euro pro Fall. Wenn die bKV durch schnellere Facharzttermine, Physiotherapie und Präventionsangebote auch nur zwei Krankheitstage pro Mitarbeiter pro Jahr verhindert, hat sie sich bereits gerechnet.
Aber auch hier: AU-Zeiten senken Sie nicht allein durch eine bKV. Sie senken sie durch gute Arbeitsbedingungen, durch Führungskräfte, die Überlastung erkennen und gegensteuern, und durch ein BGM, das mehr ist als ein Obstkorb im Pausenraum.
Steueroptimierung ohne Lohnnebenkosten
Beiträge sind Betriebsausgaben und bis 50 Euro pro Monat pro Person lohnsteuerfrei. Ein monatlicher Beitrag von 35,90 Euro bringt Ihrem Mitarbeiter Gesundheitsleistungen im Wert von bis zu 150 Euro netto. Eine Gehaltserhöhung von 35,90 Euro bringt nach Steuer und Sozialabgaben nur circa 20 Euro netto.
Die bKV ist damit bis zu achtmal effizienter als eine Gehaltserhöhung. Für kirchliche Arbeitgeber mit engen Budgets ein relevanter Hebel.
Schlanke Umsetzung durch digitale Plattformen
Der Versicherer übernimmt Kommunikation, Einführungsveranstaltungen und Vertragsverwaltung. Allianz bietet FirmenOnline für digitale An- und Abmeldung, Beitragsbefreiungen (zum Beispiel Elternzeit) und Vertragsänderungen. Hallesche bietet ein Firmenkundenportal mit analogen Funktionen.
Sie als HR-Verantwortlicher haben nach der Einführung kaum noch Aufwand. Ihre Mitarbeiter reichen Rechnungen per App ein, die Erstattung läuft direkt. Sie müssen nichts tun.
Welche Nachteile hat eine bKV für kirchliche Arbeitgeber?
Die bKV hat auch Nachteile. Nicht jeder davon ist für jeden kirchlichen Arbeitgeber relevant, aber Sie sollten sie kennen, bevor Sie einen Vertrag unterschreiben.
Sachbezugs-Freigrenze erfordert sorgfältiges Tracking
Die 50-Euro-Grenze ist eine Freigrenze, kein Freibetrag. Wird sie um auch nur 1 Euro überschritten, wird der gesamte Betrag steuerpflichtig. Sie gilt für alle Sachbezüge zusammen, also inklusive Tankgutscheine, Essenschecks und Jobtickets.
Wenn Sie bereits Sachbezüge gewähren, müssen Sie diese konsequent tracken. Kirchliche HR-Abteilungen sind oft klein und haben wenig Zeit für komplexe Lohnabrechnungen. Hier kann schnell etwas durchrutschen.
Krankentagegeld-Einschränkung bei Pflegepersonal
Der Allianz-Baustein Krankentagegeld erfordert eine Berufsgruppenprüfung. Nicht mehr als 25 Prozent der Mitarbeitenden dürfen überwiegend körperlich tätig sein. In reinen Pflegebetrieben kann das problematisch sein.
Wenn Sie ein Pflegeheim mit 80 Prozent Pflegekräften betreiben, fällt der Krankentagegeld-Baustein raus. Hallesche bietet hier eine Alternative mit dem KT3K-Baustein (11,05 Euro pro Monat), der ab dem 43. AU-Tag greift, ohne Berufsgruppenprüfung.
Mindestgröße schließt kleine Einrichtungen aus
Hallesche erst ab 10 Mitarbeitenden, Allianz ab 5 Mitarbeitenden. Kleine Kirchengemeinden mit nur drei oder vier Mitarbeitern fallen durchs Raster.
Hier müssen Sie kreativ werden. Manche Versicherer bieten Lösungen für kleinere Gruppen, aber die sind oft teurer oder haben eingeschränkte Leistungen.
Verwaltungsaufwand bei der Einführung
Die Einführung erfordert eine Abstimmung mit der MAV (Mitarbeitervertretung), den Abschluss einer Dienstvereinbarung und die Integration in die Lohnabrechnung. Für kleine HR-Abteilungen kann das eine Belastung sein.
Planen Sie drei bis sechs Monate Vorlaufzeit ein. Die MAV muss eingebunden werden, die Dienstvereinbarung muss verhandelt werden, die Lohnbuchhaltung muss angepasst werden, die Mitarbeiter müssen informiert werden. Das kostet Zeit und Energie.
Kein Ersatz für Gehaltserhöhung
Eine bKV ist kein Lohnersatz. Bei extremem AVR-Lohnabstand zu privaten Wettbewerbern muss die Gehaltsentwicklung parallel stattfinden.
Wenn Ihre Pflegekräfte 500 Euro unter Markt verdienen, werden sie trotz bKV zur Konkurrenz wechseln. Die bKV ist ein Zusatz, kein Ersatz. Das müssen Sie ehrlich kommunizieren.
Beitragsdynamik ist möglich
Zwar sind die meisten Allianz-Tarife seit Einführung stabil oder gesenkt worden, mittelfristige Beitragserhöhungen sind aber nicht ausgeschlossen. Kirchliche Einrichtungen sollten Anpassungsklauseln im Budgetplan berücksichtigen.
Wenn Ihr Beitrag von 35,90 Euro auf 52 Euro steigt, überschreiten Sie die 50-Euro-Grenze. Dann wird der gesamte Betrag plötzlich steuerpflichtig. Planen Sie eine Pufferzone ein.
Anleitung: Einführung der bKV in kirchlichen Einrichtungen
Sie wollen eine bKV einführen. Gut. Diese sieben Schritte helfen Ihnen, es richtig zu machen.
Schritt 1: Mitarbeitervertretung früh einbinden
Die Mitarbeitervertretung (MAV nach MAVO/MVG) muss bei der bKV-Einführung beteiligt werden. Sie hat Mitbestimmungsrechte bei Maßnahmen des Gesundheitsschutzes.
Binden Sie die MAV früh ein. Laden Sie sie zu einem ersten Gespräch ein, bevor Sie Angebote einholen. Erklären Sie, warum Sie eine bKV einführen wollen. Fragen Sie nach Bedenken. Nehmen Sie die MAV mit in die Tarifauswahl. Schließen Sie gemeinsam eine Dienstvereinbarung ab. Das stärkt die Akzeptanz und schafft Verbindlichkeit.
Schritt 2: Sachbezüge prüfen und dokumentieren
Bestehende Sachbezüge (Tankgutscheine, Fahrtkostenerstattungen, Jobtickets etc.) gegen die 50-Euro-Freigrenze aufrechnen. Falls Grenze bereits ausgeschöpft: Pauschalversteuerung nach Paragraph 37b EStG prüfen.
Erstellen Sie eine Tabelle mit allen Sachbezügen pro Mitarbeiter. Addieren Sie die monatlichen Beträge. Ziehen Sie vom 50-Euro-Limit ab, was übrig bleibt. Das ist Ihr Spielraum für die bKV.
Schritt 3: Tarifwahl an Belegschaftsstruktur anpassen
Gemischte Teams (Pflege plus Verwaltung plus Seelsorge) profitieren von Budgettarifen. Jeder Mitarbeiter nutzt das Budget nach eigenem Bedarf. Fokus auf psychische Gesundheit erfordert Allianz VorsorgeExtra (Psycho-Coaching) oder Hallesche Vorsorge Erschöpfungs-Prophylaxe. Hoher Pflegepersonalanteil macht Hallesche FEELfreeup mit steigendem Budget oder FEELcare als Pflegebaustein interessant.
Die folgende Tabelle hilft Ihnen bei der Entscheidung:
| Einrichtungstyp | Empfohlener Tarif | Monatsbeitrag | Begründung |
|---|---|---|---|
| Pfarramt / Kirchengemeinde (5 bis 30 MA) | Allianz MeineGesundheit 600 plus VorsorgeExtra | 26,08 Euro | Ab 5 MA, psychisches Coaching für Seelsorger, Beitrag unter 50 Euro |
| Caritas/Diakonie-Pflegeheim | Hallesche FEELfreeup 900 plus | 39,53 Euro | Steigendes Budget belohnt treue Mitarbeiter, Pflegebaustein FEELcare optional |
| Kirchliche Kita / Schule | Allianz MeineGesundheit 600 | 22,90 Euro | Breite Leistungspalette, einfach, günstig |
| Diözese / Landeskirche (über 50 MA) | Allianz MeineGesundheit 900 plus Sehhilfe Extra | 35,90 Euro | Hohe Mitarbeiterzahl, volle Kommunikationsunterstützung |
| Diakonisches Werk (Sozialarbeit) | Hallesche FEELfree plus 600 plus Vorsorge Erschöpfungs-Prophylaxe | 26,28 Euro | Burnout-Prophylaxe durch separaten Erschöpfungsschutz |
Bleiben Sie unter 50 Euro pro Monat. Das ist die harte Grenze. Planen Sie eher 40 bis 45 Euro ein, um Puffer für mögliche Beitragserhöhungen zu haben.
Schritt 4: Steuerliche Struktur mit Lohnbuchhaltung abstimmen
Empfehlung für kirchliche Arbeitgeber: monatliche Beitragszahlung bis 50 Euro als Sachbezug, steuerfrei für Mitarbeitende, Betriebsausgabe für den Dienstgeber. Steuerberater oder Lohnbuchhaltung einbeziehen.
Klären Sie vorab: Wie wird der Beitrag in der Lohnabrechnung dargestellt? Unter welchem Sachbezugs-Code läuft er? Wie wird er dokumentiert? Was passiert bei Beitragserhöhungen?
Schritt 5: Kommunikation an Mitarbeitende vorbereiten
Allianz bietet individualisierte Informationsmappen, bKV-Gesundheitskarte, firmenindividuelle Homepage und bKV-Film an. Diese sollten, angepasst an das kirchliche Erscheinungsbild, in der Einführungsveranstaltung genutzt werden.
Planen Sie eine Einführungsveranstaltung für alle Mitarbeiter. Laden Sie einen Berater des Versicherers ein. Erklären Sie, warum Sie die bKV einführen. Zeigen Sie konkrete Beispiele:
- Was kostet eine Brille?
- Was kostet ein Implantat?
- Wie viel erstattet die bKV?
Geben Sie jedem Mitarbeiter seine persönliche Gesundheitskarte. Helfen Sie beim Download der App.
Schritt 6: Dienstvereinbarung mit MAV abschließen
Die Dienstvereinbarung regelt, wer die bKV bekommt, wie die Beiträge finanziert werden, wie neue Mitarbeiter aufgenommen werden, wie ausgeschiedene Mitarbeiter behandelt werden, wie Beitragsbefreiungen bei Elternzeit oder Sabbatical funktionieren.
Lassen Sie die Dienstvereinbarung von einem Arbeitsrechtler prüfen. Das Kirchenrecht hat Besonderheiten, die Sie beachten müssen.
Schritt 7: Laufende Verwaltung über digitale Plattform
Allianz bietet FirmenOnline für digitale An- und Abmeldung, Beitragsbefreiungen (zum Beispiel Elternzeit) und Vertragsänderungen. Hallesche bietet ein Firmenkundenportal mit analogen Funktionen.
Richten Sie einen Ansprechpartner in Ihrer HR-Abteilung ein, der für die bKV zuständig ist. Dieser Ansprechpartner loggt sich alle zwei Wochen ins Portal ein, prüft offene Vorgänge, meldet neue Mitarbeiter an, meldet ausgeschiedene Mitarbeiter ab.
Fazit: bKV ist ein Baustein, kein Wundermittel
Sie haben jetzt gesehen, wie eine bKV für kirchliche Arbeitgeber funktioniert. Sie ist ein kosteneffizienter Baustein im Betrieblichen Gesundheitsmanagement, der echten Mehrwert liefert. Aber sie ist kein Wundermittel.
Die wichtigsten Punkte noch einmal für Sie:
- bKV ist bis zu achtmal effizienter als Gehaltserhöhung: 35 Euro Beitrag bringen 150 Euro Nettowert, 35 Euro Gehaltserhöhung nur 20 Euro netto
- Kirchen haben strukturelle Herausforderungen: Fachkräftemangel (jede fünfte Stelle unbesetzt), Krankenstand 6,2 Prozent, Burnout bei Seelsorgern
- Budgettarife passen für gemischte Teams: Jeder nutzt das Budget nach eigenem Bedarf, von Zahnersatz bis Physiotherapie
- 50-Euro-Grenze ist hart: Ein Cent drüber macht alles steuerpflichtig, planen Sie 40 bis 45 Euro ein
- MAV muss eingebunden werden: Dienstvereinbarung schafft Verbindlichkeit und Akzeptanz
- bKV ersetzt keine Führungskultur: Mitarbeiterbindung entsteht durch faire Bezahlung, gute Führung und Wertschätzung, nicht durch Benefits allein
- Prävention braucht mehr als bKV: Burnout verhindern Sie nicht durch Coaching, sondern durch realistische Erwartungen und Supervision
Wenn Sie eine bKV einführen wollen, lassen Sie uns gemeinsam schauen, welcher Tarif für Ihre Einrichtung passt. Ein unverbindliches Gespräch kostet Sie nichts, aber es kann Sie vor teuren Fehlentscheidungen bewahren.